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  • Elis (ἡ Ἦλις, ιδος; ἡ Ἠλεία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte Landkarte
    • Landschaft im Nordwesten der Peloponnes, umgeben von Achaia, Arkadien, Messene und vom Meer. Ursprünglich nur die Küstenebene an den Flüssen Peneios und Alpheios und dazu nördlich vom Alpheios die Pisatis und südlich die Triphylia. Grenzbebirge gegen Achaia und Arkadien sind der Skollis und der Ermanthos. Der Ladon durchfließt enge und für den Verkehr nach Arkadien wenig günstige Täler.Südlich vom Alpheios erheben sich gegen Triphylia hin der Gebirgszug des Lapithas und des Minthe. Die Offenheit der Landschaft begünstigte wechselnde Besitverhältnisse.
    • Die älteste Bevölkerung stellten die Kaukonen. Später de Epeier, die sich von Norden her und die Pylier, die sich von Süden her ausbreiten und so die Kaukonen auf die Gebirge von Triphylien und die Gegend von Dyme beschränken.
      • Die älteste Geshichte von Elis ist durch die Auseinandersetzung mit der Pisatis und der Stadt Pisa beherrscht.
        • 748 gewinnen die Pisaten mit Hilfe des Argivers Pheidon Olympia und die Leitung der Olympischen Spiele
        • 588 fallen die Eleier in die Pisatis ein und unterwerfen es im Bündnis mit der arkadischen Stadt Heraia nach längeren Kämpfen. Bündnis zwischen Elis und Sparta
        • 480 beteiligen sich die Eleier mit einem Kontingent an den Isthmos von Korinth gegen die Perser.
        • 479 kam sie bei Plataiai zu spät, so dass die Kommandanten bestraft wurden.
        • 472 Demokratische Reform des Staates. Zehn Hellanodikai werden aus je einer örtlichen Phyle gewählt.
        • 471 Synoikismos zur Gründung der gleichnamigen Hauptstadt Elis, keine Ringmauern (Beschreibung der Stadt durch Paus.6,123-126). Zentralisation des Staates.
        • Ca. 457 Unterwerfung der Minyerstädte in Triphylia ausßer Lepreon.
        • Im Peloponnesischen Krieg steht Elis auf der Seite von Korinth.
        • 428 peloponnesische Bundesversammlung in Korinth. Mytilene wird aufgenommen.
        • 421 nehmen die Eleier den Frieden nicht an und schließen sich der spartafeindlichen Koalition an, weil die Spartaner zuvor Lepreon gegen Elis in Schutz genommen hatten. Dadurch sehen sich die Spartaner veranlasst in Lepreon freigelassene Heloten und Neodamoden anzusiedeln.
        • 420 Ausschluss der Spartaner von der Olympiade. Die Eleeier überwerfen sich mit ihren Bundesgenossen, weil diese am Zug gegen Lepreon nicht teilnehmen wollen.
        • 418 erscheinen die Eleier bei der Schlacht von Mantineia wieder verspätet. Sie sind jetzt völlig isoliert.
        • Ca. 403 gelingt es den Eleiern Lepreon einzunehmen.
        • 402/01 führen die Spartaner unter Agis einen Rachefeldzug gegen Elis. Die triphylischen Städte erheben sich. Elis verliert deie Herrschaft über Triphylia, Akroreia und Lasion. Seine Mauern werden geschleift und Elis tritt wieder in die spartanische Symmachie ein.
        • 371 gewinnt Elis durch die Schlacht bei Leuktra seine Selbständigkeit und die Perioikenstädte nördlich vom Alpheios zurück. Lepreon und der Großteil von Triphylien fällt an den Arkadischen Bund.
        • Die Zahl der Phylen und Hellanodiken wird auf 12 erhöht.
        • 370/69 und 368 nehmen die Eleier am Einfall des Epameinondas in Lakonien teil.
        • 365 Zerwürfnis zwischen Elis und Arkadien
        • 365-363 wird Olympia von den Arkadern besetzt. Ein Angriff auf Elis wird abgewhrt. Elis verbündet sich mit Sparta. Die Arkader bilden aus Olympia und Umgebung die neue Gemeinde der Piaten (Pisaier), die aufgrund lter Rechtsansprüche die Spielleitung für sich fordert.
        • 364 Neuer Einfall der Arkader, Schlacht in Olympia, Rückzug der Eleier
        • 363 Verzicht der Arkader auf Olympia. Auflösung der Pisaten
        • 362 kämpfen die Eleier zusammen mit Achaia und Athen gegen Sparta
