Nostri consocii (Google, Affilinet) crustulis memorialibus utuntur. Concedis, si legere pergis.
 
 
 
 

libertas

Vorbemerkung:

Die Aufgabenstellung ist für eine Mündliche Abiturprüfung konzipiert. Der Prüfling stammte aus Rumänien. Er hatte Sozialkunde als Leistungsfach. Die Prüfung wurde auf den Tag genau 6 Monate nach der herangezogenen Bushrede abgehalten. Verfügbare Zeit: 20 Minuten. Der mögliche Lösungshorizont ist jeweils hell unterlegt beigegeben. Das Additum war nicht Teil der Prüfung. Für Stellungnahmen des Lesers findet sich am Ende ein Textfeld.

Der Begriff "libertas" soll an einem Bildbeleg und zwei (bzw. drei) Textbelegen in seinem Grundverständnis illustriert werden. Die ausgewählten Belege stellen drei sehr disparate Ereignisse, die scheinbar wenig miteinander zu tun haben, nebeneinander. Ziel der Aufgaben ist es, das jeweils Vergleichbare und Unvergleichbare herauszustellen. Vorgeschlagene Gliederungskategorien: Stimmung, konkrete Situation, Idee:

  1. Aufgabe: 

    Das Ölgemälde mit dem Titel "Libertate" stammt von dem rumänischen Maler Kett-Grosz (wahrscheinlich 1990).
    1. Welche Assoziationen ergeben sich Ihnen bei der Betrachtung des Bildes? 
    2. Welche Idee will der Maler ausdrücken? Warum wählt er dazu gerade dieses Bildmotiv (Kentauern, Landschaft,..)?

  • Stimmung: Urwüchsige Freude, Ausgelassenheit, Ekstase
  • Situation: Befreiung des rumänischen Volkes 1989/90 von der Herrschaft Ceaucescus. 
  • Idee: 
    • Lösung, Befreiung, Freiheit (Bildtitel: Libertate) 
    • Die Kentauren drücken als Naturwesen die Naturwidrigkeit der Unterdrückung aus zum anderen die elementare Gewalt des ekstatischen Geschehens, das sich in der Befreiung als einer Wiederherstellung der natürlichen Ordnung vollzieht. Die Bewegung des im Vordergrund vereinzelten Kentauren kennzeichnen Lösung und Öffnung: Im Überschwang der neugewonnenen Freiheit scheint er wie Pegasus von der Erde abheben zu wollen. Die nur vom Horizont begrenzte Weite der Landschaft, die sich lichtenden Farben des Himmels, der den größten Teil der Bildfläche füllt, die Vereinzelung der drei Kentauren assoziieren Individualität, Weite, das Wegfallen jeder Begrenzung.
      Und doch wirken auch widerstrebende Kräfte: Seine Schwere bindet den Kentauren an die Erde, der Himmel bleibt bedeckt: das Gewitter ist vorbei, aber die Wolken haben sich noch nicht verzogen. Kentauren sind dafür bekannt, dass sie den Wein lieben, aber auch dafür, dass sie ihn nicht vertragen. Könnte es mit der Freiheit genauso sein, dass man sich allzu leicht an ihr berauscht und dadurch eine Kentauromachie provoziert?

 

II. Aufgabe: (Hor.c.1,37)

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Nunc est bibendum, nunc pede libero 
pulsanda tellus, ...
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antehac nefas depromere Caecubum 
cellis avitis, dum Capitolio
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regina dementes ruinas 

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funus et imperio parabat

2 pulsare - stampfen | 5 antehac = antea | nefas <erat> | depromere - hervorholen | Caecubum, i n - der 'Käkuber' war eine berühmte Weinsorte | 6 cella, ae f  - Weinkeller | avitus, a, um - großväterlich, ererbt | 7 regina = Cleopatra | demens, entis - wahnwitzig | ruinae, arum f - Zerstörung | funus, eris n - Untergang
  1. Mit dem Gedicht 1,37 bejubelt Horaz den Sieg des späteren Kaisers Augustus über die  "orientalische Bedrohung" Roms durch die ägyptische Königin Kleopatra (und Marcus Antonius).
    1. Paraphrasieren (oder übersetzen) Sie den hier ausgewählten Textabschnitt! 
    2. Passt der Horaztext Ihres Erachtens  inhaltlich, situativ und motivisch zu dem Ölbild von Kett-Grosz? (Was ist vergleichbar, was unvergleichbar?)

