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  • Archelaos (Ἀρχέλαος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Archelaos
      • Griechischer Philosoph aus Athen oder Milet, Schüler des Anaxagoras. Im Gegensatz zu seinem Lehrer mildert er das Geistprinzip ab, indem er lehrt, dass der Nus der Materie immanent sei und nicht erst von außen an sie herantritt. Er soll auch die These vertreten haben, dass das Recht keine von der Natur gegebene (φύσει), sondern durch Gesetz bestimmte (νόμῳ, θέσει) Norm sei.
    • (2) Archelaos
      • Halbbruder des Perdikkas. Er legt Wert auf gute Beziehungen zu Rom und öffnet der griechischen Kultur den Zugang nach Makedonien. Straßenbau, Festungsbau. Er organisiert das Heerwesen und die auf dem Heer beruhende makedonische Verfassung, die auf dem reingriechischen Ritteradel (ἑταῖροι) und den bäuerlichen Hopliten (πεζέταιροι) aufbaut.
      • 413-399 König von Makedonien (zuerst als Vormund des noch unmündigen Sohnes des Perdikkas).
      • 410 unterwirft er mit Hilfe Athens Pydna, das abgefallen war.
    • (3) Archelaos
      • Makedone, Bruder des Neoptolemos, Feldherr des Mithradates VI.
      • Er belagert vergeblich Magnesia
      • 88 führt er die Flotte gegen Griechenland (Eutr.5,6), unterwirft Delos und den Peiraieus und erobert Griechenland bis nach Thespiai
      • 87 weicht er vor Sulla in den Peiraieus zurück. Dort wird er von Sulla belagert.
      • Nach dem Fall Athens vereinigt er sich mit Taxiles bei den Thermopylen, wird von Sulla bei Chaironeia geschlagen, entkommt nach Chalkis und fällt nach dem Frieden von Dardanos in Ungnade.
      • 83 entflieht er zu Murena und treibt diesen zum Angriff.
    • (4) Archelaos
      • Sohn des Archelaos (3).
      • 63 von Pompeius gefördert und als Priesterfürst in Komana eingesetzt.
      • 56 mit der ägyptischen Königin Berenike verheiratet.
      • 55 von Gabnius besiegt und getötet (App.Mithr.114)
    • (5) Archelaos
      • Sohn des Archelaos (4).
      • Caesar setzt ihn als Priesterfürst in Komana ab. (Caes.Alex.66,5; App.Mithr.121)
    • (6) Archelaos Sisines Philopatris
    • (6.1) Archelaos
      • Sohn des Herodes d.Gr.. Als Ethnarch von Iudaea, Samaria und Idumaea beerbt er seinen Vater im Süden des Reiches. Augustus setzt ihn 6 n.Chr. ab und schlägt seine Gebiete der Provinz Iudaea zu.
    • (7) Archelaos
      • Bildhauer von Priene um 200 v.Chr.. Von ihm stammt die sog. "Apotheose Homers", ein Relief, das im 17. Jh. an der Via Appia gefunden worden war: Die Musen in zwei Bildfriesen über den Abhang eines Berges (Parnassos) verteilt, dazu der Apollon Kitharodos (vor der Korykischen Höhle), in der obersten Bildzone auf dem Berg Zeus mit seinem Adler und am Fuß des Berges die Apotheose Homers.
  • Ariarathes (Ἀριαράθης) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • Name kappadokischer Fürsten, deren Genealogie nach Diod.frg.31,19 von dem kappadokischen König Pharnakes und Atossa, der Schwester des Kambyses, angeführt wird.
      • (1) Ariarathes I.
        • Als Fürst von Kappadokien soll er z.Zt. des Artaxerxes Ochos (358-337) geherrscht haben, dem er seinen Bruder Orlophernes zur Unterstützung gegen Ägypten mitgab. Den Sohn seines Bruders adoptierte er als Nachfolger. Nach dem Tod Alexanders d.Gr. wurde er mit seinen Verwandten von Perdikkas zwei Mal geschlagen und mit 82 Jahren gehängt (Diod.18,16; Diod.31,19,4; Iust.13,6; Plut.Eum.3; App.Mithr.8; Strab.12,534; Strab.12,538; Strab.13,624).
      • (2) Ariarathes II.