        • 353/52 Eleier im Bündnis mit Sparta gegen Megalpolis. Sturz der Oligarchie
        • 344 Sturz der Demokratie. Bündnis der Oligarchen mit Makedonien
        • Nach der Schlacht von Chaironeia (338) Anschluss an Makedonien
        • 331 Teilnahme an der Erhebung des Agis
        • 318 Sturz der Oligarchie durch Polyperchon. Übertritt zu Antigonos, dann zu Kassandros
        • 313/12 Tyrannis des Telesphoros, des Feldherrn des Antigonos. Er ummauert 312 die Hauptstadt Elis.
        • 311 Elis wieder autonom
        • 308 Elis erneut makedonisch besetzt
        • 303 Elis auf der Seite des Demetrios
        • 281/80 Bündnis mit Sparta (Areus) gegen Makedonien
        • 273 Anschluss an Pyrrhos
        • 271 Tyrannis des Aristotimos. Die durch ihn vertriebenen Eleier fliehen nach Aitolien. Verbindung von Elis mit dem Aitolischen Bund.
        • 268/67 nimmt Elis am Chremonideischen Krieg teil.
        • 245 Elis mit den Aitolern auf der Seite Makedoniens. Neuerwerb von Triphylien und Lasion, außerdem Psophis, Alipheira
        • 227 Einfall des Aratos in Elis. Hilfe durch Kleomenes
        • 219/18 Philipp V. zieht auf Veranlassung der Achaier nach Elis. Lasion, Psophis und Triphylien werden erobert und gehen im Frieden von 217 verloren. Elis tritt dem Bündnis der Aitoler mit Rom bei.
        • 209 Philipp nimmt Dyme, das die Römer den Eleiern übergeben hatten, und zieht gegen Elis. Er wird von Sulpicius geschlagen und zieht ab.
        • 196 Bündnis mit Rom, obwohl Triphylien bei den Achaiern verbleibt.
        • 191 Die elischen Städte treten in den Achaiischen Bund ein. Damit endet die selbständige elische Geschichte.
        • 146 werden die Eleier nach der Eroberung von Korinth durch Mummius zuvorkommend behandelt (Weihegeschenke nach Olympia). Elis römisch beherrscht.
        • 87 Plünderung Olympias durch Sulla
        • 47 Die verlassen Pompeius und wenden sich Caesars Legaten Quintus Fufius Calenus zu. Die Römer errichten in Elis eine römische Siedlung und begünstigen das Heiligtum von Olympia. Ehrendenkmäler der Kaiser.
        • 67 n.Chr.Nero in Olympia
        • 126 Hadrian in Olympia
        • 267 wird Olympia durch Goten und HHeruler zerstört
        • 393 Kaiser Theodosius verbietet die Olympischen Spiele
        • 395 Alarich in Olympia
        • Ca. 467 Anlage der byzantinischen Festung in Olympia
        • 522 wird Olympia durch ein Erdbeben zerstört
        • [in der Hauptsache nach Lübker]
  • Enna (Ἔννα) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Henna Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Zentrale, hochgelegene Stadt in Sizilien, 664 (v. Syrakus) gegründet. (Cic.Verr.4,107; Diod.5,3,2)
      Steph.Byz.: Ἔννα, πόλις Σικελίας, κτίσμα Συρακουσίων, μετὰ ο’ ἔτη Συρακουσῶν. Enna, eine Stadt in Sizilien, Gründung der Syrakuser, 70 Jahre nach Syrakus. (Üb. E.Gottwein)
    • Demeterkult, da der in der Nähe liegende Pergus-See als der Ort galt, an dem Persephone von Hades entführt wurde. Das Kultbild wurde von Verres entwendet (Cic.Verr.34,106-115).
    • Seit 403 vorübergehend, seit 396 fest in der Hand des Dionysios I. (Diod.14,14,6-8)
    • 309 Abfall von Agathokles. (Diod.20,31,5)
    • Zankapfel im 1. Punischen Krieg. (Diod.23,9,4f.)
    • 214 schlägt der Versuch, sich auf die Seite Karthagos zu schlagen fehl (Liv.24,37-39)
    • 136 Ausgangspunkt des großen Sklavenkrieges
    • 132 Einnahme der Stadt
  • Epeiros (Ἤπειρος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Epirus   Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus ../maps/graeca_3mo.htm ../maps/graeca_3mo.htm
    • Landschaft im Westen Griechenlands.
      • Grenzen sind im Norden der Fluss Aoos, im Osten das Pindosgebirge und im Süden der akarnanische Busen, wobei die Zugehörigkeit von Amphilocheia strittig war.
