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  • Iapyx (Ἰᾶπυξ) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Jedenfalls gilt er als Gründer der süditalischen Kolonie Iyapygia. Seine genealogische Zuornung wird nicht enheitlich überliefert:
      • entweder war er ein Kreter und Bruder des Ikadios (Serv.Aen.3,332)
      • oder ein Sohn des Lykaon und somit Bruder des Daunios und des Peuketios.
      • Er wird auch als Sohn des Daidalos mit einer Kreterin angesehen. Er soll die Flotte des Minos kommandiert haben, die Daidalos nach Sizilien verfolgte. Nach Minos' Ermordung soll er sich in Unteritalien niedergelassen haben.
  • Iardanos (Ἰάρδανος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Iasion (Ἰασίων) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ursprünglich ein Daimon, bereits bei Homer (Hom.Od.5,125ff.) ein sterblicher Landmann, dem sich Demeter anfänglich auf Kreta "in dreifach gepflügtem Saatfeld" im ἱερὸς γάμος (heilige Hochzeit) so verbindet, wie Uranos der Gaia (vgl. Hes.theog.969). Aus dieser Verbindung geht Plutos hervor. Der Annahme, dass Zeus ihn zur Strafe mit dem Blitz erschlagen habe, ist wohl ein später Zusatz, der in Iasion keinen Daimon, sondern einen Heros sieht. Ihre Liebe ist Gegenstand der Demetermysterien (Theokr.eid.3,50). 
    • Auch Samothrake erhebt Anspruch auf Iasion. Er war Sohn der Pleiade Elektra mit Zeus, also Bruder des Dardanos und der Harmonia. Dort habe er sich sogar an dem Bild der Demeter vergangen. Während sein Bruder nach Kleinasien auswanderte und Dardania gründete, wurde Iasion von Zeus in die Mysterien der Demeter eingeführt und betätigte sich selbst als Mysterienführer. Demeter habe bei der Hochzeit der Harmonia den Einwohnern das Getreide geschenkt. Schließlich heiratete Iasion Kybele, die ihm den Korybas gebar, und ihn unsterblich machte. Iasion wird zu den Göttern entrückt, Kybele und Korybas aber begeben sich nach Phrygien und gründen dort den Kult der Magna Mater. (Diod.5,48f.).
  • Iasos (Ἴασος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Iasios (Ἰάσιος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Ikadios (Ἰκάδιος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Apollon mit der Nymphe Lykia. Er gründete die lykische Stadt Patara mit dem Apollonorakel. Auf einer Italienfahrt erlitt er Schiffbruch: ein Delphin rettete ihn und setzte ihn am Parnass an Land. Dort errichtete er Apollon einen Tempel und nannte die Stadt nach seinem "Retter" Delphoi. Statt aus Lykien soll er auch von Kreta stammen. Während Ikadios in Delphi blieb gelangte sein Bruder Iapyx nach Italien.
  • Ikarios (Ἰκάριος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Perieres und der Gorgophone, Halbbruder des Tyndareos, König von Sparta, bis Herakles dem Tyndareos wieder zur Macht verhalf. Mit Periboia hatte er die beiden Töchter Penelope und Iphthime und fünf Söhne. Ikarios gab seine Tochter Penelope nur ungern Odysseus als Frau mit nach Ithaka. 
    • Ein Athener z. Zt. des Königs Pandion, den Dionysos aus Dank für freundliche Aufnahme den Weinbau lehrte. Als er die attischen Bauern seinen Trunk probieren lässt, glauben sie, er habe sie vergiftet, bringen ihn um und vergraben seinen Leichnam unter einem Baum. Seine Tochter Erigone findet nach langem Herumirren (Beiname Ἀλῆτις: "die Umherirrende") sein Grab auf dem Hymettos und erhängt sich an dem selben Baum. Sie wird als Sternbild verehrt. Die Athener feiern ihr zu Ehren das "Schaukelfest" (Αἰώρα).
