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  • Taygete (Ταϋγέτη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Teledike (Τηλεδίκη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Telephos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Telephus (Τήλεφος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Telephos ist der außereheliche Sohn des Herakles mit Auge, der Tochter des Aleos, des Königs von Tegea. Er wurde nach seiner Geburt ausgesetzt, seine Mutter musste in die Verbannung gehen. Hirten zogen ihn auf. Das Orakel schickte ihn auf der Suche nach seiner Mutter nach Mysien. Dort findet er sie wirklich: Er soll er von König Teuthras zum Dank für Waffenhilfe die Königskrone und die Hand seiner Adoptivtochter erhalten. Doch in ihr erkennt er, Gott sei Dank rechtzeitig, seine Mutter. Also heiratet er die Priamostochter Laodike und zeugte mir ihr den Eurypylos.
      Die Griechen landeten bei ihrer Fahrt nach Troja zunächst irrtümlich in Mysien. Es kam zum Kampf und Achilleus verletzte Telephos. Weil diese Wunde nicht heilen wollte, holte Telephos ein Orakel ein. Es besagte, nur der könne die Wunde heilen, der sie geschlagen habe. Er wandte sich an Achilleus. Und in der Tat: etwas Rost von Achilleus' Lanzenspitze reichte, um die Wunde zu heilen. 
      Allerdings stand Telephos jetzt zwischen den Fronten: Achilleus zuliebe führte er die Griechen nach Troia, seinem Schwiegervater zuliebe enthielt er sich aber des Kampfes.
  • Teukros (Τεῦκρος, Teucer) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • (1) Einige lassen Teukros aus Kreta in die Troas einwandern. Bekannter ist er aber als Sohn des Flussgottes Skamandros und der Bergnymphe Idaia (Apollod.3,12,1); er ist wahrscheinlch der erste König in der Troas, sein Volk waren die Teukrer. Als von Samothrake her Dardanos einwanderte, gab Teukros ihm seine Tochter Bateia zur Frau und machte ihn zu seinem Nachfolger. Die Teukrer nannten sich jetzt Dardaner. 
    • (2) Sohn des Telamon mit Hesione. Er begleitet als bester Bogenschütze der Griechen seinen Bruder (od. Halbbruder) Aias in den Trojanischen Krieg. Er führte keinen eigenen Schild, sondern deckte sich immer hinter dem seines Bruders. Viele Troianer wurden so seine Opfer. Auch Hektor hätte er so erlegt, wenn Zeus nicht die Sehne seines Bogens hätte reißen lassen.  Weil er Aias nicht das Leben hatte retten können (er war auf einem Beutezug in Mysien abwesend), wurde er von seinem Vater Telamon verdammt. Auf einen Orakelbescheid hin gründete er auf Zypern ein neues Salamis und erhielt von dem zypriotischen König Kinyras seine Tochter Eune zur Frau.
  • Thasos (Θάσος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Thestios (Θέστιος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Ares (oder des Pleuron oder Agenor), König in Pleuron. Er ist Vater der Leda. Seine Söhne fallen Meleagros zum Opfer.
  • Thymoetes Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein Trojaner. Priamos hatte seinen Sohn Munippus getötet, weil er am selben Tag wie Paris geboren war und nach dem Orakel durch ein an diesem Tag geborenes Kind der Stadt der Untergang drohte.
  • Tiphys (Τῖφυς) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Exzellenter Steuermann der Argonauten. Er ist ein Boioter aus Siphai (in der Gegend von Thespiai), der Sohn des Hagnias (od. Agnios) und der Hyrmina. Dass die Argo unbemerkt und ungewollt nach Kyzikos zurückkehrte, ist ihm nicht als Fehlgriff anzulasten: Kybele hatte ihn eingeschläfert. Doch er war es, der bei Kios auf rasche Abfahrt drängte, so dass Herakles zurückblieb. Telamon hätte ihn dafür fast umgebracht. Seine Glanzleistung war die Durchfahrt durch die Symplegaden, bei der selbst der Stärkste schwach wird (palluit audax Tiphys et omnes labente manu misit habenas, Sen.Med.346f.)). Bald danach starb er in Herakleia am Schwarzen Meer. Dass selbst gute Steuermänner nicht immer zum Ziel kommen, ist ein Schicksal, das Palinurus mit ihm teilen wird. An seine Stelle trat der Poseidonsohn Ankaios, der König von Samos.