      • Bodenform: Lange Gebirgszüge parallel zur Küste und dem Pindos (Keraunia 2018 m) bis zum akrokeraunischen Vorgebirge. Im Süden die Landschaft Chaonia zwischen Aoos und Thyamis, in der Mitte die Kette des Tomaros. Von hier bilden nach dem Norden hin mehrere Beckenebenen mit flachen Seen (Pambotis, jetzt See von Janina) die fruchtbare Landschaft Hellopia. In Süd-Epeiros liegt in breitem Gebirgsland Thesprotia zwischen dem Arachthos und dem Acheron. Südlich vom Acheron liegt an der Westküste und dem ambrakischen Golf das fruchtbare Hügelland Elaiatis und Kassopia, östlich davon die Ebene von Ambrakia. Das Land ist abgeschlossen und verkehrsarm.
      • Das Klima ist in den tieferen Gegenden mild un regenreich, in den Bergen rauh und frostig. In den Ebenen wachsen Wein, Oliven, Südfrüchte; dazu kommen saftige Viehweiden. Das Land ist überwiegend bäuerlich und lebt von der Landwirtschaft
    • Geschichte:
      • Die Ureinwohner wurden (nach Strabo 7,323) von vierzehn illyrischen Stämmen verdrängt; von diesen sind die Chaoner (NW), die Thesproter (SW) und die Molosser (NO) die bedeutendsten.
      • Seit dem 7. Jh. griechischer Einfluss, der sich in den korinthischen Küstenstädten und im Orakel von Dodona konzentrierte.
      • 429 Abschaffung des Königtums bei den Chaonern. Die Molosser gewinnen durch eine Niederlage der Chaoner bei Ambrakia die Oberhoheit. Der erste historische Molosserkönig Tharyps wird in Athen erzogen. Einführung der griechischen Sprache und Schrift. Begründung einer molossischen Verfassung mit einem durch die Verfassung bescränkten König, einem Ältestenrat und einer Volksversammlung (der Freigeborenen). Dazu wird ein προστάτης Μολοσσῶν eingesetzt, der ebenfalls ein Gegengewicht zum König bildete. Der König versucht, seine Macht durch die Anbndung seiner Genealogie an Achilleus und Neoptolemos zu stärken.
      • Ca 390-373: Alketas, der Sohn und Nachfolger des Tharpys. Er flieht nach Syrakus und wird 385 von Dionysios I. wieder in sein Amt eingesetzt. 375 tritt er dem Attischen Seebund bei. Begründung eines molossischen Bundesstaates, dem auch Hellopia mit Dodona angehört.
      • Nachfolger werden zunächst Neoptolemos (Tod vor 357) allein, dann zusammen mit seinem Bruder Arybbas. Für Neoptolemos' Sohn Alexandros übt Arybbas die Vormundschaft aus. Olympias, die Tochter des Neoptolemos Philipp II. von Makedonien, der 343/342 Arybbas zu Gunsten des Alexander absetzt.
      • 331/330 Tod Alexanders bei Pandosia. Olympias kommt ins Land, um für ihren Enkel Neoptolemos zu regieren (331-317).
      • Bei Alexanders Tod (323) bekam Antipatros auch Epirus.
      • Beteiligung eines Teils der Molosser am Lamischen Krieg.
      • Regierung des Arybbas, seit etwa 319 seines Sohnes Aiakides. Olympias behält als Vormund des nachgeborenen Alexandersohnes in Epirus ihre Residenz. 317 wird sie von Aiakides nach Makedonien geleitet, aber von Kassandros in Pydna belagert.
      • Empörung der Molosser und Absetzung des Aiakides. Sein zweijähriger Sohn Pyrrhos wird zu den Illyrern in Sicherheit gebracht. Erhebung des Neoptolemos, Bündnis mit Kassandros.
      • 312 neue Erhebung zu Gunsten des Alketas, der schließlich von Kassandros als Mitkönig des Neoptolemos anerkannt wird. Ermordung des despotischen Alketas.
      • 307 wir Pyrrhos durch Glaukias auf den Thron gehoben. Unter ihm erlebt Epirus seine größte Blüte.
      • Nach dem Tod seines Sohnes Alexandros II. verfällt die Monarchie unter dem Druck der aitolischen Macht und infolge von Zwistigkeiten im Königshaus.
      • Um 234/233 Stturz des Königtums.
      • Einführung einer Bundesverfassung mit drei Strategen aus den drei Hauptstämmen. Dadurch wird das Übergewicht der Molosser über die anderen Völker in Epirus beseitigt. Politisches Zentrum wird Phoinike im Gebiet der Chaoner.
      • Der Bund gerät unter makedonischen Einfluss.
      • 157 Strafgericht der Römer gegen die Molosser.
      • 148 Auflösung des epeirotischen Bundes und Vereinigung mit Makedonien.
    Könige von Epeiros            
         
