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Cicero: Tusculanae Disputationes

Cicero: Gespräche in Tusculum

Cic.Tusc.5,80-82

Der Weise, die Tugend und die Glückseligkeit

 
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Das Glück (die vita beata) tritt als Person im Gefolge der Tugenden auf. Beide sind unzertrennbar, selbst wenn sie die Qualen der Folter ertragen müssten.

Cicero: Tusculanae Disputationes

Cic.Tusc.5,80-82

ita fit semper vita beata sapientis

 

Cicero: Gespräche in Tusculum

Cic.Tusc.5,80-82

Das Leben des Weisen ist glückselig

80,1
Sed adhibeat oratio modum et redeat illuc, unde deflexit.Doch unsere Rede halte Maß und kehre dahin zurück, von wo sie sich entfernte.
80,2
Dabit, inquam, se in tormenta vita beata nec iustitiam temperantiam in primisque fortitudinem, magnitudinem animi, patientiam prosecuta, cum tortoris os viderit, consistet virtutibusque omnibus sine ullo animi terrore ad cruciatum profectis resistet extra fores, ut ante dixi, limenque carceris.Hingeben, sage ich, wird sich das glückselige Leben den Martern; und indem es der Gerechtigkeit, der Mäßigung und vornehmlich der Tapferkeit, der Seelengröße, der Geduld folgt, wird es nicht beim Anblick des Peinigers stillstehen; und, während die Tugenden alle schreckenlos zur Qual hingehen, vor dem Tor zurückbleiben und, wie oben gesagt, vor der Schwelle des Gefängnisses.
80,3
Quid enim ea foedius, quid deformius sola relicta,  comitatu pulcherrimo segregata?Denn was wäre schändlicher, was hässlicher als es, wenn es sich allein zurückzöge, von der schönsten Begleitung getrennt?
80,4
quod tamen fieri nullo pacto potest; nec enim virtutes sine beata vita cohaerere possunt nec illa sine virtutibus.Jedoch dies ist unmöglich. Denn die Tugenden können nicht ohne das glückselige Leben Bestand haben, und dieses nicht ohne die Tugenden.
81,1
Itaque eam tergiversari non sinent secumque rapient, ad quemcumque ipsae dolorem cruciatumque ducentur.Daher werden sie diesem keine Ausflüchte gestatten, sondern es mit sich reißen, gleich zu welchem Schmerz und welcher Qual sie selbst geführt werden.
81,2
Sapientis est enim proprium nihil, quod paenitere possit, facere, nihil invitum, splendide constanter graviter honeste omnia, nihil ita exspectare, quasi certo futurum, nihil, cum acciderit, admirari, ut inopinatum ac novum accidisse videatur, omnia ad suum arbitrium referre, suis stare iudiciis.Denn es ist dem Weisen eigentümlich, nichts, was ihn reuen könnte, nichts gegen seinen Willen zu tun; sondern alles mit Würde, standhaft, ernst und ehrenvoll; nichts so zu erwarten, als müsse es mit Gewissheit erfolgen; kein Ereignis so anzustaunen, als schiene ihm etwas Unerwartetes und Neues begegnet zu sein; alles auf seinen freien Willen zu beziehen und in seinem Urteil beständig zu sein.
81,3
Quo quid sit beatius, mihi certe in mentem venire non potest.Gibt es eine größere Glückseligkeit als dies? Mir wenigstens will nichts einfallen.
82,1
Stoicorum quidem facilis conclusio est; qui cum finem bonorum esse senserint congruere naturae cumque ea convenienter vivere, cum id sit in sapientis situm non officio solum, verum etiam potestate, sequatur necesse est, ut, cuius in potestate summum bonum, in eiusdem vita beata sit.Leicht nun ergibt sich der Schluss der Stoiker. Da nach ihrer Ansicht das Gute in der Übereinstimmung mit der Natur und in einem naturgemäßen Leben besteht, und da dieses nicht nur in der Pflicht, sondern auch in der Macht des Weisen liegt, so folgt notwendig, dass das glückselige Leben in der Macht dessen steht, in dessen Macht auch das höchste Gut steht.
82,2
Ita fit semper vita beata sapientis.Also wird das Leben des Weisen immer glückselig sein.
82,3
Habes, quae fortissime de beata vita dici putem et, quo modo nunc est, nisi quid tu melius attuleris, etiam verissime.Dies lässt sich nach meiner Meinung über das glückselige Leben am mit größtem Nachdruck sagen; und wie es jetzt steht, wenn du nicht etwas Besseres anzuführen hast, auch mit der größten Wahrheit.
     