      • Ein Alp und Würgegeist, ein Daimon, der schreckliche Träume schickt (sonst Ephialtes). Sein Name erinnert an τῦφος - Qualm, Rauch, auch Wahnsinn: Also sind auch an Typhus Erkrankte mit ihren Erstickungsanfällen seine Opfer.
  • Titanen (Τιτᾶνες) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ältestes Göttergeschlecht, die 12 Kinder des Uranos und der Gaia
    • Die Liste bei Apollod.1,1,3
      • Okeanos, Koios, Hyperion, Kreios (Krios), Iapetos und Kronos
      • Tethys, Rhea (Rheia), Themis, Mnemosyne, Phoibe und Theia
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        [Hes.theog.132ff.: Γαῖα] ... αὐτὰρ ἔπειτα
        Οὐρανῷ εὐνηθεῖσα τέκ' Ὠκεανὸν βαθυδίνην,
        Κοῖόν τε Κρῖόν θ' Ὑπερίονά τ' Ἰαπετόν τε
        Θείαν τε Ῥείαν τε Θέμιν τε Μνημοσύνην τε
        Φοίβην τε χρυσοστέφανον Τηθύν τ' ἐρατεινήν.
        τοὺς δὲ μέθ' ὁπλότατος γένετο Κρόνος ἀγκυλομήτης,
        δεινότατος παίδων· θαλερὸν δ' ἤχθηρε τοκῆα.
    • Während Uranos die Kyklopen und Hekatoncheiren in der Erde eingeschlossen hatte, waren die Titanen entweder frei geblieben oder hatten sich befreit. Kronos war der einzige, der nicht davor zurückschreckte, dem Rat seiner Mutter Gaia zu folgen und Uranos zu entmannen. Doch ebenso wie Uranos muss auch Kronos sich vor seinen Kindern, den Kroniden, fürchten. Dass er sie gleich nach der Geburt auffrisst, hilft nicht viel, denn statt dem neu geborenen Zeus gibt ihm Gaia einen Stein zu verschlingen, so dass Zeus dieses Massaker überlebt und als Rächer bereit steht. 
      Apollod.1,2,1: ἐπειδὴ δὲ Ζεὺς ἐγενήθη τέλειος, λαμβάνει Μῆτιν τὴν Ὠκεανοῦ συνεργόν, ἣ δίδωσι Κρόνῳ καταπιεῖν φάρμακον, ὑφ' οὗ ἐκεῖνος ἀναγκασθεὶς πρῶτον μὲν ἐξεμεῖ τὸν λίθον, ἔπειτα τοὺς παῖδας οὓς κατέπιε· μεθ' ὧν Ζεὺς τὸν πρὸς Κρόνον καὶ Τιτᾶνας ἐξήνεγκε πόλεμον. μαχομένων δὲ αὐτῶν ἐνιαυτοὺς δέκα ἡ Γῆ τῷ Διὶ ἔχρησε τὴν νίκην, τοὺς καταταρταρωθέντας ἂν ἔχῃ συμμάχους...
    • Die Kroniden stürzen unter Führung des Zeus ihren Vater Kronos und besiegen die Titanen in der "Titanomachie". Die Herrschaft liegt nun beim jüngsten Göttergeschlecht unter Führung des Zeus. Die Titanen werden in den Tartaros verbannt.
    • Neben diesem Kernbestand der Sage gibt es viele, auch widersprüchliche Varianten, die den Mythologen Rätsel aufgeben. 
