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Epochen der politischen und kulturellen Entwicklung Griechenlands

Die griechische Klassik: Politische Geschichte

 

 
Anfang 

 

Politische Geschichte  Abas Lycos

 

  • Pentekontaetie"(479-431)  Abas Lycos

    • Die rund 50 Jahre zwischen dem Ende der Perserkriege  Abas Lycos (ohne Friedensschluss) und dem Beginn des Peloponnesischen Krieges Abas Lycos .
    • 479 Mit den Siegen von Plataiai Abas Lycos und Mykale Abas Lycos sind die Perser abgewehrt. Die Griechen können jetzt offensiv werden.
    • Gründung des Delisch-Attischen Seebundes (477) Abas Lycos  
      • Staatenbund mit über 200 gleichberechtigten Mitgliedern zum Schutz der neu gewonnenen Autonomie der ostgriechischen Städte in Kleinasien. Beiträge der Mitglieder: Geld oder Stellung von Schiffen (Beitragsfestsetzung durch Aristeides Abas Lycos). Athen hat die militärische Führung. Tagungen des Rates und die Bundeskasse auf Delos Abas Lycos
    • Zeitalter Kimons (476-463) Abas Lycos 
      • Er ist ein Sohn des Miltiades. Bei ihm liegt die Kriegsführung des Bundes gegen Persien. 468 Doppelsieg am Eurymedon Abas Lycos
      • Ausweitung des Attischen Seebundes, teils erzwunden (so 471Karystos). Starker Machtzuwachs Athens; dadurch wird Sparta Hauptgegner Athens. Themistokles, der dies erkennt und Maßnahmen ergreifen will, wird 470 ostrakiert Abas Lycos
      • Das Ende der Persergefahr führte zu Austrittsversuchen aus dem Seebund. Kimon trat ihnen gewaltsam entgegen (Naxos 468 Abas Lycos ; Thasos 465-463 Abas Lycos ). 
      • Die Perser werden nach einem Teilerfolg gegen ein Bundeskontingent im ägyptischen Nildelta wieder gefährlich: Deswegen 454 Verlegung der Bundeskasse nach Athen
      • Ein Truppenkontingent, mit dem Kimon den Spartanern 462 im Helotenaufstand zu Hilfe kam, wurde von Sparta (aus Angst vor demokratischen Einflüssen) zurückgeschickt. Dies führte zur politischen Ausschaltung Kimons und des Areiopags (462 durch Ephialtes und Perikles) in Athen. Der Dualismus zwischen Sparta und Athen führte zuerst in Boiotien zu Kampfhandlungen (Tanagra und Oinophyta).
    • Zeitalter des Perikles (462-404) Abas Lycos
      • 449 schloss Athen (auf Betreiben des Perikles) mit den Persern Frieden (Abas Lycos): Die kleinasiatischen Griechenstädte bleiben unter Oberhoheit der Perser;  diese verzichten aber auf ihre Ausübung. Man will gegenseitig die territoriale Integrität achten. Nun ist der Rücken frei für den Konflikt mit Sparta um die Hegemonie in Griechenland.
      • 446 Bilateraler Vertrag zwischen Athen und Sparta mit dem Ziel der friedlichen Koexistenz.
      • Weiterer Ausbau des Attischen Seebundes (Attisches Reich Abas Lycos) durch 
        • Zwangsmaßnahmen abtrünniger Mitgliedsstaaten (Chalkis 468 Abas Lycos, Samos Abas Lycos). Neuanschluss von Städten am Schwarzen Meer durch militärische Aktionen des Perikles.
        • Zentralisierung: Verminderung der Autonomie der Mitgliedsstaaten, Zwang zur Einführung der Demokratie, Vereinheitlichung des Maßsystems. Verlagerung der Gerichtsbarkeit nach Athen
        • Neustrukturierung in fünf Verwaltungsbezirke: Ionien, Hellespont, Thrakien, Karien, Inseln 
      • 444 Gründung von Thurioi Abas Lycos (Protagoras,Herodot und Hippodamos beteiligt) und Amphipolis Abas Lycos
      • Das Ausgreifen Athens wird auch für Megara und Korinth zur Bedrohung:
        • Athen verhängt eine Seeblockade gegen Megara Abas Lycos.
        • kontrollierte von Naupaktos aus die Zufahrt zum Golf von Korinth
        • greift zu Ungunsten Korinths in seinen Konflikt mit Kerkyra ein Abas Lycos
        • belagert die korinthische Kolonie Poteidaia  Abas Lycos wegen ihres Abfalls vom Attischen Seebund Abas Lycos .
        • schließt einen Vertrag mit Leontinoi, das mit Korinth verfeindet ist.