Aufgabenvorschläge:
 
Übersetzung von F.H.Kern, bearbeitet von E. Gottwein
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Sententiae excerptae:
w32
1735
A virgo infelix, quae te dementia cepit!
Ach, unseliges Weib, wie hat dich betöret der Wahnsinn!
Verg.ecl.6,47

286
Ad calamitatem quilibet rumor valet.
Zum Unglück reicht schon ein beliebiges Gerücht.
Publil.Syr.A17

1257
Ad veras potius te converte divitias; disce parvo esse contentus.
Wende dich lieber zum wahren Reichtum, lerne mit wenig zufrieden zu sein!
Sen.epist.110,18

1187
Adeo mors timenda non est, ut beneficio eius nihil timendum sit.
Der Tod ist so sehr nicht zu fürchten; ja es ist seine Wohltat, dass wir überhaupt nichts zu fürchten haben.
Sen.epist.24,11

1263
Adversarum impetus rerum viri fortis non vertit animum.
Der Ansturm von Unglück ändert nicht des tapferen Mannes Denkweise.
Sen.dial.1,2,1

2028
aegritudo ut taetra et inmanis belua fugienda
den Kummer muss man wie ein hässliches, abscheuliches Ungeheuer fliehen
Cic.Tusc.4,45,1

1101
Aeris alienis comes miseria.
Das Unglück ist der Begleiter von Schulden. (Borgen macht Sorgen.)
vulgo

313
Affatim si cui fortuna est, longe interitum non habet.
Wenn wem reichlich Glück beschieden, ist dem Untergang er nah.
Publil.Syr.A45

1875
Aliquando totum me, Fortuna, vicisti!
Fortuna, jetzt hast du mich endlich ganz überwunden!
Petron.101,1

1346
Amicos secundae res optime parant, adversae certissime probant.
Glück schafft Freunde am besten, Unglück stellt sie auf die schärfste Probe.
Ps.Sen.mor.

308
Amicum an nomen habeas, aperit calamitas.
Ein Unglück zeigt, ob echt dein Freund, ob nur dem Namen nach.
Publil.Syr.A41

1350
Animos immoderata felicitas rumpit.
Maßloses Glück verdirbt den Charakter.
Sen.epist.39,4

2035
Appellata est enim ex viro virtus.
"Virtus" kommt nämlich von "vir" (Mann).
Cic.Tusc.2,43,3

1776
At tu, dum primi floret tibi temporis aetas, | utere: non tardo labitur illa pede.
Solange die Zeit der ersten Jugend dir blüht,| nutze sie! Denn jene entgleitet nicht mit zögerndem Fuß.
Tib.1,8,47

1777
Audendum est: fortes adiuvat ipsa Venus.
Frisch gewagt! Den Mutigen hilft Venus persönlich.
Tib1,2,16

27
audentis Fortuna iuvat
den Mutigen hilft das Glück
Verg.Aen.10,284

30
aut bibat aut abeat (ἢ πῖθι ἢ ἄπιθι)
sauf oder lauf!
Cic.Tusc.5,118

41
Avarus ipse miseriae causa est suae.
Der Geizhals ist sich seines Unglücks eigner Schmied.
Publil.Syr.A14

1570
Beata vita constat ex actionibus rectis; ad actiones rectas praecepta perducunt; ergo ad beatam vitam praecepta sufficiunt.
Ein glückseliges Leben beruht auf guten Handlungen; zu guten Handlungen aber führen Vorschriften; also genügen Vorschriften zu einem glückseligen Leben.
Sen.epist.95,4.

47
beati possidentes
glücklich, wer besitzt
*Eurip.frg. (Danae)

1382
Beatum dicamus hominem eum, cui nullum bonum malumque sit nisi bonus malusque animus.
Glücklich lass uns den nennen, dem außer einem guten und schlechten Charakter nichts gut und schlecht ist.
Sen.dial.7,4,2

1383
Beatus enim dici nemo potest extra veritatem proiectus.
Glücklich kann niemand genannt werden, der außerhalb der Wahrheit steht.
Sen.dial.7,5,2

48
beatus ille, qui procul negotiis
glücklich, wer fern von Geschäften
Hor.epod.2,1

49
bella gerant alii, tu, felix Austria, nube! bella gerant alii, Protesilaus amet!)
Andere mögen Krieg führen, du, glückliches Österreich heirate! Andere mögen Krieg führen, du Protesilaos liebe!)
*Ov.her.13,82

1476
Bene factum!
Meinen Glückwunsch! Herzlichen Glückwunsch!
Ter.Andr.975

330
Bona nemini hora est, quin (ut non) alicui sit mala.
Kein Glückstag so, dass er nicht andren Unglück bringt.
Publil.Syr.B6

350
Bona, quae veniunt (accidunt), ni sustineantur, opprimunt.
Hältst Glück du, das dich trifft, nicht aus, erdrückt es dich.
Publil.Syr.B26