  • Titanomachie Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Der Kampf der Kroniden (Kinder des Kronos) unter Führung des Zeus, der die Weltherrschaft des Kronos beendet und die jüngste Göttergeneration an die Macht bringt. Da verschiedene epische Gedichte über diese Titanomachie nur ihrem Titel nach oder nach dem Namen ihres Verfassers (Thamyris, Musaios, Eumelos, Arktinos) bekannt sind, aber kaum Fragmente (im epischen Kyklos) erhalten sind, bleibt die "gelehrte Konstruktion" Hesiods die wichtigste Quelle:
    • Zeus muss seine Mitkämpfer erst gewinnen. Er verspricht ihnen Ehre und Macht. Zunächst treten Styx und ihre Kinder auf seine Seite. Selbst befreit er die Kyklopen, die ihn mit Blitzen bewaffnen. Dann beginnt der Kampf. Die Titanen kämpfen vom Othrys aus, die späteren Götter vom Olymp. Auf Rat der Gaia befreit Zeus auch die Hekatoncheiren. Diese schleudern unablässig Felsen, Zeus aber Blitze. Zehn Jahre tobt der Kampf. Der Sieg fällt an Zeus und seine Verbündeten, die Titanen werden in den Tartaros verbannt, die Hekatoncheiren dienen als ihre Wächter. 
    • Spätere Darstellungen lassen die Titanen Okeanos und auch Prometheus nicht am Kampf teilnehmen. Entsprechend kamen sie auch nicht zur Strafe in den Tartaros. Man benötigte sie noch an anderer Stelle das Mythos. Prometheus wusste von seiner Mutter Themis im voraus, wer gewinnen würde, und war so klug, sich nicht auf die falsche Seite zu schlagen. Okeanos und Tethys liebäugelten sogar mit Zeus und gewährten Hera für die Dauer des Kampfes einen sicheren Unterschlupf. Auch Atlas hat im Tartaros nichts zu suchen. Also wurde er für seine Teilnahme am Kampf zwar bestraft, aber nur damit, dass man ihm die Last des Himmelsgewölbes aufbürdete. Rheia musste man als Feindin des Kronos schonen, und Hyperion nicht zu vergessen: Was sollte die Sonne und mit ihr Theia (Mutter des Helios) im Tartaros? Beide gewinnen sich durch ihre Neutralität den Himmel. Auch konnte Zeus unmöglich seine Titanengattinen Themis und Mnemosyne in den Tartaros verbannen. Das schickte sich selbst für einen Zeus nicht. Wenn man sieht, welche Rücksichten der neue Weltenherrscher nehmen musste, noch bevor er es war,  fragt man sich, wer denn überhaupt noch in den Tartaros musste. Also ganz gewiss Kronos, dazu Iapetos, Menoitios, Typhon und Aigaion, die sich im Kampf durch ihre Grausamkeiten hervorgetan hatten und wohl auch Kreios und Koios.
    • Nicht zu vergessen, dass Zeus später nicht nur seinen Vater Kronos amnestierte und zum Herrscher auf den Inseln der Seligen machte (dem römischen Saturnus der Goldenen Zeit), sondern alle Titanen kamen frei; nicht zuletzt um im "Befreiten Prometheus" des Aischylos den Chor spielen zu können. 
  • Trochilos (Τροχίλος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    •  Sohn der Io Kallithoe), der Herapriesterin von Argos. Gilt als Erfinder des Wagens und führte Wagenrennen ein.
  • Typhon (Τυφῶν, ῶνος; Τυφώς, ῶ, oder Τυφωεύς) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein im Erdinnern hausendendes (ἑκατοντακάρηνος, Pind.Pyth.1,16) Ungeheuer mit hundert Drachenköpfen und Schlangenfüßen, das als Gluthauch erscheint und Verwüstungen anrichtet; Inbegriff aller elementaren (bes. vulkanischer) Zerstörung. Apollod.1,6,3,1 beschreibt sein furchterregendes Aussehen. Er ist jüngster Sohn der Gaia (mit Tartaros) und Gatte der Echidna und hat mit ihr viele Kinder. U.a.: die Hydra von Lerna, den Kerberos, die Chimaira. Zeus konnte ihn erst im zweiten Treffen besiegen. Nach Homer hauste er in Kilikien im Gebiet der Arimer. Im ersten Kampf hatte Typhon Zeus besiegt und ihn seiner Sehnen beraubt. Hermes musste sie ihm mit einem Diebstahl wieder beschaffen. Nachdem Zeus ihn mit dem Blitz erschlagen hatte, setzte er auf seinen Riesenkörper den Aetna und den Vesuv (Pind.Pyth.1,13-20).
 
- Letzte Aktualisierung: 14.03.2016 - 10:33