         

  • Der Peloponnesische Krieg (431-404) Abas Lycos 

  • Niedergang der Polis bis zur Durchsetzung Makedoniens (404-338)

    • Die Dreißig Tyrannen in Athen (404-403) Abas Lycos
      • Schnelle Beseitigung durch Thrasybulos. Amnestie des Archon Eukleides. Kritias war einer der 30 Tyrannen. Sokrates, der Lehrer des Kritias gewesen war, fällt einer Strafaktion der Demokraten zu Opfer, obwohl er passiven Widerstand gegen die 30 geleistet hatte.
    • Die spartanische Hegemonie (404-371) Abas Lycos
      • Sparta verabschiedet sich von der Autonomie, die es im Krieg propagiert hatte, und strebt nun seinerseits nach Hegemonie. Dadurch gerät es allerdings zwischen die Fronten von Persien und einer griechischen Allianz (Zentrum ist Korinth, Beteiligung Athens). 
        • Sparta unterstützt unter der Führung des Cheirisophos den persischen Satrapen Kyros Abas Lycos gegen seinen Bruder, den Großkönig Artaxerxes II. Kyros fällt 401 bei Kunaxa. Xenophons gelungener Rückzug Abas Lycos zeigt die innere Schwäche des Perserreiches.
        • 399-394: Erfolgreicher Spartanischer Feldzug gegen Persien unter König Agesilaos. Abberufung wegen des Ausbruchs des Korinthischen Krieges im Mutterland.
        • Korinthischer Krieg (395-387) Abas Lycos der griechischen Allianz gegen Sparta. Lysandros verliert 395 bei Haliartos  Abas Lycos und fällt. Agesilaos gewinnt zwar 394 bei Koroneia  Abas Lycos eine Schlacht, aber anschließend verliert Sparta bei Knidos Abas Lycos (394) zur See gegen die vereinigten Flotten der Athener (Konon Abas Lycos) und der Perser (Pharnabazos Abas Lycos)
        • Sparta sieht sich genötigt Frieden zu schließen. Er wird von Antalkidas Abas Lycos mit den Persern ausgehandelt (Königsfrieden, 387 Abas Lycos): Die zugesicherte Autonomie der griechischen Poleis (die de facto die Hegemonie Spartas bedeutete) wird mit der Preisgabe der kleinasiatischen Griechenstädte erkauft (von Athen als Schandfleck gewertet). 
          • 379-362: Olynthischer Krieg: Unter dem Schutz des Friedens zerstört Sparta Mantineia Abas Lycos , besetzt Theben Abas Lycos und unterwirft Olynthos Abas Lycos
          • Gegenmaßnahmen: 
            • Athen gründet 378 den 2. Attischen Seebund (unter Achtung der Autonomie)
            • Theben befreit sich von der spartanischen Besatzung. Als Sparta die Auflösung des Böotischen Bundes fordert, weigert sich Theben und schlägt unter Epameinondas Sparta 371 vernichtend bei Leuktra Abas Lycos . Damit war die spartanische Hegemonie endgültig am Ende. Es folgt die Befreiung von Arkadien und Messenien.
    • Die thebanische Hegemonie (371-362) Abas Lycos
      • Gründung eines arkadischen Bundes  Abas Lycos mit Megalopolis Abas Lycos als Zentrum. Theben wird Schutzmacht der von Sparta befreiten Städte auf der Peloponnes, bes. v. Messene Abas LycosEpameinondas bleibt auf der Peloponnes militärisch präsent.
      • Pelopidas Abas Lycos dehnt den thebanischen Einfluss auch auf Thessalien aus. Bau von Häfen und einer Flotte. Anschluss von Byzantion, Chios und Rhodos. Die Leistung Thebens bestand darin, dass es eine weitgehende Autonomie der Griechenstädte mit seiner Hegemonie vereinbaren konnte. 
      • 362 Schlacht von Mantineia, in der Epameinondas die Spartaner besiegt, aber selbst fällt. Mit seinem Tod endet auch die Hegemonie Thebens.