        • Sohn des Orophernes, von seinem Onkel Ariarathes I. adoptiert. Als dieser gehängt wurde, entkam er selbst zu Ardoates, dem König von Armenien. Mit dessen Hilfe konnte er nach dem Tod des Perdikkas und Eumenes den Makedonen Amyntas besiegen und seine Herrschaft in Kappadokien wieder herstellen (Diod.31,19,5). Dieser Bericht kann nur wenig historische Wahrscheinlichkeit beanspruchen. 302 schloss sich Ariarathes II. vor der Schlacht von Ipsos dem Seleukos an.
      • (3) Ariarathes III. (ca.260-220)
        • Sohn des Ariamnes, der als erster König (mit Titel und Diadem), gestützt auf die Freundschaft mit den Seleukiden, Kappadokien um 255 in die Souveränität führt. Antiochos II. (262-246) gab ihm seine Tochter Stratonike zur Frau. Seine Dynastie hatte 160 Jahre Bestand. Er konnte sein Gebiet um Kataonien (Strab.12,533). Sein Todesjahr ist 220 (Polyb.4,2,8)
      • (4) Ariarathes IV. Eusebes ( ca.220-163)
        • Sohn des Ariarathes III. Die Verbindung mit den Seleukiden wird durch die Heirat mit Antiochis, der Tochter des Antiochos III., gefestigt (App.Syr.5). Er unterstützte Antiochos III 190 in der Schlacht bei Magnesia gegen die Römer (Liv.37,31,4; App.Syr.32) und verhielt sich auch 189 römerfeindlich. Einen Einfall des Gnaeus Manlius konnte er mit 200 Talenten abwenden (Liv.38,26,4, App.Syr.42). Durch Vermittlung des Eumenes, der seine Tochter Stratonike heiratete, und die Zahlung weiterer 300 Talente kommt es zu einem Freundschafts- und Bündnisvertrag mit den Römern (Polyb.21,43,4f.; Liv.38,37,5; Liv.38,39,6), den er und seine Nachfolger zuverlässig einhielten.
        • 183-179 verteidigte er zusammen mit Eumenes seinen Besitz erfolgreich gegen Pharnakes vom Pontos, anschließend verteidigte er Melitene gegen Ptolemaios von Kommagene.
        • Seine Gattin Antiochis soll ihm anfangs zwei Söhne, Ariarathes und Orophernes, untergeschoben haben. Der anschließend geborene echte Sohn wurde Nachfolger; die unterschobenen Söhne im Ausland erzogen, Orophernes in Ionien und Ariarathes in Rom (Diod.31,19,7; Liv.42,19,3).
      • (5) Ariarathes V. Eusebes Philopator (163-130)
        • Sohn des Ariarathes IV., dessen Erbe er erst nach seinem Tod 163 antrat, obwohl er es ihm ihm bereits früher angeboten hatte. Die Einbürgerung der griechischen Bildung in Kappadokien und die Freundschaft mit Rom waren ihm Herzensanliegen.
        • Als 162 Demetrios I. in Syrien gegen den Willen Roms zur Macht kam bemühte er sich um Freundschaft mit Ariarathes V. Als dieser sich sperrte, rächte sich Demetrios, indem er dem angeblich falschen Bruder Orophernes zur Macht in Kappadokien verhalf und Ariarathes zur Flucht nach Rom nötigte. Der Senat verfügte eine Teilung Kappadokiens unter die Brüder. Ariarathes V. gelang die Rückkehr mit Hilfe seines Schwagers Attalos II.
        • 150 war Ariarathes V am Sturz des Demetrios beteiligt
        • 130 unterstützte er die Römer im Krieg gegen Aristonikos. Dabei fiel er. Er soll sechs unmündige Söhne hinterlassen haben.
      • (6) Ariarathes VI. Epiphanes Philopator (130-112)
        • Sohn des Ariarathes V. Er regierte unter der Vormundschaft seiner Mutter Laodike, bzw. Nysa.
        • Mithridates V. von Pontos erhebt Anspruch auf Kappadokien. Rom verhinderte eine militärische Besetzung. Nach der Aussöhnung heiratet Ariarathes VI. Laodike, eine Tochter des Mithridates V.
        • Als 114/113 Mithridates VI. an die Macht gekommen war, greift er erneut nach Kappadokien und lässt Ariarathes VI. (112 oder später) ermorden. Von dessen zwei Söhnen folgt ihm der ältere
      • (7) Ariarathes VII. Philometor (ca. 112-100)
