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  • Naiades < Najaden: Wassernymphen Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Napaiai < Napaien: Talnymphen Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Narkissos < Narcissus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Flussgottes Kephisos und der Nymphe Leiriope. Sein Leben stand unter dem Dictum des Teiresias, er habe nur dann ein langes Leben, wenn er sich nicht selbst kennen lerne. Als schöner Jüngling wurde er vielfach umworben, wies aber alle Werbungen schroff zurück. Auch die Nymphe Echo richtete er durch seine Unerbittlichkeit zugrunde. Schließlich erfüllte Nemesis den Fluch eines gekränkten Liebhabers und zugleich den Spruch des Teiresias: Narcissus verliebte sich derart in sein eigenes Spiegelbild, das eine Quelle bei Thespiai am Helikon ihm zeigte, dass er an dieser Quelle vor Auszehrung verendete und schließlich zu einer Narzisse verwandelt wurde. [Ov.met.3,339-510] Sehenswert die bildliche Umsetzung bei Salvador Dali
      Paus. 9,31,7: Θεσπιέων δὲ ἐν τῇ γῇ [ἡ] Δονακών ἐστιν ὀνομαζόμενος· ἐνταῦθά ἐστι Ναρκίσσου πηγή, καὶ τὸν Νάρκισσον ἰδεῖν ἐς τοῦτο τὸ ὕδωρ φασίν, οὐ συνέντα δὲ ὅτι ἑώρα σκιὰν τὴν ἑαυτοῦ λαθεῖν τε αὐτὸν ἐρασθέντα αὑτοῦ καὶ ὑπὸ τοῦ ἔρωτος ἐπὶ τῇ πηγῇ οἱ συμβῆναι τὴν τελευτήν.
      Diese Version ist Pausanias unbegreiflich. Deswegen referiert er eine weniger bekannte aber glaubwürdigere  Alternative
      Paus. (9,31,8): ἔχει δὲ καὶ ἕτερος ἐς αὐτὸν λόγος, ἧσσον μὲν τοῦ προτέρου γνώριμος, λεγόμενος δὲ καὶ οὗτος, ἀδελφὴν γενέσθαι Ναρκίσσῳ δίδυμον, τά τε ἄλλα ἐς ἅπαν ὅμοιον τὸ εἶδος καὶ ἀμφοτέροις ὡσαύτως κόμην εἶναι καὶ ἐσθῆτα ἐοικυῖαν αὐτοὺς ἐνδύεσθαι καὶ δὴ καὶ ἐπὶ θήραν ἰέναι μετὰ ἀλλήλων· Νάρκισσον δὲ ἐρασθῆναι τῆς ἀδελφῆς, καὶ ὡς ἀπέθανεν ἡ παῖς, φοιτῶντα ἐπὶ τὴν πηγὴν συνιέναι μὲν ὅτι τὴν ἑαυτοῦ σκιὰν ἑώρα, εἶναι δέ οἱ καὶ συνιέντι ῥᾳστώνην τοῦ ἔρωτος ἅτε οὐχ ἑαυτοῦ σκιὰν δοξάζοντι ἀλλὰ εἰκόνα ὁρᾶν τῆς ἀδελφῆς.
      Die Narzisse wächst gern an Quellen und Bächen und neigt sich über das Wasser, so dass sie sich darin spiegelt.  Aber sie ist auch mit der Unterwelt verbunden: Gaia hat ihr einen verführerischen Duft verliehen, um dadurch Persephones Sehnsucht nach dem Hades zu wecken. Noch heute dient sie als Grabschmuck. [Baumann 72f.]
  • Nauplios Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Poseidon mit Amymone, Gründer von Nauplia, dem Hafenplatz von Tiryns. Er soll dort Ägypter angesiedelt haben, die drei Generationen zuvor mit Danaos in die Argolis gekommen waren. 
    • Sohn des Klytoneos, der in der fünften Generationen von dem Gründer von Nauplia abstammte und trotz der zeitlichen Differenz häufig mit diesem identifiziert wird. Er war Argonautenfahrer. Als Gattinnen werden Philyra, Hesione und Klymene genannt. Er war Vater des Palamedes, des Oiax und Nausimedon. Als Seefahrer ist er äußerst geschickt, aber auch sehr gefährlich, weil er anderen auflauerte, um sie auszurauben. Palamedes, seinen Sohn von Klymene, hatten die Griechen zu Unrecht vor Troia getötet. Nauplios segelte nach Troia und forderte Buße, doch umsonst. Er rächte Palamedes, indem er am Kap Kaphereus an der Südostküste von Euboia mit falschen Feuersignalen einen Hafen vortäuschte und so die Flotte der heimkehrenden Griechen zum Scheitern brachte. 
  • Nausikaa: Nausikaa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nausithoe (Ναυσιθόη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Necessitas: Ananke Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nektar Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nemea (Νεμέα) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Lokale Gottheit, die als Tochter des Zeus mit Selene gilt. Sie ist die Göttin der Nemeischen Spiele und soll auch Mutter des Nemeischen Löwen gewesen sein. Nach ihr benannte Aischylos eine Tragödie, in der sie als Mutter des Archemoros erscheint. Ein Bild des Aglaophon, das Alkibiades in Athen weihte, zeigte Nemea, wie sie Alkibiades auf ihrem Schoß trug (vgl.Paus.1,22,6). Auf Vasenbildern ist sie bei der Leichenfeier für Archemoros anwesend.