    • Aufstieg und Hegemonie Makedoniens
      • Philipp II Abas Lycos, seit 359 König, hatte in seiner Jugend als Geisel im Hause des Epameinondas (368-365) Abas Lycos wertvolle Erfahrungen sammeln können.. 
      • Er unterwarf sich zunächst die nordgriechischen Städte Amphipolis Abas Lycos, Pydna Abas Lycos, Poteidaia Abas Lycos, Methone Abas Lycos und machte bald ganz Nordgriechenland (Epirus, Thessalien) abhängig. 
      • Zweiter Heiliger Krieg (356-346) Abas Lycos: Die Phoker, wollten mit Geld, das sie sich durch den Raub von  Weihegeschenken aus Delphi beschafft hatten, eine Hegemonialmacht aufbauen. Ihr Feldherr war Onomarchos Abas Lycos. Da Athen und Sparta auf phokischer Seite stehen, ist die Delphische Amphiktionie Abas Lycos auf die Hilfe Philipps angewiesen. Der nutzt die Gelegenheit und schlägt die Phoker. Damit gewinnt er Einfluss in Mittelgriechenland bis zu den Thermopylen. Auch Euboia Abas Lycos tritt aus dem Athenischen Seebund zu ihm über (348). Philipp wird in die Amphiktionie Abas Lycos aufgenommen (346).
      • Die Meinungen in Athen waren geteilt. Demosthenes Abas Lycos riet, gegen Philipp vorzugehen, Aischines Abas Lycos riet zum Vergleich, Isokrates Abas Lycos sah in Philipp den zukünftigen Führer Griechenlands gegen die Perser. 
      • Nach der Eroberung von Olynthos Abas Lycos schließt Athen 348 einen Separatfrieden mit Philipp (Friede des Philokrates Abas Lycos ), der die jeweiligen Besitzstände garantiert (aber Philipp freie Hand gegen die anderen Griechen gibt).
      • Dritter Heilger Krieg (339-338) Abas Lycos: Die Kaperung einer athenischen Getreideflotte zwingt Athen, den Krieg zu erklären. Man konnte Theben und Korinth zu einer Allianz gewinnen. Die Entscheidungsschlacht wurde 338 bei Chaironeia  Abas Lycos von Philipp und seinem Sohn Alexander gewonnen. 
      • Doch nutzt Philipp seine Hegemonie nicht aus. In Korinth verkündet er 337 in einer Landfriedensordnung Abas Lycos die Autonomie der Griechenstädte im Rahmen des Korinthischen Bundes Abas Lycos, dessen Führer er ist. Damit hält er sich den Rücken frei für den Feldzug, den er gegen Persien plant.
      • 336 wird er, als die Vorbereitungen bereits abgeschlossen sind, ermordet Abas Lycos. Mit seinem Sohn und Nachfolger, Alexander dem Großen, beginnt ein neues Zeitalter.

 

Sekundärliteratur

  H.Bengtson | S.Lauffer (1) | S.Lauffer (2) | Chr.Meier | C.Peter | Ploetz | W.Will | G.Wirth |    
 
Sententiae excerptae:
Literatur:

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P. Cornelius Tacitus' Werke, deutsch mit Erl., Rechtfertigungen u. geschichtl. Supplementen von Karl Ludwig Roth, Bdch. 7: Historien, Buch 1 - 5 nebst Summarien [Langenscheidtsche Bibliothek sämtlicher griechischen und römischen Klassiker, 107. 108]
Berlin-Schöneberg : Langenscheidt) 6,1917
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Die theoretische Begründung der Demokratie in der klassischen Zeit Griechenlands : (Die demokratische Argumentation in der "Politik" des Aristoteles>
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Das politische Denken der Griechen : klassische Politik von der Tragödie bis zu Polybios ; die Tragödie, Thukydides, Platons Politeia, Aristoteles, Polybios
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