 

  • In den äußeren Merkmalen sind die beiden Ereignisse in den drei von uns vorgegebenen Kriterien vergleichbar:
    • Stimmung: Appell zur Festesfreude, konkretisiert in der Aufforderung zum Trinken und Tanzen. Auch hier manifestiert sich die Freiheit körperlich in der Bewegung von Händen ("Trinken") und Füßen ("pede libero"). 
    • Situation:
      rumänisches Volk <---> Ceaucescu
                |
              Maler
      libera res publ. Romana <---> Cleopatra
                               |
                             Horaz (vates)
    • Idee: Befreiung, Ekstatische Freude, hintergründiges Weiterwirken der überwundenen Gefahri n der vorherrschenden Antithese von nunc und antehac:  Bei allem Trinken und Tanzen bleiben die ruinae und das funus gegenwärtig, mit denen die wahnwitzige (Enallage) Königin das imperium Romanum bedrohte.
  • In der Art der Bedrohung unterscheidet sich die Bedrohung der beiden Völker: In Rumänien erwächst sie aus dem Inneren, in Rom, wenn man von der Beteiligung des Marcus Antonius absieht, von außen, von einer fremden Macht her, so jedenfalls die damalige, von Augustus betriebene Propaganda. Entsprechend führen auch die Überlegungen, wie die Freiheit eines Volkes zu sichern sei, in verschiedene Richtung:
    • in Rumänien geht es um innere Strukturmerkmale eines Staates zur Sicherung der demokratischen Freiheitsrechte seiner Bürger, also der bürgerlichen Freiheit. Die Antworten darauf, kann man in den traditionellen Theorien der bekannten Theoretiker, wie Locke, Montesquieu, Rousseau und ihrer Fortsetzer finden. Aber auch an Ciceros Verfassungsdiskussion im 1. Buch de re publica kann man anknüpfen (Cic.rep.1,43; Cic.rep.1,48)
    • in Rom geht es im Rahmen eines übergreifenden Konflikts Orient - Okzident (Propaganda!) um den Schutz des römischen Volkes vor dem Übergriff einer fremden Macht. Die Frage lautet hier also: Wie schützt sich eine Nation gegen einen, ihre Unabhängigkeit und  Souveränität bedrohenden  Angriff von außen? Die Antworten auf diese Frage haben 
      • in der Praxis die Schlachten bei Actium (31 v.Chr.) und Alexandria (30 v.Chr.) und inzwischen der amerikanische Angriff gegen die terroristischen Kräfte in Afghanistan versucht. 
      • allgemein äußert sich Cicero dazu gegenüber Marcus Antonius  (in einem die Frage nach der Berechtigung des Krieges bestätigenden Sinn) mit dem teilweise zitierten Satz Cic.Phil.2,113: "Et nomen pacis dulce est et ipsa res salutaris; sed inter pacem et servitutem plurimum interest: Pax est tranquilla libertas, servitus postremum malorum omnium, non modo bello sed morte etiam repellendum." 

 

III. Aufgabe: Pressemeldung vom 14.09.2001

"BUSH SUOS CONFIRMAVIT" (TP Nuntii Latini)

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Post calamitatem in historia Americanorum maximam praesidens George W. Bush animos civium orationibus habitis confirmavit: Hominem ignavum contra totam nationem Civitatum Americae Unitarum impetum fecisse, sed libertatem esse defendendam. Qui responsales flagitiorum ignominiosorum essent, ab Americanis quaesitum et punitum iri. Scelera commissa multo ampliora fuisse terrorismo, scilicet operationes bellicas. Scopum earum fuisse libertatem et democratiam. Hostem esse novi generis, qui nullam vitae humanae reverentiam haberet. Neque tamen eum in aeternum latitare posse neque eos, qui hosti refugium praeberent, in tuto mansuros esse.  