    • In dem Ort Nemea fanden in Erinnerung an des Tod des Königssohnes Opheltes (oder Archemoros), der beim Durchzug der Sieben gegen Theben durch eine Unachtsamkeit seiner Amme Hypsipyle durch einen Schlangenbiss zu Tode gekommen war, die Nemeischen Spiele statt. Die Erlegung des Löwen von Nemea war Herakles' erste Aufgabe.
      • Eine Tochter des Asopos. Nach ihr ist der Ort Nemea benannt (Paus.2,15,3). In Olympia gab es ein von den Phliasiern geweihtes Standbild, auf dem sie mit ihren Schwestern beim Raub der Aigina durch Zeus dargestellt war (Paus.5,22,6).
  • Nemeischer Löwe: Nemeischer Löwe Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nemesis
    • Bei Homer das "Verargen". Später die Personifikation der gerechten Strafe. In Rhamnus (Attika) hatte man ihr um 430 v. Chr. neben einem älteren Tempel der Themis (Naturgesetzliche Rechtsordnung) einen eigenen dorischen Peripteros erbaut. Das Kultbild des Agorakritos (eines Schülers des Pheidias; heute im Nationalmuseum in Athen) war aus einem Marmorblock gearbeitet, den die Perser angeblich mit nach Marathon gebracht hatten, um daraus ein Siegesmal zu errichten. Sie hatten nicht mit Nemesis gerechnet. Zum Zeichen ihrer Härte trug sie einen Stab aus Eschenholz.
  • Neomeris (Νεόμηρις) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Neoptolemos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Achilleus von Deidameia. Zunächst hieß er Pyrrhos (Achilleus wurde bei Lykomedes Pyrrha genannt). Sein Eingreifen in den Krieg um Troia war nach Auskunft des in Gefangenschaft geratenen Sehers Helenos eine Voraussetzung für die Eroberung der Stadt. Er tötete Priamos ohne Mitleid am Altar des Zeus und opferte dessen Tochter Polyxena über dem Grab seines Vaters Achilleus. Unter seiner Beute befanden sich Andromache und Helenos. Nach seiner Rückkehr vermählte ihn Menelaos mit seiner Tochter Hermione. Andromache gab Neoptolemos Helenos zur Frau. Doch weil auch Orestes Anspruch auf Hermione erhob, tötete er Neoptolemos in Delphi. Das Schicksal des Neoptolemos nach der Eroberung Troias wird sehr variantenreich erzählt.
  • Nephele < Athamas Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Neptunus < Poseidon Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nereides < Nereiden Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nereus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche und die Nereiden
    Nereus war ein greiser Meergott, der die Gabe der Weissagung besaß und sich (wie Wasser) ständig verwandeln konnte. Er hatte mit seiner Gattin, der Okeanostochter Doris, 50 schöne Töchter: die Nereiden. (Stammbaum) Als Einzelgestalten treten aus ihrem Kreis hervor:
    • Amphitrite, (gegen ihren ursprünglichen Willen) die Gattin Poseidons; Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Thetis, die in einer berühmten, von allen Göttern besuchten Hochzeit Peleus ehelichte (Catull 64) und ihm Achilleus gebar); Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Psamathe, die von Aiakos mutter des Phokos wird; Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Galateia, in die sich der einäugige Polyphem verliebte (Theokrit) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    Homer, Ilias 18,38-49 bietet einen umfassenden Nereiden-Katalog. Nennt er wirklich alle fünfzig? Viel Vergnügen beim Zählen!  
    πᾶσαι ὅσαι κατὰ βένθος ἁλὸς Νηρηΐδες ἦσαν.
    ἔνθ' ἄρ' ἔην Γλαύκη τε Θάλειά τε Κυμοδόκη τε,
    Νησαίη Σπειώ τε Θόη θ' Ἁλίη τε βοῶπις
    Κυμοθόη τε καὶ Ἀκταίη καὶ Λιμνώρεια
    καὶ Μελίτη καὶ Ἴαιρα καὶ Ἀμφιθόη καὶ Ἀγαυὴ,
    Δωτώ τε Πρωτώ τε Φέρουσά τε Δυναμένη τε,
    Δεξαμένη τε καὶ Ἀμφινόμη καὶ Καλλιάνειρα,
    Δωρὶς καὶ Πανόπη καὶ ἀγακλειτὴ Γαλάτεια
    Νημερτής τε καὶ Ἀψευδὴς καὶ Καλλιάνασσα·
    ἔνθα δ' ἔην Κλυμένη Ἰάνειρά τε καὶ Ἰάνασσα
    Μαῖρα καὶ Ὠρείθυια ἐϋπλόκαμός τ' Ἀμάθεια,
    ἄλλαι θ' αἳ κατὰ βένθος ἁλὸς Νηρηΐδες ἦσαν.
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    Nereiden: Uni Hannover