    Stammbaum nach oben
           
         
    Alketas I.
           
       
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    (Philippos II.
    v. Makedonien)
     
    Neo-ptolemos I
     
    Menon (aus Thessalien)
    Arrybas
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    Kleopatra ~
    Alexandros I.
    Troas
    Olympias
    Phthia
    ~ Aiakides
    Alketas II.
       
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    (Berenike ~ Philippos)
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    (Agathokles v. Syrakus)
     
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    Neoptolemos II.
    Kadmeia
     
    Deidameia
    1. Antigone ~
    Pyrrhos I.
    ≈ 2. Lanassa
    ≡ 3. Birkenna (aus Illyrien)
    Troas
           
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    Ptolemaios
    Olympias ~
    Alexandros II
    Helenos
     
           
    _________________|_________________________________
           
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    Pyrrhos II.
    Ptolemaios
    Phthia
    Nereia ~
    Gelon v. Syrakus
    Deidameia
    Quellen:            
  • Ephesos (Ἔφεσος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte Landkarte
    • Ionische Stadt im Mündungsgebiet des Kaystros mit karischem Ursprung, unter Androklos um 1100 in ionischen Besitz gelangt.
    • 678 (od.669) wird das Artemision von den Kimmeriern angezündet. In der Mitte des 6. Jh. führt Chersiphron einen großen Neubau durch (1. Bauphase).
    • Tyrannis des Pythagoras, Melas, Pindaros
    • 560 Die Einwohner werden von Kroisos näher beim Tempel angesiedelt. Die Verfassung wird von Aristarch aus Athen als Aisymneten geordnet.
    • 541 Eroberung durch Harpagos. Tyrannis des Komas, Athenagoras, Bupalos
    • Im Ionischen Aufstand eher perserfreundlich und deswegen von Dareios geschont
    • Um 470 reine Demokratie mit Ostrakismos. Eintritt in den Attischen Seebund.
    • Im Peloponnesischen Krieg bis etwa 415 auf Seiten Athens. Besetzung durch Tissaphernes.
    • 412 Bündnis mit Sparta (Alkibiades). Niederlage des Thrasyllos durch Tissaphernes
    • 407 Freundliche Begrüßung und Aufnahme des Lysandros in Ephesos. Spartanische Flottenstation.
    • 407 Sieg der Epheser bei Notion über Antiochos (Feldherrn des Alkibiades). Bei Aigospotamoi auf Lysanders Seite
    • 401 Sammelpunkt der Truppen des Kyros
    • 401 Thibron zum Schutz des Tissaphernes in Ephesos
    • 396 Agesilaos in Ephesos
    • 394 Antispartanisches Bündnis mit Rhodos, Samos, Knidos, Iasos
    • 387 Antalkidas in Ephesos. Dritte Tyrannis des Syrphax. Befreiung und Kämfe gegen Maussolos
    • 356 Brand des Artemision durch Herostratos. Neubau
    • 335 Eroberung durch Autophradates, den Satrapen von Lydien
    • 334 makedonisch. Alexander führt die verbannten Demokraten zurück. Tyrannis des Hegesias
    • 319 Eroberung durch Antigonos Monophtalmos
    • 302 Eroberung durch Prepelaos, einen General des Lysimachos, dann durch Demetrios Poliorketes, dessen Statthalter die Stadt 287 dem Lysimachos entreißt. Lysimachos verlegt die Stadt vom Tempel weg an die Nordhänge des Koressos. Stadtmauer des Lysimachos. Bis 281 Umbenennung der Stadt in Arsinoe. Neugründung des Hafens, Agora, Theater, Hafentor, Stadion.
    • Bis 284 Agathokles, ein Sohn des Lysimachos, Statthalter in Ephesos.
    • 281 Niederreißen eines Teils der Mauern durch die Ephesier, Herrschaft der Seleukiden
    • 258 Ptolemaiische Herrschaft. Statthalter in Ephesos ist Ptolemaios Physkon. Wirren bei seiner Ermordung. Nach seleukidischem Zwischenspiel wieder ptolemaiisch.
    • 196 Einnahme durch Antiochos, der sich im Sommer 195 dort mit Hannibalauf traf.
    • 189-133 pergamenisch
    • 133 römisch
    • 88 Mithridates in Ephesos aufgenommen, Blutnacht von Ephesos
    • 86 auf römischer Seite
    • 84 Brandschatzung durch Sulla
    • 44 Brutus und Cassius
    • 41 Antonius in Ephesos. Unter Octavian erlebt Ephesos als Provinzialhauptstadt seine Blütezeit
    • 263 n.Chr. durch die Goten geplündert, Zerstörung des Artemis-Heiligtums
    • 358 und 365 Zerstörung durch Erdbeben.
    • Im 7.Jh. endgültiger Untergang durch Verlandung.
    • [in der Hauptsache nach Lübker]
     