1755
Bonum sit!
Es bringe Heil!
Verg.ecl.8,106

360
Brevis ipsa vita, sed malis fit longior.
Das Leben selbst ist kurz, doch durch Unglück (für Schlechte) wird es lang.
Publil.Syr.B36

1410
Calamitas virtutis occasio est.
Ein Unglück ist Gelegenheit zur Tugend.
Sen.dial.1,4,6

1411
Calamitosus est animus futuri anxius.
Unglücklich ist, wer vor der Zukunft Angst hat.
Sen.epist.98,6

1849
Calculus in tabula mobile ducit opus.
Auf dem Spielbrett läuft das Steinchen hin und her.
Petron.80.9.

1436
Clavus clavo eicitur. (ἧλον τῷ ἥλῳ καὶ πάτταλον ἐξέκρουσας πατάλῳ· ἀντὶ τοῦ ἁμαρτήματι τὸ ἁμάρτημα θεραπεύεις, Diog.5,16)
Ein Keil treibt den anderen heraus. (Bös muss Bös vertreiben).
Cic.Tusc.4,75

2037
Contemno magnitudinem doloris, a qua me brevitas temporis vindicabit ante paene, quam venerit (Epikur).
Ich verachte die Heftigkeit des Schmerzes, von der mich die Kürze der Zeit erretten wird, beinahe noch bevor er gekommen ist.
Cic.Tusc.2,44,3

67
Contigit et ignavis praeda ex venatu.
Auch ein Schlappschwanz macht mal Beute bei der Jagd. (Auch ein blindes Huhn findet ein Körnchen.)
Apost.6,82

403
Contra felicem vix deus vires habet.
Ein Glückspilz untersteht kaum eines Gottes Macht.
Publil.Syr.C36

369
Crudelis in re adversa est obiurgatio.
Im Unglück hört sich Tadelschelte grausam an.
Publil.Syr.C2

437
Deos ridere credo, cum felix vocer (vocat).
Die Götter lachen wohl, wenn man mich glücklich nennt (ruft sie ein glücklicher an).
Publil.Syr.D24

1946
Dextro pede!
Mit dem rechten Fuß!
Petron.30,5

1781
Dicamus bona verba, venit Natalis ad aras.
Lasst uns glückverheisende Worte sagen!Der Geburtsgott kommt zum Altar.
Tib.2,2,1

1330
Dis inmortalibus solis et virtus et beata vita contigit, nobis umbra quaedam illorum bonorum et similitudo; accedimus ad illa, non pervenimus.
Den unsterblichen Göttern ist allein Tugend und glückliches Leben zuteil geworden, uns nur ein Abbild und ein Schatten von jenen Gütern: wir nähern uns ihnen, aber wir erreichen sie nicht.
Sen.epist.92,26

1083
Domi manere oportet belle fortunatum.
Wer wirklich glücklich sein will, muss zu Hause bleiben. (Wer will haben gut Gemach, der bleibe unter seinem Dach.)
vulgo

1850
Dum fortuna manet, vultum servatis, amici.
Nur solange das Glück andauert, bewahrt ihr, Freunde, den Schein.
Petron.80,9

1469
Em astutias! quod si quiessem, nil evenisset mali.
O Pfiffigkeit! Hätt ich geruht, das Unglück wäre nicht geschehn!
Ter.Andr.604

1902
En homo quemadmodum natat!
Da sieh den Menschen, wie er schwimmt! (Der Mensch: ein Spielball der Wellen!")
Petron.115,10

1851
Ergo me non ruina terra potuit haurire?
Konnte sich die Erde nicht unter mir auftun und mich verschlingen?
Petron.81,3

2026
est enim ira ulciscendi libido
Zorn ist Lust, sich zu rächen
Cic.Tusc.4,44,1

1309
Est quidem sapiens beatus.
Der Weise ist jedenfalls glücklich.
Sen.epist.92,14

1182
Est sine dubio stultum, quia quandoque sis futurus miser, esse iam miserum.
Es ist unstreitig töricht, weil man vielleicht einmal unglücklich sein wird, es deswegen jetzt schon zu sein.
Sen.epist.24,1

448
Ex hominum questu facta Fortuna est dea.
Das Glück dankt seine Göttlichkeit der Menschen Habgier.
Publil.Syr.E7

457
Excelsis multo facilius casus nocet.
Viel leichter schadet Mächtigen ein Unglücksfall.
Publil.Syr.E16

489
Facit gradum fortuna, quem nemo videt.
Das Glück setzt seinen Schritt von allen unbemerkt.
Publil.Syr.F26

1240
Felices faciet natos benedictio patris.
Des Vaters Segen macht die Kinder glücklich (baut den Kindern Häuser).
vulgo

1653
Felices ter et amplius, | quos irrupta tenet copula.
Dreimal glücklich und mehr, die ein unlösbares Band vereint.
Hor.c.1,13,17f.