        • Sohn und Enkel des Vorigen. Seine Mutter Laodike konnte zunächst die militärischen Absichten des Mithridates VI. verhindern. Dabei half ihr Nikomedes II. von Bithynien, den sie anschließend ehelichte. Mithridates VI. der jetzt vorgab, seinen Neffen Ariarathes VII. schützen zu müssen, vertrieb beide. Als sich aber Ariarathes VII. seinen Herrschaftswünschen nicht gefügig zeigte, begann er Krieg und brachter ihn in einer Verhandlung eigenhändig um. Damit dürfte die Anwesenheit des Marius in Kappadokien (99/98) in Zusammenhang stehen.
      • (8) Ariarathes VIII. (ca.100-95)
        • Ein Sohn des Ariarathes VI. Ihn setzte das kappadokische Volk nach einer Erhebung gegen Mithridates VI. wieder als König ein. Doch konnte ihn dieser bald wieder vertreiben.
        • Ca. 95 stirbt er an einer Krankheit. Damit endet die Dynastie. Nachfolger wird Ariobarzanes I. Philoromaios (3)
      • (9) Ariarathes IX.
        • (ca. 100-87) Sohn des Mithridates VI., dem er noch minderjährig bereits zwei Mal in Kappadokien den Thron verschafft hatte. In den Verhandlungen in Rom wurde ihm der von den Kappadokiern favorisierte Ariobarzanes vorgezogen. Doch gelang es Mithridates VI. ihn zum dritten Mal 90 und zum vierten Mal 88 auf den Thron zu bringen. Er führte das Heer des Mithridates VI. nach Europa, eroberte Thrakien und Makedonien, starb aber am Tisaion in Thessalien (Plut.Sulla 11; App.Mithr.35; App.Mithr.41)
      • (10) Ariarathes X. Eusebes Philadelphos (42- 36)
        • Sohn des Ariobarzanes II. und Bruder des Ariobarzanes III. Er konkurriert 51, als Cicero Kilikien verwaltete, mit seinem Bruder um die Macht in Kappadokien. 45 besucht er Rom, um von Caesar ein Königreich zu erbitten.
        • 42 folgte er seinem Bruder nach dessen Tod, ohne im Land die nötige Anerkennung zu finden. Der neue Konkurrent Archelaos Sisines Philopatris wurde von Marcus Antonius an seiner Stelle anerkannt und war seit 36 König von Kappadokien (App.vi.5,7).
      • nach Niese (RE, s.v.)
  • Ariobarzanes (Ἀριοβαρζάνης) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Ariobarzanes
      • Sohn des Mithradates, des Fürsten von Kios und Arrhina,
      • 407 Unterstatthalter des Pharnabazos.
      • 387 sein Nachfolger als Satrap von Daskyleion. (Nep.Dat.2,5: Satrap von Lydien, Ionien und ganz Phrygien).
      • 368 knüpft er unter dem Vorwand, von Artaxerxes II. mit der Herstellung des Friedens unter den Griechen beauftragt zu sein, zu seinem persönlichen Vorteil Verbindung mit Athen und Sparta.
      • 367 wird er, als er und sein früherer Gegner Datames (Nep.Dat.2,5, Nep.Dat.5,6) sich im Auftakt zum Satrapenaufstand gegen den Großkönig empören, von einem attischen Geschwader unter Timotheos unterstützt (Nep.Timoth.1,3). Auch König Agesilaos kommt ihm gegen einen Angriff der königstreuen Satrapen Autophradates und Maussollos zu Hilfe (Nep.Ages.7,2). Sestos und Krithote tritt er an Athen ab (Nep.Timoth.1,3) und wird attischer Bürger.
      • 362 war der große Satrapenaufstand gescheitert und Ariobarzanes wird er von seinem Sohn Mithradates verraten und getötet.
    • (2) Ariobarzanes
      • Sohn des Artabazos, persischer General.
      • 331 an derSchlacht bei Gaugamela beteiligt (Arr.3,8,5; Curt.4,12,7).
      • 330 verteidigt er die (nicht sicher lokalisierten) "Persischen Tore" ("Susischen Tore") gegen Alexander (Arr.3,18,2ff.; Plut.Alex.37; Diod.17,68,1ff.; Curt.5,3,17ff.). Alexander konnte den Pass umgehen und Ariobarzanes entkam mit nur wenigen Reitern.
    • (2.1) Ariobarzanes (265-250)