  • Epidamnos (Ἐπίδαμνος) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus , Dyrrhachion (Δυρράχιον) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Stadt in Epirus (Illyrien), 625 gemeinsam von Korinth und Kyrkyra gegründet. Sie beherrscht den einzigen Zugang ins Landesinnere, wo später die Via Egnatia verläuft. (Thuk.1,24,1-6; Paus.6,10,2; Dio Cass.41,49)
      Thuk.1,24,1-6: (1) Ἐπίδαμνός ἐστι πόλις ἐν δεξιᾷ ἐσπλέοντι ἐς τὸν Ἰόνιον κόλπον· προσοικοῦσι δ' αὐτὴν Ταυλάντιοι βάρβαροι, Ἰλλυρικὸν ἔθνος. (2) ταύτην ἀπῴκισαν μὲν Κερκυραῖοι, οἰκιστὴς δ' ἐγένετο Φαλίος Ἐρατοκλείδου Κορίνθιος γένος τῶν ἀφ' Ἡρακλέους, κατὰ δὴ τὸν παλαιὸν νόμον ἐκ τῆς μητροπόλεως κατακληθείς. ξυνῴκισαν δὲ καὶ Κορινθίων τινὲς καὶ τοῦ ἄλλου Δωρικοῦ γένους. (3) προελθόντος δὲ τοῦ χρόνου ἐγένετο ἡ τῶν Ἐπιδαμνίων δύναμις μεγάλη καὶ πολυάνθρωπος· (4) στασιάσαντες δὲ ἐν ἀλλήλοις ἔτη πολλά, ὡς λέγεται, ἀπὸ πολέμου τινὸς τῶν προσοίκων βαρβάρων ἐφθάρησαν καὶ τῆς δυνάμεως τῆς πολλῆς ἐστερήθησαν. (5) τὰ δὲ τελευταῖα πρὸ τοῦδε τοῦ πολέμου ὁ δῆμος αὐτῶν ἐξεδίωξε τοὺς δυνατούς, οἱ δὲ ἐπελθόντες μετὰ τῶν βαρβάρων ἐλῄζοντο τοὺς ἐν τῇ πόλει κατά τε γῆν καὶ κατὰ θάλασσαν. (6) οἱ δὲ ἐν τῇ πόλει ὄντες Ἐπιδάμνιοι ἐπειδὴ ἐπιέζοντο, πέμπουσιν ἐς τὴν Κέρκυραν πρέσβεις ὡς μητρόπολιν οὖσαν, δεόμενοι μὴ σφᾶς περιορᾶν φθειρομένους, ἀλλὰ τούς τε φεύγοντας ξυναλλάξαι σφίσι καὶ τὸν τῶν βαρβάρων πόλεμον καταλῦσαι. (1) Die Stadt Epidamnos liegt, wenn man in den Ionischen Meerbusen einfährt, rechter Hand. In der Nähe leben die Taulantier, ein nichtgriechisches, illyrisches Volk. (2) Kerkyraier haben sie besiedelt, Gründer war der Korinther Phalios, der Sohn des Eratokleides, ein Heraklide; nach altem Brauch hatte man ihn aus der Mutterstadt herbeigerufen. Mit ihnen siedelten auch einige Korinther und andere Dorer. (3) Mit der Zeit wurde Epidamnos mächtig und bevölkerungsreich. (4) Viele Jahre tobten innere Verfassungskämpfe; außerdem wurden sie, wie es heißt, durch einen Krieg mit den benachbarten Barbaren zugrunde gerichtet und eines Großteils ihrer