1813
Felix, quicumque dolore | alterius discit posse cavere suo.
Glücklich jeder, der durch den Schmerz eines anderen lernt, sich vor eigenem Schmerz zu bewahren.
Tib.3,6,43f.

2039
Ferendi doloris consuetudo est non contemnenda magistra.
Im Verachten des Schmerzes ist die Gewöhnung eine nicht zu verachtende Lehrmeisterin.
Cic.Tusc.2,49,4

86
fortes fortuna adiuvat
den Tüchtigen hilft das Glück
Ter.Phorm.203

465
Fortuna cum blanditur, captatum venit.
Es kommt, dich zu umgarnen, schmeichelt dir das Glück.
Publil.Syr.F2

490
Fortuna in homine plus quam consilium valet.
Das Glück vermag beim Menschen mehr als kluger Plan.
Publil.Syr.F27

481
Fortuna obesse nulli contenta est semel.
Ein Schlag allein das Schicksal nicht zufrieden stellt. (Ein Unglück kommt selten allein.)
Publil.Syr.F18

469
Fortuna unde aliquid fregit, cassum est reficere.
Umsonst ist es zu heilen, was das Glück zerbricht.
Publil.Syr.F6

487
Fortuna vitrea est: tum, cum splendet, frangitur.
Das Glück ist Glas: dann, wenn es glänzt, geht es zu Bruch.
Publil.Syr.F24

471
Fortuna, nimium quem fovet, stultum facit.
Den macht das Glück zum Narren, dem es allzu hold.
Publil.Syr.F8

466
Fortunam citius reperias quam retineas.
Leicht findet man das Glück, nur schwer hält man es fest.
Publil.Syr.F3

1678
Fortunate senex
O glückseliger Greis! Glücklich, du Alter!
Verg.ecl.1,46, Verg.ecl.1,51

91
gloria virtutem tamquam umbra sequitur
der Ruhm folgt der Leistung wie ihr Schatten
Cic.Tusc.1,109

1554
Habeas, quod di dant boni.
Nimm dir, was die guten Götter geben!
Plaut.Rud.1229

513
Habet in adversis auxilia, qui in secundis commodat.
Der erfährt im Unglück Hilfe, wer im Glück sie selbst gewährt
Publil.Syr.H6

1948
Hic nescio quid boni debet esse.
Hier muss es irgendwas Gutes geben!
Petron.33,8

1316
Hoc adversus virtutem possunt calamitates et damna et iniuriae, quod adversus solem potest nebula.
Gegen die Tugend vermögen Unglücksfälle, Verluste, Misshandlungen ebenso viel, wie ein Nebel gegen die Sonne.
Sen.epist.92,18

523
Homo, ne sit sine dolore, Fortunam invenit.
Das Glück erfand man, um nicht ohne Leid zu sein.
Publil.Syr.H16

511
Homo, qui in homine calamitoso est misericors, meminit sui.
Wer mit einem Unglücksraben Mitlied hat, denkt an sich selbst.
Publil.Syr.H4

1291
Id unum bonum est, quod numquam defringitur.
Das ist allein gut, was nie Abbruch erleidet.
Sen.epist.92,2

1280
Idem est beate vivere et secundum naturam.
Glücklich leben heißt naturgemäß leben.
Sen.dial.7,8,2

1176
Ille beatissimus est et securus sui possessor, qui crastinum sine sollicitudine exspectat.
Der ist der glücklichste, sorgenfreieste Besitzer seiner selbst, der den Morgen ohne Unruhe erwartet.
Sen.epist.12,9

2029
Impunitas peccatorum data videtur eis, qui ignominiam et infamiam ferunt sine dolore; morderi est melius conscientia.
Die scheinen für ihre Verfehlungen straffrei zu bleiben, die unter Schmach und Entehrung nicht leiden. Besser sind Gewissensbisse.
Cic.Tusc.4,45,2

1289
In hoc uno positam est beata vita, ut in nobis ratio perfecta sit.
Das glückselige Leben hängt einzig davon ab, ob die Vernunft in uns vollkommen ist.
Sen.epist.92,2

