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Gaius Iulius Caesar

De bello civili 

(1,1- 1,87)

 

49 - 48 v.Chr.

 .
Vorspiel zum Bürgerkrieg. Pompeius nach Griechenland. Caesar vor Massilia und in Spanien.

 

1-6: Die Senatsverhandlungen Anfang 49 v.Chr. als diplomatisches Vorspiel zum Bürgerkrieg - Beschlüsse gegen Caesar

Deutsche Übersetzung bearbeitet nach Baumstark

1 Funde
3148  Baumstark, A.
Des Gaius Iulius Caesar Denkwürdigkeiten des Gallischen und des Bürgerkriegs, übersetzt von A. Baumstark
Stuttgart (Metzler) 1854
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zu cap.2 [Caes.civ.1] zu xap.4

 

Gallien

 

WestgermanienOstgermanien

1,1 Die Senatssitzung vom 1. Jan. 49 v.Chr. Den neuen Konsuln Gaius Claudius Marcellus und Lucius Cornelius Lentulus Crus wird (von Curio oder von Fabius) ein Schreiben Caesars übergeben, in dem er dem Senat Vorschläge zur Konfliktlösung unterbreitete.

(1,1) [1] Litteris C. Caesaris consulibus redditis aegre ab his impetratum est summa tribunorum plebis contentione, ut in senatu recitarentur. ut vero ex litteris ad senatum referretur, impetrari non potuit. referunt consules de re publica. [2] L. Lentulus consul senatui reique publicae se non defuturum pollicetur, si audacter ac fortiter sententias dicere velint; [3] sin Caesarem respiciant atque eius gratiam sequantur, ut superioribus fecerint temporibus, se sibi consilium capturum neque senatus auctoritati obtemperaturum; habere se quoque ad Caesaris gratiam atque amicitiam receptum. [4] in eandem sententiam loquitur Scipio: Pompeio esse in animo rei publicae non deesse, si senatus sequatur; si cunctetur atque agat lenius, nequiquam eius auxilium, si postea velit, senatum imploraturum.
1. [1] Als die Konsuln das Schreiben Caesars in Händen hielten, ließen sie sich, obgleich die Volkstribunen alles aufboten, kaum dazu bestimmen, es im Senat vorzulesen; dass aber über seinen Inhalt auch debattiert und abgestimmt wurde, konnte man nicht erreichen. Dagegen hielten sie einen Vortrag über die damalige öffentliche Lage des Staates. [2] Der eine Konsul, Lucius Lentulus, versicherte, dass Senat und Vaterland auf ihn rechnen dürften, falls sie ihre Meinung mit Entschlossenheit und Kraft aussprächen. Sollten Sie aber im Gegenteil, wie bisher, ihre Blicke auf Caesar richten und nach seiner Gunst streben, so werde er für sich allein handeln und sich dem Senat nicht unterwerfen; auch er könne Caesars Gunst und Freundschaft erlangen. [4] Ebenso sprach sich Scipio aus, indem er erklärte, Pompeius wolle sich dem Vaterland ganz widmen, wenn sich der Senat an ihn halte; zögere dieser und handele ohne Entschiedenheit, so werde der Senat ihn später vergeblich um Beistand ansprechen.
zu xap.4  

Aufgabenvorschläge:

  1. Welche bürgerkriegsträchtige Konfliktsituation liegt vor?
  2. Informieren Sie sich über den möglichen Inhalt von Cäsars Schreiben (kurze Hinweise zum Jahr 49 v.Chr.)
  3. Wie ist es (unter dem Aspekt der Leserlenkung) nachvollziehbar, dass Caesar in seinem eigenen Bericht, nichts über den Inhalt seines Schreibens äußert, wohl aber den Standpunkt des Pompeius in der Rede Scipios deutlich macht?
  4. Warum haben die Konsuln ein (ggf. unterschiedliches) Interesse daran, zumindest eine ausschließliche Debatte über Cäsars Schreiben zu verhindern, bzw. zu vertagen.
  5. Wessen Sympathieträger scheinen die im ersten Kapitel genannten Personen zu sein?
Sententiae excerptae:
w43
Literatur:

0 Funde
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bottom - /Lat/caes/civ101.php - Letzte Aktualisierung: 04.09.2015 - 19:43