     

    auch den Nereiden-Katalog von Apollodor kannst Du überprüfen: Apollod.1,2,7

     
  • Nerio Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sabinische Göttin. Ihr Name bedeutet im Lateinischen "Virtus" oder "Fortis". Sie gilt als Gattin des Mars und beschützt neben der Tapferkeit im Krieg auch die Ehe.
  • Nesaie (Νησαίη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nessos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein Kentauer. Herakles bestrafte ihn, als er sich an Deianeira vergehen wollte, ohne aber seiner Rache zu entgehen.
      Zenob.1,33: Ἡρακλέους [γὰρ] τοὺς Κενταύρους καταπολεμήσαντος, εἷς ἐξ αὐτῶν Νέσσος ὀνομαζόμενος διαφυγὼν ἧκεν ἐπὶ ποταμὸν Εὔηνον, ἐν ᾧ καθεζόμενος τοὺς παριόντας διεπόρθμευεν. Ἀπερχόμενος δὲ Ἡρακλῆς πρὸς Κήϋκα εἰς Τραχῖνα ἧκε <ἔχων> μεθ' ἑαυτοῦ καὶ Δηϊάνειραν. Αὐτὸς μὲν οὖν Ἡρακλῆς τὸν ποταμὸν διῄει· Δηϊάνειραν δὲ μισθὸν αἰτηθεὶς, ἐκέλευε Νέσσῳ διακομίζειν. Ὁ δὲ διαπορθμεύων ἐπεχείρει βιάζεσθαι· τῆς δὲ ἀνακραγούσης αἰσθόμενος Ἡρακλῆς ἐτόξευσε Νέσσον εἰς τὴν καρδίαν. Οὗτος δὲ μέλλων τελευτᾶν προσκαλεσάμενος Δηϊάνειραν εἶπεν, εἰ θέλοι φίλτρον πρὸς Ἡρακλέα ἔχειν, τὸ ῥυὲν ἐκ τοῦ τραύματος τῆς ἀκίδος αἷμα ἐκμάξασθαι. Ἡ δὲ ποιήσασα τοῦτο, ἐφύλαττε παρ' ἑαυτῇ. Ἀπελθὼν οὖν Ἡρακλῆς εἰς Τραχῖνα, κἀκεῖθεν στρατευσάμενος ἐπὶ τὴν Οἰχαλίαν, τὴν πόλιν αἱρεῖ. Καὶ ληΐσας ταύτην, ἦγεν Ἰόλην αἰχμάλωτον. Μέλλων δὲ τῷ Διὶ χαριστήρια θύειν, ἔπεμψε πρὸς Δηϊάνειραν λαμπρὰν ἐσθῆτα ζητῶν. Μαθοῦσα δὲ Δηϊάνειρα τὰ περὶ τὴν Ἰόλην, καὶ δείσασα μὴ ἐκείνην μᾶλλον ἀγαπήσῃ, νομίσασα ταῖς ἀληθείαις φίλτρον εἶναι τὸ ῥυὲν αἷμα Νέσσου, τούτῳ τὸν χιτῶνα ἔχρισεν. Ἐνδυσάμενος οὖν Ἡρακλῆς ἔθυεν. Ὡς δὲ θερμανθέντος τοῦ χιτῶνος ὁ τῆς ὕδρας ἰὸς τοῦ χρωτὸς καθήπτετο, τὸν χιτῶνα ἀπέσπα προσπεφυκότα τῷ σώματι. συναπεσπῶντο δὲ καὶ αἱ σάρκες αὐτοῦ. Τοιαύτῃ συμφορᾷ κατασχεθεὶς Ἡρακλῆς, εἰς Τραχῖνα πρὸς Δηϊάνειραν κομίζεται. Αὕτη μὲν οὖν αἰσθομένη τὸ γεγονὸς ἑαυτὴν ἀνήρτησεν. Ἡρακλῆς δὲ ἐντειλάμενος Ὕλλῳ, ὃς ἦν ἐκ Δηϊανείρας αὐτῷ παῖς πρεσβύτερος, Ἰόλην γῆμαι, παρεγένετο εἰς Οἴτην ὄρος, ἔνθα πυρὰν ἔνησεν, ἧς ἐπιβὰς, ὑφάπτειν ἐκέλευσε. Μηδενὸς δὲ τῶν σὺν ἐκείνῳ τοῦτο πράττειν ἐθέλοντος, Ποίας παριὼν κατὰ ζήτησιν ποιμνίων, τὴν πυρὰν ὑφῆψεν· καὶ τούτῳ τὰ τόξα Ἡρακλῆς ἐδωρήσατο. Καιομένης δὲ τῆς πυρᾶς, λέγεται νέφος ὑποστὰν μετὰ βροντῆς αὐτὸν εἰς οὐρανὸν ἀναπέμψαι. Als Herakles die Kentauren niedergekämpft hatte, war einer von ihnen, der Nessos hieß, zum Fluss Euenos entkommen, an dem er sich niederließ und die Vorbeikommenden übersetzte. Auf seinem Weg zu Keyx nach Trachis stellte sich auch Herakles zusammen mit