551
In miseria etiam vita contumelia est.
Im Unglück ist sogar das Leben nichts als Schmach.
Publil.Syr.I15

1693
Infelix o semper, oves, pecus!
Schäfchen, o stets unglückliche Schar!
Verg.ecl.3,3

553
Invidiam ferre aut fortis aut felix potest.
Missgunst erträgt, wer tapfer oder glücklich ist.
Publil.Syr.I17

1193
Ipsae voluptates in tormenta vertuntur.
Selbst Vergnügungen wandeln sich in Qualen.
Sen.epist.24,16

2025
iracundiam cotem fortitudinis esse dicunt
Zorn sei der Schleifstein der Tapferkeit, sagen sie
Cic.Tusc.4,43,2

548
Irritare est calamitatem, cum te felicem vocas.
Nennst du dich glücklich forderst Unglück du heraus.
Publil.Syr.I12

1292
Is est beatus, quem nulla res minorem facit; tenet summa, et ne ulli quidem nisi sibi innixus.
Der allein ist glücklich, den nichts kleiner macht; er behauptet die höchste Stellung, auf nichts gestützt als auf sich selbst.
Sen.epist.92,2

1923
Iudice Fortuna cadat alea!
Entscheide, Glück! Dein Würfel sei gefallen.
Petron.121,1,174

603
Levis est Fortuna: cito reposcit, quod dedit.
Nach seiner Laune nimmt das Glück schnell, was es gab.
Publil.Syr.L4

109
Luxuriant animi rebus plerumque secundis | nec facile est aequa commoda mente pati.
Üppig wird meistens im Glück unser Herz | schwer ist's, Gutes mit Gleichmut zu ertragen
Ov.ars 2,437

1866
Macte virtute esto!
Sei mir gesegnet, du Held!
Petron.94,1

110
Mala sunt vicina bonis.
Leid und Glück sind Nachbarn.
Ov.rem.323

629
Male geritur, quidquid geritur fortunae fide.
Die Tat, die auf das Glück vertraut, ist schlecht getan.
Publil.Syr.M12

1178
Malum est in necessitate vivere, sed in necessitate vivere necessitas nulla est.
Es ist ein Übel, in Not zu leben; aber in Not zu leben ist nie Not.
Sen.epist.12,10

1763
Mantua vae miserae nimium vicina Cremonae!
Mantua, weh! zu nah dem unglückselgen Cremona!
Verg.ecl.9,28

651
Medicina calamitatis est aequanimitas.
Fürs Unglück ist der Gleichmut beste Medizin.
Publil.Syr.M34

624
Miserrima est fortuna, quae inimico caret.
Wie elend ist ein Glück, das keine Feinde hat!
Publil.Syr.M7

622
Mori est felicis, antequam mortem invocet.
Ein Glückskind stirbt, bevor den Tod es ruft herbei.
Publil.Syr.M5

669
Mors infanti felix, iuveni acerba, nimis sera est seni.
Kinder sterben glücklich, Junge bitter, Alte viel zu spät.
Publil.Syr.M52

1539
Multa praeter spem scio multis bona evenisse.
Ich weiß ja: unverhofft hat oft schon manchen Glück betroffen.
Plaut.Rud.400

665
Multorum calamitate vir moritur bonus.
Zum Unglück vieler Leute stirbt der gute Mann.
Publil.Syr.M48

1629
Multum cum in omnibus rebus, tum in re militari potest fortuna
Überall entscheidet sehr viel der Zufall (das Glück), am meisten aber im Krieg.
Caes.Gall.6,30,2

1186
Multum fuit Carthaginem vincere, sed amplius mortem.
Es war ein Großes, über Karthago zu siegen; noch größer ist es, über den Tod.
Sen.epist.24,10

1838
Nec victoria mi placet parata.
Nicht gefällt mir ein Sieg, der mir in den Schoß fällt.
Petron.15,9

724
Nec vita nec fortuna propria est hominibus.
Nicht Leben hat der Mensch zum Eigentum noch Glück.
Publil.Syr.N35

1133
Neminem eo fortuna provexit, ut non tantum illi minaretur, quantum permiserat.
Keinen hat das Glück so hoch gestellt, dass es ihm nicht ebenso vieles drohte, als es gewährte.
Sen.epist.4,7

1560
Neminem res sequuntur: ipsi illas amplexantur et argumentum esse felicitatis occupationem putant.
Nicht die Geschäfte laufen uns nach: wir selber hängen uns an sie und meinen, es sei ein Zeichen von Glück, immer recht beschäftigt zu sein.
Sen.epist.106,1

1389
Nemo felicitatis suae obliviscitur.
Niemand vergisst, was ihn glücklich macht.
Sen.apocol.5,1

124
nemo gratis bellus est
keiner ist umsonst glücklich (Glück kostet immer einen Preis)
*Aulul.