Macht beraubt. (5) In der letzten Zeit vor diesem Krieg verjagten die Demokraten die Machthaber; die aber kamen mit den Barbaren zurück und plünderten die in der Stadt zu Land und zu Wasser aus. (6) Als die Epidamnier in der Stadt aber in Bedrängnis kamen, schickten sie Gesandte nach Kerkyra als ihrer Mutterstadt mit der Bitte, nicht zuzulassen, dass sie zugrunde gerichtet würden, sondern sollten die Verbannten mit ihnen aussöhnen und den Krieg gegen die Barbaren beilegen. (Übersetzung: E.Gottwein)
      • Innere Verfassungskämpfe bilden den Anlass für den Ausbruch des Peloponnesischen Krieges (431)
      • 314 von Kassandros eingenommen und an die Kerkyraier übergeben
      • 229 von den Illyriern belagert und von den Römern als Bundesgenossin aufgenommen
      • Blüte als Freistaat unter römischer Herrschaft. Anlaufhafen für Schiffe aus Brundisium
      • 48 Waffenplatz des Pompeius, den Caesar dort vergeblich belagert
      • 314 n.Chr. durch Erdbeben zerstört. [nach Lübker]
  • Eridanos (Ἠριδανός) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus
    1. Nach mythischer Vorstellung fließt der Eridanos von dem ebenfalls sagenhaften Rhipaiagebirge aus durch Nordweseuropa und mündet in den Okenos (Hes.Theog.338; Herod.3,115). In späterer Zeit identifiziert man ihn als Po (Padus), Rhône (Rhodanus) oder Rhein (Rhenus).
    2. Fluss in Attika und Athen (Kerameikos).
  • Erythros Pontos (ἡ Ἐρυθρὰ θάλαττα) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    Das gesamte Meer zwischen Ostafrika und Indien (Indischer Ozean), einschließlich dem Persischen Golf
  • Eumeneia (Εὐμένεια, Εὐμενία) Internetsuche bei GoogleInternetsuche bei LycosInternetsuche bei YahooInternetsuche bei Live SearchGBV-LiteratursucheWikipediaPerseus Landkarte
    • Pergamenische Militärkolonie im oberen Maiandertal. Gegründet von Attalos II (159-138) und nach seinem Bruder und Vorgänger Eumenes II. Soter benannt. In römischer Zeit von Bedeutung.
Sententiae excerptae:
Literatur:

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