Deianeira ein. Herakles durchquerte den Fluss allein, Deianeira aber ließ er gegen Bezahlung von Nessos hinüberbringen. Der aber wollte ihr unterwegs Gewalt antun, doch Herakles schoss Nessos, als er sie schreien hörte, einen Pfeil ins Herz. Als dieser nun sterben sollte, rief er Deianeira herbei und sagte, sie solle sich, wenn sie einen Liebeszauber für Herakles haben wolle, das aus der Wunde fließende Blut von der Pfeilspitze abwischen. Sie tat so und verwahrte es bei sich. Als Herakles nun nach Trachis gelangt war, zog er gegen Oichalia zu Felde und nahm die Stadt. Er plünderte sie und führte Iole in die Gefangenschaft. Weil er Zeus ein Dankopfer darbringen wollte, schickte er nach einem weißen Gewand zu Deianeira. Als Deianeira die Sache mit Iole erfuhr und befürchtete, er liebe sie mehr, tränkte sie mit dem von Nessos stammenden Blut, das sie wirklich für einen Liebeszauber hielt, das Gewand. Herakles zog es an und wollte opfern. Als aber das Gewand warm wurde, griff das Gift der Hydra seine Haut an. Er wollte das Gewand, das mit seinem Körper verschmolz, herunterreißen, er riss aber zugleich auch sein Fleisch herunter. Von solchem Leid betroffen wird Herakles nach Trachis zu Deianeira gebracht. Diese erhängte sich, als sie sah, was geschehen war. Herakles aber trug Hyllos, seinem ältesten Sohn mit Deianeira auf, Iole zu heiraten und begab sich auf den Oita, wo er einen Scheiterhaufen aufschichtete. Er bestieg ihn und befahl, ihn anzuzünden; doch keiner von seinen Leuten wollte dies tun. Da kam Poias auf der Suche nach seinem Herdenvieh vorbei und zündete den Scheiterhaufen an. Dafür schenkte ihm Herakles seinen Bogen. Als der Scheiterhaufen brannte, soll sich eine Wolke herabgesenkt und ihn unter Donner in den Himmel entrückt haben. (Üb.: E.G.)
  • Nestor (Νέστωρ) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Der jüngste Sohn des Neleus mit Chloris. Er verlegte, als er Messenien seinem Reich hinzugewonnen hatte, die Hauptstadt Pylos an die Stelle der heutigen Ruinen bei Englianos. Navarinon dürfte der Heimathafen der 90 Schiffe gewesen sein, mit denen Nestor am Trojanischen Krieg teilnahm. Er zeichnet sich vor allen anderen Helden durch sein hohes Alter uns seinen entsprechenden Reichtum an Erfahrung aus. Er blickt auf ein Leben von zwei Menschenaltern (Hom.Il.1,250; Hom.Od.3,245), bzw. von 200 Jahren (Ov.Met.12,187f.) zurück.
  • Nike Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
Niobe Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
Thebanische Tagespost - Sonderausgabe vom 11.02.1999 v.Chr.