      • Sohn des Mithradates III. Ktistes (281-266), dem er als zweiter König in Pontos nachfolgt. Er hatte sich besonders der Galater zu erwehren.
    • (3) Ariobarzanes I. Philoromaios (95-63)
      • 95-63 König von Kappadokien. Er ist eine wichtige Figur in den "Mithridatischen Kriegen"
      • 95 war mit Ariarathes VIII. das kappadokische Königshaus ausgestorben, aber die Kappadokernutzten nicht das römische Angebot der Freiheit, sondern wählten Ariobarzanes zum König, der auch in Rom Anerkennung fand (Iust.38,7,10). Er musste sich der Angriffe des Mithradates und der Anfeindungen aus dem eigenen Volk erwehren. Ein erstes Mal wurde er von dem Armenier Tigranes, ein zweites Mal von Mithradates vertrieben.
      • 92 führten ihn die Römer durch Sulla wieder zurück,
      • 90 durch Lucius Cassius (Iust.38,3,1; Plut.Sulla 5; App.Mithr.10; App.Mithr.57).
      • 88 wird er mit Beginn des 1. Mithridatischen Krieges (88-84) ein drittes Mal verjagt und kommt erst 84, nach der Friedenskonferenz von Dardanos, wieder zurück (App.Mithr.15; App.Mithr.56f.; App.Mithr.59; Plut.Sulla 24)
      • Im2. Mithridatischen Krieg (83-81) bestand Sulla darauf, dass sich Mithradates vollständig aus Kappadokien zurückzog, obwohl er sich mit Ariobarzanes aussöhnte und ihm oder seinem Sohn seine Tochter zur Frau gab (App.Mithr.64; App.Mithr.66ff.).
      • Im 3. Mithridatischen Krieg (74-64), wurde Kappadokien von Tigranes und Mithradates mit Krieg überzogen. Ariobarzanes wurde erst durch Pompeius (seit 66) wieder dauerhaft auf seinen Thron über ein Reich erhoben, das um Städte in Kilikien und die Landschaften Sophene und Gordyene erweitert wurde.
      • Um 63 übertrug er seine Herrschaft mit Einwilligung des Pompeius anseinen gleichnamigen Sohn (App.Mithr.104; App.Mithr.114)
    • (4) Ariobarzanes II. Philopator (63-52)
      • Sohn des Ariobarzanes I. Philoromaios (3).
      • 63-52 König von Kappadokien.
      • 52 fiel er einer Verschwörung im eigenen Land zum Opfer. Er hinterließ von seiner Gattin Athenais, einer Tochter des Mithradates, zwei Söhne. Der ältere, gleichnamige Sohn wurde sein Nachfolger.
    • (5) Ariobarzanes III. Eusebes Philoromaios (52-42)
      • Cicero überbringt ihm als Proconsul von Kilikien die Anerkennung des Senats (Cic.fam.2,17,7; Cic.fam.15,2,4). Cicero rechnet es sich auch als Verdienst an, seine Herrschaft gegen innere Angriffe gesichert zu haben. (Cic.fam.15,4,6; Cic.Att.5,20,6).
      • Im Bürgerkrieg hilft er Pompeius, findet aber später vor Caesar Gnade, der seine Verhältnisse für ihn zufriedenstellend ordnet.
      • 43 unterstützte er zu wenig die Caesarmörder Brutus und Cassius. Cassius ließ ihn deswegen töten und seinen Besitz plündern.
      • Sein Nachfolger wurde sein Bruder Ariarathes X.
  • Aristonikos (Ἀριστόνικος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Aristonikos
    • (2) Aristonikos
    • (3) Aristonikos
      • Unehelicher Sohn des Eumenes II., der nach dem Tod des Attalos III. das Reich von Pergamon für sich beansprucht. Bei Kyme wird er von den Ephesiern geschlagen.
      • 131 besiegt er den Crassus.
      • 130 wird er von Perperna besiegt und in Stratonikeia gefangen gesetzt. Später wird er in Rom erdrosselt. (Eutr.4,20,7)
  • Armenes (Ἀρμένας) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
  • Artakes (Ἀρτακής) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Artakes
      • Mythischer Held, den Meleagros tötet (Ap.Rh.1,1047)
    • (2) Artakes
      • Nach Eutr.6,14 ein König der im Kaukasus wohnenden Iberer, von Pompeius 65 besiegt.