1628
Nemo tantum praesentibus miser est.
Niemand ist nur wegen dem Gegenwärtigen (durch die Gegenwart) unglücklich.
Sen.epist.5,9

127
Nihil est ab omni parte beatum.
Nichts ist in jeder Hinsicht glückselig.
Hor.c.2,16,27

690
Nil agere semper infelici est optimum.
Als Mann des Unglücks tut man stets am besten nichts.
Publil.Syr.N1

1536
Nimio hominum fortunae minus miserae memorantur, | quam in usu experiundo is datur acerbum.
Wie ist ein Missgeschick doch, wenn man davon hört, weit weniger traurig, als wenn man seine Bitternis am eignen Leib verspürt.
Plut.Rud.185

718
Nocere casus non solet constantiae.
Ein Unglück schadet Festigkeit gewöhnlich nicht. (Beharrlichkeit kommt durch ein Unglück nicht zu Fall.)
Publil.Syr.N29

1874
Nolo habere bona, nisi quibus populus inviderit.
Lieber will ich kein Glück genießen, wenn mich nicht alle Welt darum beneidet.
Petron.100,1

1853
Non bibit inter aquas poma aut pendentia carpit | Tantalus infelix
Es leidet mitten im Wasser Durst der unglückselige Tantalus und pflückt nicht die (über ihm) hängenden Äpfel.
Petron.82,5

750
Non est beatus, esse se qui non putat.
Nicht glücklich ist, wer, dass er glücklich ist, nicht glaubt.
Publil.Syr.N61

1310
Non est miser vir bonus, quamvis omnibus prematur incommodis.
Der rechtschaffener Mann ist nicht unglücklich, auch wenn alles Ungemach ihn drückt.
Sen.epist.92,16

715
Non novit virtus calamitati cedere.
Dem Unglück nachzugeben ist der Tatkraft fremd.
Publil.Syr.N26

1321
Non potest sapiens ex beato in miserum decidere.
Der Weise kann nicht aus dem Glück ins Unglück versinken.
Sen.epist.92,23

725
Non semper aurem facilem habet facilitas (felicitas).
Nicht immer hat Geneigtheit ein geneigtes Ohr (Nicht immer findet man beim Glück ein offnes Ohr).
Publil.Syr.N36

697
Nulla tam bona est fortuna, de qua nil possis queri.
Kein Glück ist so gut, dass es nichts zu mäkeln gibt.
Publil.Syr.N8

1944
Nulli celerius homines incidere debent in malam fortunam, quam qui alienum concupiscunt.
Kein Mensch sollte schneller ins Unglück geraten, als die nach fremdem Gut trachten.
Petron.140,15

726
Numquam non miser est, qui, quod timeat, cogitat.
Nie glücklich ist, wer stets an seine Ängste denkt.
Publil.Syr.N37

1185
Numquid accidere tibi, si damnaris, potest durius, quam ut mittaris in exilium, ut ducaris in carcerem?
Wirst du verurteilt, was kann dir Härteres begegnen, als in die Verbannung geschickt oder in das Gefängnis gebracht zu werden?
Sen.epist.24,3

1184
Numquid ultra quicquam ulli timendum est, quam ut uratur, quam ut pereat?
Was muss einer mehr fürchten, als dass man ihn auf glühende Kohlen legt, dass man ihn umbringt?
Sen.epist.24,2

1831
O lusum fortunae mirabilem!
Welch seltsames Spiel des Glücks!
Petron.13,1

753
O vita misero longa, felici brevis!
O Leben, lang im Unglück, und so kurz im Glück!
Publil.Syr.O3

754
Obiurgari in calamitate gravius est quam calamitas.
Schelte (Vorwurf, Tadel) wiegt im Unglück schwerer als das Unglück selber wiegt.
Publil.Syr.O4

2023
Omninoque, quae crescentia perniciosa sunt, eadem sunt vitiosa nascentia.
Grundsätzlich ist, was in seinem Wachstum verderblich ist, auch in seiner Entstehung fehlerhaft.
Cic.Tusc.3,41,3

148
Passibus ambiguis Fortuna volubilis errat.
Ziellosen Schritts irrt das Glück schwankend umher.
Ov.trist.5,8,15

780
Patiens et fortis se ipsum felicem facit.
Geduld und Tapferkeit gestalten dir dein Glück.
Publil.Syr.P15

793
Perfacile felix, quod facit, votum impetrat.
Sehr leicht wird eines Glückskinds Wunsch erhört.
Publil.Syr.P28

813
Post calamitatem memoria alia est calamitas.
Das zweite Leid ist nach dem Leid Erinnerung. (Ein Unglück dauert durch Erinnerung doppelt lang.)
Publil.Syr.P48