  • Imeusimos (Ἰμεύσιμος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Ion (Ἴων, Ἴωνος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Als Sohn der Kreusa mit Xuthos, der, als er nach dem Tod seines Vaters Hellen Thessalien verlassen musste, in Athen Aufnahme fand, Kreusa, die Tochter des Erechtheus heiratet und mit ihr Ion und Achaios zeugte. Enkel des Erechtheus. Die attische Sagenversion hatte Ion, um die Autochthonie der athenischen Könige nicht zu untergraben,  zu einem Sohn des Apollon gemacht. Nach ihm heißen Attika und die Nordküste der Peloponnes Ἰωνία, das Stammgebiet der Ionier (Herod.7,94; Herod.9,44; Apollod.1,7,3). Nach dem Tod des Erechtheus hatte Xuthos als seinen Nachfolger Kekrops favorisiert; deswegen vertrieben ihn die Söhne des Erechtheus. Er ließ sich mit Achaios in Aigeialos (Aigialeia, Sikyon an der Nordküste der Peloponnes) nieder. Nach Xuthos' Tod ging Achaios nach Thessalien zurück. Als Ion gegen die Stadt Aigeialos zu Felde ziehen wollte, gab im Selinus, der König von Aigeialos, seine Tochter Helike zur Frau und bestimmt ihn zum Thronfolger. Ion trat die Nachfolge des Selinus an und gründete seiner Frau zu Ehren die Stadt Helike. Als die Athener mit Eleusis in Krieg gerieten, riefen sie Ion zurück und machten ihn zu ihrem Heerführer. Ion kam dabei ums Leben und wurde in Attika begraben. Seine Nachkommen herrschten in Aigeialos, bis sie von den Achaiern vertrieben wurden .
      Ion soll vier athenischen Phylen gestiftet  und nach seinen vier Söhnen Γελέοντες, Ὅπλητες, Αἰγικορεῖς, Ἀργαδεῖς benannt haben; erst Kleisthenes erweiterte die Zahl der athenischen Phylen auf zehn. (Hdt. 5, 66; Eur. Ion 1579ff; Plut. Solon 23).
      Gustav Schwab: Online-Dateien aus dem Gutenberg-Projekt: Ion
  • Iphianassa (Ἰφιάνασσα) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Eine Tochter des Proitos. Melampus heilt sie von ihrer Raserei und erhält sie zur Gattin (Apollod.2,2,2).
      • Eine der drei Töchter des Agamemnon und der Klytaimestra, die Homer kennt: Iphianassa, Laodike, Chrysthemis (Hom.Il.9,145; Hom.Il.9,287). Iphigeneia tritt erst in den Kyprien dazu, und ist auch später noch von Iphianassa zu unterscheiden. In der Tragödie wird Laodike durch Elektra und so bei Euripides Iphianassa durch Iphigeneia ersetzt.
      • Von Endymion Mutter des Aitolos (Apollod.1,7,6)
      • Mit dem Troianer Medon hat sie den Sohn Menalkes, den Neoptolemos tötet (Quint.Smyrn.8,295)
  • Iphiklos (Ἴφικλος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Iphimedeia (Ἰφιμέδεια, Ἰφιμέδη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Tochter des Triops. Sie ist mit Aloeus verehelicht, aber in Poseidon verliebt. Sie geht so oft zu ihm an die Meeresküste und gießt sich sein Wasser in ihren Busen, bis sie die "Aloaden" Otos und Ephialtes gebiert. (Hom.Od.11,304; Pind.Pyth.4,89). Eine Tochter von ihr hieß Pankratis. Das Grab der Iphiemdeia und der Aloaden wurde in Anthedon gezeig (Paus.9,22,5). Polygnot hatte sie in der Lesche von Delphi gemalt (Paus10,28,4).
  • Iphinoe (Ἰφινόη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Tochter des Proitos (Apollod.2,2,2,8)
      • Gattin des Metion und Mutter des Daidalos
      • Gattin des Antaios, mit der Herakles den Polemon (oder Palaimon) zeugte
      • Tochter des Nisos, mit dem Poseidonsohn Megareus verheiratet.
      • Tochter des Aktor und Schwester des Eetion
      • Tochter des Alkathoos (Paus.1,43,4)
      • Eine der Lemnierinnen, die die nach der Ermordung ihrer Männer die Argonauten bei sich aufnehmen
  • Isandros (Ἴσανδρος, Πείσανδρος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Ismenos (Ἰσμηνός) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein Fluss und sein gleichnamiger Gott bei Theben. Seine Genealogie ist nicht eindeutig überliefert: Er gilt als Sohn des Okeanos und der Tethys, aber auch des Asopos und der Metope; sein Bruder ist dann Pelagon (Apollod.3,12,6,4); schließlich gilt er auch als Sohn des Apollon mit der Nymphe Melia. Als Töchter des Ismenos werden Dirke und und Strophie genannt (Kallim.hymn.4,76; Nonn.44,9)
         
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      Ismenios
      Teneros
      Strophie
 
- Letzte Aktualisierung: 24.10.2017 - 17:25