  • Attalos (Ἄτταλος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Attaliden Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    • (1) Attalos
      • Sohn des Andromenes, Bruder des Amyntas, Schwager des Perdikkas, mit dessen Schwester Atalante er verheiratet war.
      • 330 Attalos wird von der Anklage, an Verschwörung des Philotas teilgenommen zu haben, freigesprochen (Arr.an.3,27,1).
      • 326 als Trierarch bei der indischen der Stromflotte (Arr.Ind.18,6).
      • 321 führt er im Auftrag des Perdikkas die Flotte nach Ägypten, wird nach der Ermordung des Perdikkas zum Tode verurteilt, entkommt aber zu Eumenes.
      • Er sammelt die Schätze und Resttruppen des Perdikkas und versucht, sich im Westen von Kleinasien festzusetzen. Sein Angriff auf Rhodos scheitert.
      • 319 wird er mit Alketas in Pisididien bei Kretopolis von Antigonos überfallen und in einer Bergfestung gefangen gehalten.
      • 317 scheitert sein Befreiungsversuch. (Diod.18,44f.)
    • (2) Attalos
      • Vater und jüngerer Bruder des Philetairos, des Begründers der pergamenischen Dynastie (Attaliden).
    • (3) Attalos I. Soter (241 - 197)
      • Nach Attalos (2) ist der berühmteste Namensträger benannt: König Attalos I (241 - 197), Neffe des Eumenes I., erzogen von dem Kyrenaiker Lysimachos, vermählt mit Apollinis aus Kyzikos.
      • Er verweigert den Galatern den bisher gezahlten Tribut und siegt zunächst 230 vor Pergamon über die mit Antiochos verbündeten Tektosagen und über Antiochos selbst (229/228) in drei weiteren Schlachten. Zu seinem Reich gewinnt er vorübergehend das seleukidische Asien bis zum Tauros, verliert es aber wieder gegen Seleukos Keraunos und Achaios. Mit Achaios schließt er 216 Frieden.
      • 211 Bündnis mit den Aitolern.
      • 209/208 in Aigina.
      • Teilnahme am 1. Makedonischen Krieg. Im Krieg gegen Philipp V. mit den Römern verbündet. (Eutr.3,14,5)
      • 200 und 199 hält sich Attalos in Athen auf, wo eine Phyle nach ihm benannt wird (Ἀτταλίς). Nach Angriffen auf die makedonische Küste der er 199/198 nach Pergamon zurück.
      • 198 Krieg ging Euboia, Attalos in Sikyon.
      • 197 erleidet er in Theben einen Schlaganfall und stirbt in Pergamon. Sein Nachfolger ist Eumenes II. (197-159)
    • (4) Attalos II. Philadelphos (159 - 138)
      • Er setzt den Ariarathes in Kappadokien wieder ein, unterstützt den Alexander Balas, führt Krieg und gegen König Prusias II. (155/154) und gegen den Thraker Diegylis.
    • (5) Attalos III. Philometor (138 - 133)
      • Sohn des Eumenes.133 stirbt der. Er setzt in seinem Testament die Römer als Erben ein. Aufstand des Aristonikos, des Sohnes des Eumenes II. (132 - 129). Pergamon wird römisch, bald Hauptstadt der Provinz Asia, Sitz des Kaiserkultes (Tempel der Roma und des Augustus, 29 v.Chr.).
    • (6) Attalos
      • Onkel der Kleopatra, der Gattin Philipps II. Schwiegersohn des Parmenion.
      • Bei der Hochzeit der Kleopatra äußerte er sich abfällig über Alexander und förderte so die negative Einstellung Philipps gegenüber Alexander.
      • 336 beauftragte ihn Philipp II. mit den Vorbereitungen des Perserfeldzuges in Asien (Arr.an.2,14,2).
      • Nach Philipps Tod konspirierte er besonders mit Athen gegen Alexander; deshalb ließ ihn Alexander durch Hekataios beseitigen (Diod.17,2,4f.; Diod.17,5,1f.
    • (7) Attalos
      • Führer der Agrianen in Alexanders Heer (Arr.an.2,9,2; Arr.an.3,12,2; Arr.an.3,21,8)
    • (8) Attalos
      • 64 v.Chr. von Pompeius zum Tetrarchen von Paphlagonien erhoben (App.Mithr.144; Eutr.6,14,4)
    Die Attaliden        
               