807
Pote ulla in adversis numquam felicitas.
Niemals gewinnt im Unglück Glück die Oberhand.
Publil.Syr.P42

791
Potens misericors publica est felicitas.
Ein Glück für alle, wenn sich Macht mit Mitleid paart.
Publil.Syr.P26

867
Quam est felix vita, quae sine odiis transiit.
Wie glücklich ist ein Leben, das ohne Hass verging.
Publil.Syr.Q47

835
Quemcumque quaerit calamitas, facile invenit.
Wen immer auch das Unglück sucht, leicht findet’s ihn.
Publil.Syr.Q15

1293
Qui aliquo auxilio sustinetur potest cadere.
Wer mit fremder Hilfe sich emporhält, kann fallen.
Sen.epist.92,2

1756
Qui amant, ipsi sibi somnia fingunt.
Die Liebenden malen sich in ihren Träumen das Glück. (lügen sich etwas in die Tasche; sehen alles rosarot).
Verg.ecl.8,108

2024
qui vitiis modum apponit, is partem suscipit vitiorum
Wer Fehlern ein Maß setzt, ergreift Partei für die Fehler
Cic.Tusc.4,42,4

1904
Quicquid feceris, omnia haec eodem ventura sunt.
Man mag tun, was man will, alles kommt auf das Gleiche hinaus.
Petron.115,18

870
Quicquid fortuna exornat, cito contemnitur.
Schnell wird verachtet, was das Glück herausgeputzt.
Publil.Syr.Q50

1502
Quid datur a divis felici optatius hora?
Welche Gabe der Götter ist wünschenswerter als eine glückliche Stunde?
Catull.62,30.

1295
Quid est beata vita? securitas et perpetua tranquillitas.
Was ist glückliches Leben? Furchtlosigkeit und bleibende Seelenruhe.
Sen.epist.92,3

1520
Quid me laetius est beatiusve?
Welch größere Freude, welch größeres Glück als das meine!
Catull.9,11.

1181
Quid necesse est mala accersere, satis cito patienda, cum venerint, praesumere, ac praesens tempus futuri metu perdere?
Was müssen wir das Schlimme herbeirufen und, was wir früh genug zu leiden haben, wenn es einmal da ist, vorausempfinden und uns so die Gegenwart durch die Angst vor der Zukunft verderben?
Sen.epist.24,1

1297
Quid potest desiderare is, cui omnia honesta contingunt?
Was kann der vermissen, dem alles sittlich Gute zuteil wird?
Sen.epist.92,4

1495
Quid solutis est beatius curis!
O, was ist seliger als die Sorgen los zu sein.
Catull.31,7.

1298
Quid turpius stultiusve, quam bonum rationalis animi ex inrationalibus nectere?
Was wäre verkehrter und schimpflicher, als das Gut der vernünftigen Seele an das Unvernünftige zu knüpfen?
Sen.epist.92,4

1532
Quis me uno vivit felicior?
Wer lebt glücklicher als ich allein?
Catull.107,7.

1294
Quis se prudens ob aliena miratur?
Welcher vernünftige Mensch bewundert sich wegen etwas, das nicht sein ist?
Sen.epist.92,2

1908
Quod bene feliciterque eveniat!
Glück und Segen!
Petron.117,11

1759
Quod nec vertat bene!
Nicht glücklich gedeih's! Übel bekomm's!
Verg.ecl.9,6.

1290
Ratio sola non summittit animum, stat contra fortunam.
Die Vernunft allein lässt die Seele sich nicht beugen und hält Stand gegen das Schicksal.
Sen.epist.92,2

1323
Rectius vivat oportet, ut beatius vivat: si rectius non potest, ne beatius quidem.
Um glücklicher zu leben, lebe man besser! Kann man dies nicht, so lebt man auch nicht glücklicher.
Sen.epist.92,24

1675
Saepe desperatio spei causa est.
Auf Regen folgt oft Sonnenschein.
Curt.5,4

2038
saepe enim videmus fractos pudore, qui ratione nulla vincerentur.
Denn oft sehen wir durch Scham überwältigt, wer durch keinen Vernunftgrund besiegt werden konnte.
Cic.Tusc.2,48,3

944
Satis est beatus, qui potest, cum vult, mori.
Wer sterben kann, wenn er es will, hat Glück genug.
Publil.Syr.S33

1832
Scis rediisse ad nos thesaurum, de quo querebar?
Weißt du, dass der Schatz, dessen Verlust ich beklagte, zu uns zurückgekehrt ist?
Petron.13,2

1188
Scito nihil esse terribile nisi ipsum timorem.
Wisse: die Furcht allein ist es, was schrecklich ist.
nach Sen.epist.24,12