Gestern fand man gegen 18 Uhr die vierzehn Kinder (sieben Töchter und sieben Söhne) unseres hochgeschätzten Königs Amphion und seiner Frau Niobe tot auf. Auch die Mutter Niobe (deren Vater Tantalus zur Zeit immer noch seine lebenslange Strafe im Hades abbüßt) ist unauffindbar.


Ihre vierzehn Kinder wurden von genau vierzehn Pfeilen durchbohrt.

Die Polizei vermutet, dass Niobe selber den grauenvollen Mord begangen habe. Dies streitet ihr Mann ab. Seine Meinung: "Meine Frau war zu stolz auf unsere Kinder. Lieber wäre sie selbst gestorben." Eine wohl geistig verwirrte Angestellte erzählte uns, dass Niobe sich am Festtag der Leto wegen ihrer vierzehn Kinder über die Göttin stellte.

Dies soll die Göttin so erzürnt haben, dass sie ihrer Tochter Artemis und ihrem Sohn Apollon befahl, alle Kinder der Niobe zu töten.
Dies erledigten sie.
Ein Pfeil traf sogar zufällig Niobe und verwandelte sie in Stein. Ihre Statue wurde aber nicht gefunden.

J.K. (6a 1998/99)

     
Der Chronist fand bei seiner Recherche - vielleicht interessiert es jemanden -, dass Artemis ihre Pfeile mit dem Saft der Eibe vergiftet hatte. Zu dem gleichen Ereignis fand er auch noch einen etwas späteren Bericht bei dem Mythographen Hyginus, der die Darstellung der Thebaner Tagespost im wesentlichen bestätigt. Nur was das Schicksal Niobes und Amphions angeht, kommt er zu einem anderen Ergebnis. Er lautet im Original:
Apollo filios eius (Niobae) in silva venantes sagittis interfecit et Diana filias in regia sagittis interemit praeter Chloridem. At genetrix liberis orba flendo lapidea facta esse dicitur in monte Sipylo, eiusque hodie lacrimae manare dicuntur. Amphion autem cum templum Apollinis expugnare vellet, ab Apolline sagittis est interfectus.
 