        Attalos ~ Boa      
    __________________________|____________
       
    |
    |
    Poseidonios
    |
    Achaios
     
    |
    |
    |
    |
    |
     
    Philhetairos v. Pergamon
    Eumenes ~
    |
    Satyra
    Attalos ~
    Antiochis
     
     
    |
     
    ___|______________________
     
    |
     
    |
     
    |
     
    Eumenes I.
    v. Pergamon
    Attalos I. ~
    Soter
    Apollonis
    (v. Kyzikos)
    Eumenes
    __________________________________________|_____________________
    |
    Ariarathes IV.
    |
     
    |
    |
    |
    |
    |
     
    |
    |
    Eumenes II. ~
    Stratonike
    ~ Attalos II.
    Philadelphos
     
    Philhetairos
    Athenaios
       
    |
         
       
    |
         
       
    Attalos III.
    Philometor
         
    Quellen:    
Sententiae excerptae:
Literatur:

35 Funde
2686  Adrados, Francisco R.
Geschichte der griechischen Sprache, von den Anfängen bis heute
Tübingen [u.a.] , Francke 2001
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992  Arrian / Wirth, G., Hinüber, O.v.
Arrian, der Alexanderzug, Indische Geschichte, griechisch u. deutsch herausgegeben u. übersetzt, v...
München / Zürich (Artemis) 1985
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1272  Austin, M. / Vidal-Naquet, P.
Große griechische Kolonisation
in: Patzer: Streifzüge, München 1989
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3970  Barceló, Pedro
Kleine griechische Geschichte
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929  Beloch, J.
Griechische Geschichte, I-IV
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Griechische Geschichte
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2262  Bernhard, O.
Griechische und römische Münzbilder in ihren Beziehungen zur Geschichte der Medizin
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932  Berve, H.
Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage, I-II
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1678  Bodor, A.,
Die griechisch-römischen Kulte in der Provinz Dacia und das Nachwirken einheimischer Traditionen
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442  Bowra, C.M.
Griechenland von Homer bis 404 v.Chr.
Zürich 1957 / 1960
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444  Bowra, C.M.
Höhepunkte griechischer Literatur. Von Homer zu Theokrit
Stuttgart (Kohlhammer) 1968
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941  Brunn, H.
Geschichte der griechischen Künstler, I-II
Stuttgart 1853-1859; 2/1889
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2345  Deichgräber, Karl
Hippokrates' De humoribus in der Geschichte der griechischen Medizin
Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse / Akademie der Wissenschaften und der Literatur ; Jg. 1972, Nr. 14
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1527  Dihle, A.
Griechische Literaturgeschichte
Stuttgart (Kröner, TB 119) 7/1968
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2524  Drögemüller, Hans-Peter
Syrakus : zur Topographie und Geschichte einer griechischen Stadt ; mit einem Anhang zu Thukydides 6, 96 ff. und Livius 24. 25
1969
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2383  Fraenkel, H.
Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums. Eine Geschichte der griechischen Epik, Lyrik, Prosa bis zur Mitte des fünften Jahrhunders
New York 1951; München (Beck) 1962
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2399  Frank, E.
Platon und die sogenannten Pythagoreer. Ein Kapitel aus der Geschichte des griechischen Geistes