Angaben: 4 responsalis, e (+ Gen.) - verantwortlich (für) | flagitium ignominiosum - Schandtat | 5 quaesitum et punitum iri - Inf. Fut. Pass. | 6 terrorismo: Abl.comp. zu 'terrorismus' | scopus, i, m - Ziel | 7 reverentia, ae f (+ Gen.) - Achtung (vor) | latitare = (dauerhaft) verborgen bleiben 

Aufgaben:

  1. Übersetzen Sie den Anfang dieser Pressemeldung (mind. Z.1-3)
  2. Präsident Bush hat nach diesem Bericht zwei Mal den Begriff der "libertas" gebraucht. 
    1. In welchem Sinn verwendet er den Begriff?
      • nicht die innere bürgerliche Freiheit, sondern die übergreifende nationale Freiheit ist durch einen äußeren Feind bedroht. Belege: 
        • contra totam nationem... impetum fecisse
        • die Qualifizierung des "impetus" als "operationes bellicae"
        • die zweimalige Qualifizierung des Angreifers als "hostis" (Staatsfeind).
      • kennzeichnend ist für den hier verwendeten Freiheitsbegriff ist auch die Koppelung der beiden Begriffe "libertas" und "democratia": Bedroht ist der amerikanische Staat nicht allgemein als Staat, sondern als freiheitlich demokratisch verfasster Staat (Schlagwort: American way of life).
    2. Rückt  der hier verwendete 'libertas'-Begriff den Text näher an das Horazgedicht oder näher an den Bildbeleg aus Rumänien?
      rum. Volk <---> Ceauc.
          |
          Maler
      republ. Rom. <--->  Cleop.
                |
                  Horaz (vates)
      nat.Am. <---> homo ignav.
      |        
      Berichterstatter        
      • Zu den einzelnen Vergleichskriterien:
        • Stimmung: Sie ist im Gegensatz zu beiden Vergleichssituationen unter dem Eindruck der Ereignisse depressiv. Die Absicht der berichteten Rede ist eine Ermutigung: "Bush animos civium orationibus habitis confirmavit." Die Ermutigung liegt in dem appellativen "libertatem esse defendendam" und in dem Versprechen "responsales... quaesitum et punitum iri".
        • Situation: Ist in der Grundstruktur vergleichbar:
          • An die Stelle des rumänischen Volkes und des imperium Romanum (Capitolio!) rückt die "natio Civitatum Americae Unitarum". 
          • An die Stelle Ceaucescus, und Cleopatras (bzw. des Marcus Antonius) tritt der noch ungenannte aber offenbar doch bekannte "homo ignavus" und "hostis".
          • Doch ordnet die Art der zu verteidigenden Freiheit die Rede dem Horazgedicht zu. 
        • Idee: Sicherung nationaler Freiheit und Demokratie.
  3. Wie die USA ihre 'libertas' verteidigen, haben inzwischen die Ereignisse gezeigt. 
    1. Sehen Sie einen Krieg grundsätzlich als legitimes Mittel zur Verteidigung der libertas?
    2. Wie äußert sich Cicero dazu im folgenden Satz? "Pax est tranquilla libertas, servitus postremum malorum omnium non modo bello, sed morte etiam repellendum.
      Begriffszuordnung:
      pax
      |
      bellum / mors
      <--->

      <--->

      libertas
       |
      servitus
      • Der Friede ist ein hohes Gut ("nomen pacis dulce est et ipsa res salutaris")
      • Friede ist aber nicht das höchste Gut: Die These nämlich, dass "servitus" das höchste Übel ist ("servitus postremum malorum omnium") implziert im Umkehrschluss, dass "libertas" das höchste Gut ist.
      • Bei einem Zielkonflikt der beiden Werte muss sich also die pax der libertas unterordnen: die Freiheit muss gegebenenfalls unter Einsatz des Lebens auch mit kriegerischen Mitteln gesichert werden. 

Additum: Allgemeine Begriffsanalyse zu "libertas" 

zur Stützung und Vertiefung unserer Interpretation. Es wurden die Lemmata einschlägiger Lexika herangezogen: 

  1. libertas in allgemeinem Verständnis 

    meint Unabhängigkeit im Denken, Reden (loquendi), Lebensstil (vivendi) usw.; die Möglichkeit alles unerschrocken tun zu dürfen, was man tun will. Sie verbindet sich mit der Vorstellung des freien Himmels (caeli, Quint.10,3,22), doch dass sie nicht grenzenlos ist, bemerkt Just. Inst.1,3,1: Wenn vis und iniuria ausgeschlossen sind, steht der Wert der iustitia offenbar über dem der libertas.
    • quid est enim libertas? potestas vivendi, ut velis, Cic. Par.5,1,34 
    • libertas est naturalis facultas eius quod cuique facere libet, nisi si quid vi aut iure prohibetur, Just. Inst.1,3,1.

