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Gaius Iulius Caesar

De bello civili 

(1,1- 1,87)

 

49 - 48 v.Chr.

 I. Vorspiel zum Bürgerkrieg. Caesar überschreitet den Rubicon, Pompeius geht nach Griechenland. Caesar vor Massilia und in Spanien.

 

A.) 1-6: Die Senatsverhandlungen Anfang 49 v.Chr. - Beschlüsse gegen Caesar

Deutsche Übersetzung bearbeitet nach Baumstark


zu cap.2 [Caes.civ.1,5] zu xap.4

 

Gallien

 

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1,3:

(1,5) (1) His de causis aguntur omnia raptim atque turbate. nec docendi Caesaris propinquis eius spatium datur, nec tribunis plebis sui periculi deprecandi neque etiam extremi iuris intercessione retinendi, quod L. Sulla reliquerat, facultas tribuitur, (2) sed de sua salute septimo die cogitare coguntur, quod illi turbulentissimi superioribus temporibus tribuni plebis <post> octo denique menses variarum actionum respicere ac timere consuerant. (3) decurritur ad illud extremum atque ultimum senatus consultum, quo nisi paene in ipso urbis incendio atque in desperatione omnium salutis latorum audacia numquam ante descensum est: dent operam consules, praetores, tribuni plebis, quique <pro> consulibus sunt ad urbem, nequid res publica detrimenti capiat. (4) haec senatus consulto perscribuntur a. d. VII id. Ian. itaque V primis diebus, quibus haberi senatus potuit, qua ex die consulatum iniit Lentulus, biduo excepto comitiali et de imperio Caesaris et de amplissimis viris, tribunis plebis, gravissime acerbissimeque decernitur. (5) profugiunt statim ex urbe tribuni plebis seseque ad Caesarem conferunt. is eo tempore erat Ravennae exspectabatque suis lenissimis postulatis responsa, siqua hominum aequitate res ad otium deduci posset.
5. Aus diesen Gründen herrschte in allen Sachen Eile und Verwirrung. So ließ man Caesars Verwandten nicht Zeit, ihn zu unterrichten, und den Volkstribunen wurde es nicht einmal möglich, die ihrer eigenen Person drohende Gefahr durch Vorstellungen abzuwenden oder durch ein Dazwischentreten ihr letztes Recht zu wahren, dass selbst Sulla belassen hatte. Sie sahen sich genötigt, schon nach sechs Tagen auf ihre Sicherheit bedacht zu sein, während jene stürmischen Volkstribun früherer Zeiten erst im achten Monat, sobald sie an ihre Rechenschaft denken muss, Besorgnisse zu hegen pflegten. Was bisher selbst durch die kühnsten Antragsteller nur dann veranlasst wurde, wenn gewissermaßen Rom selbst in Flammen stand und man den allgemeinen Untergang befürchtete, dass geschah nun: man schritt zum äußersten und letzten Beschluss, den der Senat fassen konnte: die Konsuln, Prätoren, Volkstribunen und Konsularen in der Nähe der Stadt mögen zusehen, dass das Vaterland keinen Schaden nehme. Die förmliche Abfassung dieses Beschlusses geschah am 6. Januar. Also wurden innerhalb der fünf ersten Tage, innerhalb deren seit dem Amtsantritt des Konsuls Lentulus Senatssitzungen gehalten werden konnten (zwei Tage fallen für die Volksversammlung weg) die schwersten und härtesten Beschlüsse über Caesars Hoheitsstellung und über so höchst achtungswerte Männer wie die Volkstribunen gefasst. Diese flohen alsbald aus Rom zu Caesar, der damals in Ravenna stand und auf seine höchst maßvollen Forderungen eine Erklärung abwartete, in der Hoffnung, es könnte vielleicht die Sache bei billiger Gesinnung der Leute immer noch friedlich abgetan werden.
zu xap.4  

Aufgabenvorschläge:

Sententiae excerptae:
w34
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