Halle 1923. Ndr. 1962
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1449  Fränkel, H.
Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums. Eine Geschichte der griechischen Epik, Lyrik und Prosa bis zur Mitte des 5. Jhs.
München (Beck) 2/1962
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959  Furtwängler, A.
Die antiken Gemmen. Geschichte der Steinschneidekunst im klassischen Altertum, I-III
Leipzig / Berlin 1900; Ndr. Amsterdam 1964
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2782  Giuliana, Luca
Bild und Mythos. Geschichte der Bilderzählung in der griechischen Kunst.
München 2003
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1489  Harig, G.
Die Medizin der griechisch-römischen Antike
in: Geschichte der Medizin, hg.v. A.Mette, ... Berlin 1968, S.41-114
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2762  Herrmann, Joachim (Hg.)
Griechische und lateinische Quellen zur Frühgeschichte Mitteleuropas bis zur Mitte des 1. Jahrtausends u. Z. I: Von Homer bis Plutrach; II: Tacitus, Germania; III: Von Tacitus bis Ausonius; IV: Von Ammianus Marcellinus bis Zosimos.
Berlin, Akademie-Verlag, (Schriften und Quellen der alten Welt, 37,1-37,4) 1992
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2327  Holzapfel, L.
Untersuchung über die Darstellung .der griechischen Geschichte . von 489 bis 413. Ephoros, Theopompompos u.a.
Habil. Lpz. 1879
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4358  Kahrstedt, Ulrich
Griechisches Staatsrecht. Bd. 1: Sparta und seine Symmachie : mit vier Exkursen über den kretischen Staat, das korinthische Kolonialreich, das Wesen des archaischen Staates, die Amphiktyonie von Delphoi.
Göttingen (V&R) 1922
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285  Lesky, A.
Epos, Epyllion und Lehrgedicht (Homer.Hesiod.Hellenismus...)
in: Vogt,E.: Gr.Lit., Heidelberg o.J.
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982  Lesky, A.
Geschichte der griechischen Literatur
Bern / München 1958; 2/1963
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4376  Lotze, Detlef
Griechische Geschichte, von den Anfängen bis zum Hellenismus
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1023  Meyer, E.
Arrians Geschichte Alexanders des Großen
in: Herm. 33/1898,648ff
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2616  Nepos, Cornelius / Goethe, Alfred
Die Quellen des Cornelius Nepos zur Griechischen Geschichte : (Miltiades-Alcibiades inclus.)
Gr.-Glogau, 1878
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2560  Nestle, W.
Anklänge an Euripides in der Apostelgeschichte
in: Griechische Studien 1948, S.226ff.
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2700  Paulsen, Thomas
Geschichte der griechischen Literatur
Stuttgart, Reclam 2004
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1468  Reinhard, K.
Parmenides und die Geschichte der griechischen Philosophie
Bonn 1916 (Frankfurt/M. 1959)
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2298  Schumacher, J.
Antike Medizin - Die naturphilosophischen Grundlagen der Medizin in der griechischen Antike
Berlin 2/1963
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2417  Wehrli, F.
Einheit und Vorgeschichte der griechisch-römischen Romanliteratur
in: MH 22, 1965, 133-154
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2765  Zosimos / Seybold und Heyler
Geschichte des Zosimus. Aus dem Griechischen zum Erstenmale übersezt und mit Anmerkungen begleitet von Seybold und Heyler
Frankfurt a. M. : Hermann, 1802-1804
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