Gustav Schwab: Online-Dateien aus dem Gutenberg-Projekt: Niobe 
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    • Mit Euryalos ein Freundespaar unter den Gefährten des Aeneas. Im 5. Buch der Aeneis tragen sie gemeinsam einen Wettlauf aus (294 ff.). im 9. Buch wollen sie mit einem gemeinsamen Botengang eine tapfere Tat vollbringen, finden dabei aber beide schließlich den Tod.
    • Sohn Pandions, der in Megara König geworden war. Nisos wurde dort sein Nachfolger, während seine Brüder unter der Führung des Aigeus nach Athen zurückkehrten und den Usurpator Metion entmachten. 
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    • Etruskische Schicksalsgöttin
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    • Sanfter Südwind, der im Herbst allerdings auch eine gefährliche Stärke gewinnen kann. Er ist Bruder des Boreas und Zephyros.
  • Nox < Nyx Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Numa Pompilius Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Nach Romulus der zweite römische König Anfangstext, der sich besonders um die Institutionalisierung religiöser Kulte verdient machte. Dazu gehörte die Abschaffung der Menschenopfer, die Verehrung des Mars (Anfertigung der Heiligen Schilde) und die kultische Verehrung von Fides und Terminus. In allen Fragen ließ er sich von der Nymphe Egeria beraten.
      Serv. ad. Verg.Aen.6,808: Romulo mortuo cum uno anno senatus per quinque dierum interregnum regnasset per decurias, taediosum visum est omnibus et quaesitus est rex. sed cum in urbe nullus idoneus esset inventus, orta est bona Pompilii fama, quod esset apud Cures, civitatem Sabinorum. rogatus itaque per legatos accepit imperium. qui ferociam populi a bellis ad sacra contulit: unde etiam Numa dictus est ἀπὸ τῶν νόμων, ab inventione et constitutione legis, nam proprium nomen Pompilius habuit. hic etiam canus fuit a prima aetate, ad quod adludens <Vergilius poeta> dicit 'incanaque menta': item propter sacerdotium 'ramis insignis olivae'.
  • Numitor Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nykteis (Νυκτηίς) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Nykteus (Νυκτεύς) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Nach Apollod.3,10,1,3 sind Nykteus und sein Bruder Lykos (1) Söhne des Hyrieus (Sohn des Poseidon und der Pleiade Alkyone) und der Nymphe Klonie. Er herrscht über Theben. Von Polyxo ist er Vater der Antiope (1)
  • Nymphai (Nymphen) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Niedrige, naturverbundene Göttinnen. Man unterscheidet Naiaden, Limnades (Wasser), Dryaden, Hamadryaden (Bäume), Oreiaden (Berge), Leimoniaden (Wiesen), Napaien (Täler), Alseiden (Haine). Nymphen genießen göttliche Verehrung (Opfer), sind aber (trotz eines langen Lebens) sterblich.
  • Nysa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Der Ort oder Berg, auf dem die Nymphen den kleinen Dionysos aufzogen. Nysa muss man im Reich der Phantasie, in Indien, Karien, Makedonien oder sonst wo in Griechenland suchen.
  • Nyx Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Als Tochter des Chaos ist sie eine ursprüngliche, kosmische Gottheit. Sie ist Schwester und Gattin des Erebos und hat viele Kinder mit ihm.

      Hes.theog.123-125

      ἐκ Χάεος δ' Ἔρεβός τε μέλαινά τε Νὺξ ἐγένοντο·
      Νυκτὸς δ' αὖτ' Αἰθήρ τε καὶ Ἡμέρη ἐξεγένοντο,
      οὓς τέκε κυσαμένη Ἐρέβει φιλότητι μιγεῖσα.
      123
      124
      125
       
 
- Letzte Aktualisierung: 14.03.2016 - 10:33