925
Secunda in paupertate fortuna est fides.
Vertrauen in der Armut ist ein großes Glück.
Publil.Syr.S14

949
Seditio civium hostium est occasio.
Ein Bürgeraufstand ist ein Glücksfall für den Feind.
Publil.Syr.S38

919
Semper beatam se putat benignitas.
Freigiebigkeit ist ihres Glücks sich stets bewusst. (Für glücklich hält sich immer, wer freigiebig ist.)
Publil.Syr.S8

232
sequitur vara vibiam
das Querholz folgt dem Balken (von Dingen, die naturgemäß zusammengehören) Ein Unglück kommt selten allein
Auson.id.12

1903
Si bene calculum ponas, ubique naufragium est.
Berechnet man es genau, so ist überall Schiffbruch.
Petron.115,16

1455
Si illum obiurges, vitae qui auxilium tulit, | quid facias illi, qui dederit damnum aut malum?
Tadelst du den, der ein Leben rettete, | was willst du dem tun, welcher Schaden und Unglück schafft?
Ter.Andr.142f.

1183
Si vis omnem sollicitudinem exuere, quidquid vereris, ne eveniat, eventurum utique propone!
Wenn du dich aller Bekümmernis entledigen willst, so stelle dir alles, was du befürchtest, als wirklich bevorstehend vor!
Sen.epist.24,2

1038
Sisyphi saxum versare.
Den Stein des Sisyphos wälzen. (Sich vergeblich abmühen.)
nach Cic.Tusc.1,5,10

2034
Sitne igitur malum dolere necne, Stoici viderint.
Ob der Schmerz ein Übel ist oder nicht, mögen die Stoiker zusehen.
Cic.Tusc.2,42,3

941
Spes inopem, res avarum, mors miserum levat.
Die Armut tröstet Hoffnung, Geiz Geld, Unglück Tod.
Publil.Syr.S30

940
Stultum facit fortuna, quem vult perdere.
Zum Narren hält das Glück, wen es verderben will.
Publil.Syr.S29

1854
Suam habet fortuna rationem.
Das Glück hat seine eigene Methode.
Petron.82.6

1296
Talis animus esse sapientis viri debet, qualis deum deceat.
Des Weisen Seele muss so beschaffen sein, wie sie eines Gottes würdig wäre.
Sen.epist.92,3

1668
Te semper anteit saeva necessitas.
Stets geht vor dir (Fortuna) das harte Geschick einher.
Hor.c.1,35,17.

1104
Turpissima tamen est iactura, quae per neglegentiam fit.
Der schimpflichste Verlust ist der, der aus Nachlässigkeit erwächst.
Sen.epist.1,1

2027
ubi quicquid est, quod disci potest, eo veniendum.
wo etwas zu lernen ist, dahin muss man kommen
Cic.Tusc.4,44,5

1748
Ut vidi, ut perii.
Wie war ich verloren, sobald ich sie (es) sah!
Verg.ecl.8,41

1810
Venit post multos una serena dies!
Nach vielen (traurigen) Tagen kam ein heiterer Tag.
Tib.3,6,32

1811
Versatur celeri Fors levis orbe rotae.
Es dreht sich das Glück auf dem schnellen Kreis seines Rades.
Tib.1,5,70

1001
Vincere est honestum, opprimere acerbum, pulchrum ignoscere.
Sieg bringt Ehre, Niederlage Bitternis, Verzeihung Glück.
Publil.Syr.V34

2036
Viri autem propria maxime est fortitudo, cuius munera duo sunt maxima, mortis dolorisque contemptio.
Die Haupteigenschaft des Mannes aber ist die Tapferkeit, die beide Hauptrichtungen in sich begreift: Verachtung des Todes und Verachtung des Schmerzes.
Cic.Tusc.2,43,4

1322
Virtus ad beatam vitam per se ipsa satis est.
Die Tugend ist zu einem glückseligen Leben für sich hinreichend.
Sen.epist.92,23

1324
Virtus tantum bonum est, ut non sentiat brevitatem aevi et dolorem et corporum varias offensiones.
Die Tugend ist ein so großes Gut, dass sie Kürze des Lebens, Schmerz und die mancherlei Anfeindungen des Körpers nicht wahrnimmt.
Sen.epist.92,24

1326
Virtus, in quantulo libet tempore, bona aeterna consummat.
Auch in der kleinsten Lebensfrist bringt die Tugend ihre ewigen Güter zustande.
Sen.epist.92,25

979
Virtuti melius quam fortunae creditur.
Der Tüchtigkeit vertraut man besser als dem Glück.
Publil.Syr.V12

1327
Vitiis nostris nomen virtutis inponimus.
Wir belegen unsere Mängel mit dem Namen der Tugend.
Sen.epist.92,25

1325
Voluptas non est digna, ad quam respiciat.
Sinnenlust ist nicht wert, (von der Tugend) berücksichtigt zu werden.
Sen.epist.92,24


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