     

  2. libertas als bürgerliche Freiheit, 

    nach der jeder von Natur aus strebt, die man aber gewinnen (libertus), bzw. verlieren (servus) kann (Gegenbegriff: servitus). Für die Römer an das Recht gebunden, die Rechte eines civis Romanus auszuüben, bes. das Stimmrecht in den Komitien. 
    • Scaevae, servo Q. Crotonis, libertas data est, Cic.Rab.Perd.11.31
    • alicujus libertati parcere, Enn.ap.Cic. Off.1,12,38
    • omnes homines natura libertati studere et condicionem servitutis odisse, Caes.b.Gall.3,10

     

  3. libertas als politische Freiheit. 

    Sie kommt einem Volk zu, das weder unter einem einem inneren Zwangsherrn (König, Tyrann) steht, noch seine äußere Selbständigkeit, Unabhängigkeit,  Autonomie, Souveränität  eingebüßt hat (Gegenbegriffe: servitus, dominatus).
    1. innere Freiheit:
      • 449 v.Chr. hatte die plebs auf die Abschaffung des Volkstribunats durch die Decemvirn mit einer secessio  auf den Aventin reagiert. Die Abdankung der Decemvirn und die Einigung mit dem Senat wird als "libertas restituta" gewertet. Liv.3,54,8: his senatus consultis perfectis dimisso senatu, decemviri prodeunt in contionem abdicantque se magistratu, ingenti hominum laetitia. nuntiantur haec plebi. legatos quidquid in urbe hominum supererat prosequitur. huic multitudini laeta alia turba ex castris occurrit. congratulantur libertatem concordiamque civitati restitutam. legati pro contione: quod bonum faustum felixque sit vobis reique publicae, redite in patriam ad penates coniuges liberosque vestros...
      • aut exigendi reges non fuerunt: aut plebi re, non verbo danda libertas, Cic.leg.3,10
      • aliae nationes servitutem pati possunt: populi Romani est propria libertas, Cic.Phil.6,7
      • in optimatium dominatu vix particeps libertatis potest esse multitudo, Cic.rep.1,43
      • et a regum et a patrum dominatione solere in libertatem rem populi vindicari, Cic.rep.1,48.
    2. äußere Autonomie: 
      • Die makedonischen Gesandten in der Bundesversammlung der Ätoler über die Römer: Iterum <Romani in Siciliam transcenderunt>, ut Syracusas oppressas ab Carthaginiensibus in libertatem eximerent: et Messanam et Syracusas et totam Siciliam ipsi habent uectigalemque provinciam securibus et fascibus subiecerunt. Liv.31,29,6
Sententiae excerptae:
w34
1256 Ad postremum divitiae meae sunt: tu divitiarum es.
  Schließlich gehört der Reichtum mir, du gehörst dem Reichtum.
  Sen.dial.7,22,5
1343 Ames iudicio, non amore iudices.
  Liebe mit Urteilskraft und urteile nicht Kraft Liebe!
  Ps.Sen.mor.
1217 Animum enim cogo sibi intentum esse nec avocari ad externa.
  Ich zwinge meinen Geist, nur auf sich gerichtet zu sein und sich nicht von Außendingen abziehen zu lassen.
  Sen.epist.56,5
329 Beneficium accipere libertatem est vendere.
  Wer ein Geschenk annimmt, trägt seine Freiheit zum Markt.
  Publil.Syr.B5
1406 Bonus iudex damnat improbanda, non odit.
  Ein guter Richter verurteilt, was zu missbilligen ist, hasst es aber nicht.
  Sen.dial.3,16,6
1839 Contemni turpe est, legem donare superbum.
  Schmählich, verachtet zu werden, doch stolz, die Strafe erlassen.
  Petron.18,6
1366 Haec individua bona, pax et libertas, ea tam omnium tota quam singulorum sunt.
  Diese unteilbaren Güter, Frieden und Freiheit, gehören ungeteilt ebenso allen insgesamt wie jedem einzelnen.
  Sen.epist.73,8
1840 Hoc amo, quod possum qua libet ire via.
  Das ist mir lieb, dass ich gehen kann, wohin ich mag.
  Petron.18,6
598 Invectae vocis numquam libertas tacet.
  Nie hält die Freiheit einer Lästerzunge still.
  Publil.Syr.I62
682 Mansueta tutiora sunt, sed serviunt.
  Wer Frieden will, tauscht Freiheit gegen Sicherheit.
  Publil.Syr.M65
1878 Multa una oportet consentiant ratione, ut mendacium constet.
  Vieles muss widerspuchsfrei zusammenstimmen, wenn die Täuschung gelingen soll.
  Petron.102,14
1679 Nec mala vicini pecoris contagia laedunt.
  Nicht wird des benachbarten Viehs ansteckende Seuche sie treffen.
  Verg.ecl.1,50
1180 Nemo in vita teneri potest: calcare ipsas necessitates licet.
  Niemand kann im Leben gehalten werden: die Not selbst können wir niedertreten.
  Sen.epist.12,10
1338 Nemo liber est, qui corpori servit.
  Niemand ist frei, der dem Körper dient.
  Sen.epist.92,33
1827 Nisi valentior fuissem, dedissem poenas
  Ich hätte es büßen müssen, wenn ich nicht kräftiger gewesen wäre.
  Petron.8,4
1911 Non minus liber sum quam vos, etiam si pauperem pater me reliquit.
  Ich bin nicht weniger frei als ihr, wenn mich mein Vater auch in Armut zurückgelassen hat.
  Petron.117,12
1179 Patent undique ad libertatem viae multae, breves, faciles.
  Von allen Seiten führen der Wege viele zur Freiheit, kurze und leicht zu wandelnde.
  Sen.epist.12,10
1882 Patimini liberos homines ire sine iniuria, quo destinant.
  Lasst freie Menschen ungehindert gehen, wohin sie wollen!
  Petron.107,3
1216 Qui mori didicit, servire dedidicit.
  Wer sterben gelernt hat, hat verlernt, Sklave zu sein.
  Sen.epist.26,10
1495 Quid solutis est beatius curis!
  O, was ist seliger als die Sorgen los zu sein.
  Catull.31,7.
992 Ubi libertas cecidit, audet libere nemo loqui.
  Wo Freiheit fiel, wagt keiner mehr ein freies Wort. (In Unfreiheit ist Redefreiheit sehr gewagt.)
  Publil.Syr.V25
Literatur:

9 Funde
1682  Braun, L.
Kompositionskunst in Ovids "Fasti"
in: ANRW II.31.4 (1981) 2344-2383
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1733  Fauth, W.
Römische Religion im Spiegel der "Fasti" des Ovid
in: ANRW II.16.1 (1978) 104-186
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2069  Heldmann, K.
Libertas Thraseae... Geschichtsauffassung im Spätwerk des Tacitus
in: Gymn ??/19?? / ORD
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2081  Jens, W.
Libertas bei Tacitus (Prinzipat.Freiheit)
in: Klein: Prinzipat, WBG 1969 (WdF 135); Herm.84/1956 S.331-352
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4239  Ovid / Bömer
Die Fasten / P. Ovidius Naso. Hrsg., übers. und komm. von Franz Bömer. (Text. Übers. Komment.)
Heidelberg : Winter, 1957ff
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4235  Ovid / Gerlach
Publius Ovidius Naso. Fasti, Festkalender Roms. Lat.-dtsch. ed. Wolfgang Gerlach
München, Heimeran, 1, 1960
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4237  Ovid / Gerlach / Holzberg
Fasti : lateinisch - deutsch = Festkalender / Publius Ovidius Naso. Auf der Grundlage der Ausg. von Wolfgang Gerlach neu übers. und hrsg. von Niklas Holzberg
Düsseldorf : Artemis & Winkler, 3, 2006
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4238  Ovid / Green
Ovid, Fasti 1 : a commentary Green, Steven J.
Leiden [u.a.] : Brill, 2004
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4205  Ovid / Suchier
Ovids Werke, deutsch im Versmaß der Urschrift v. Suchier, Klußmann, Berg. Ovid II. Festkalender (Fasten) - Klagelieder (Tristien) - Briefe aus Pontus. - Haleutika - Ibis - Verzeichnis der Eigennamen.
Berlin-Schöneberg (Langenscheidt) 6.A.
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