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Politische und kulturelle Entwicklung Roms

Das Imperium Romanum: 4. Abschnitt: Soldatenkaiser: 235-284

 

 
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Geschichte

v.Chr.

 
 
 
 
Italienkarte
Italienkarte

Germanien

Britannien Imperium Romanum
Italien Germanien Britannien  Imperium Romanum
 
Maximinus Thrax
Gordianus III
Philippus Arabs
Traianus Decius
Herennius Etruscus, Sohn des Decius
Maximinus Thrax (235-238) Marmor (Rom, Vatik. Mus.)
Gordianus III. (238-244)
(Paris, Louvre)
Philippus Arabs (244-249)
(Rom. Vatik. Mus.)
Decius (249-251) (Rom, Kapitol. Mus.)
Herennius Etruscus, Sohn des Decius (249-251), (Rom, Thermenmus.)
   
Kultur
235
 
  • Konsulat des
    • Gnaeus Claudius Severus
    • Lucius Tiberius Claudius Aurelius Quintianus
  • Maximinus Thrax lässt Alexander Severus und seine Mutter Mamaea am 18. März 235 (22. März ?) in Mainz ermorden. Der damnatio memoriae folgt 238 ihre Aufhebung, die Vergöttlichung und ein Grabmal in Rom.
  • Mit Alexander Severus endet die severische Dynastie.
  • Das Lagerdorf der Saalburg wird von den Römern aufgegeben
 

Maximinus Thrax (235-238)

Vita des Capitolinus; Herodian 6,8; 8,5; Zos.1,15; Zon.12,15ff.
  • Maximinus Thrax ernennt seinen Sohn Maximus zum Caesar und bringt, ohne die Anerkennung durch den Senat abzuwarten, 235-236 den Germanenkrieg erfolgreich zu Ende. Er stellt den Limes wieder her
236
237
  • Konsulat des
    • Lucius Marius Perpetuus
    • Lucius Mummius Felix Corelianus
  1. 237 besiegte er an der Donau die Daker und die Sarmaten. Seit dieser Zeit trägt er die Siegernamen Germanicus, Dacicus und Sarmaticus.
238
  • Konsulat des
    • Gaius Fulvius Pius
    • Pontius Proculus Pontianus
  • cos. suff.
    • Iunius Silanus
    • Claudius Iulianus - Celsus Aelianus
Gordianus III. (238-244)
  • 238 empört sich Africa wegen der hohen Steuern. Marcus Antonius Gordianus, der Statthalter von Africa, wird gegen seinen Willen als Gegenkaiser ausgerufen und ernennt als Gordianus I. seinen Sohn zum Mitkaiser (Gordianus II.). Beide werden vom Senat (am 26. Juni 238 ?) anerkannt. Doch wird Gordianus II. bereits 20 Tage später, im April 238, von Capelianus, dem Statthalter von Numidien, unweit Karthago geschlagen. Gordianus I. erhängt sich.
  • Pupienus
    Balbinus
    Pupienus
    Kaehler 238b
    Balbinus
    Kaehler 238c
    Nach dem Ende der Gordiane ernennt der Senat die Senatoren Balbinus und Pupienus zu Augusti gegen Maximinus Thrax. Im Zuge der militärischen Auseinandersetzung bestürmt Maximinus Thrax 238 Aquileia. Da er sich mit seinen Offizieren überwirft werden er und sein Sohn von den Soldaten der Legio II Parthica überfallen und erwürgt. Er verfällt der damnatio memoriae.
  • Auf Verlangen des Volkes wird Marcus Antonius Gordianus III. bereits am 31. Jan. 238 vom Senat zum Caesar ernannt und wird nach der Ermordung der beiden Senatskaiser Pupienus und Balbinus am 6. oder 7. Juni 238 Kaiser. Er löst die Legio III Aug. in Lambaesis (Numidien) auf, die die beiden älteren Gordiane besiegt hatte.
  • Moesia inferior erhält 238-242 unter dem Statthalter Marcus Tullius Monophilus das Recht, eigene Münzen zu prägen
  • Die Goten dringen zum ersten Mal über die Donau in Moesien ein und ziehen nur gegen Zahlung von Jahresgeldern wieder ab.
  • Censorinus: De die natali
  • Diogenes Laertios: Philosophengeschichte
  • Herodianos v. Syrien: Römische Geschichte
  • Gregorios v. Pontos (Thaumaturgos): Dankrede an Origenes, Glaubensbekenntnis
  • Hippolytos: reiches Schrifttum
239
  • Einfall der Karpen in Mösien
240
  • Konsulat des
    • (Gaius Appius ?) Sabinus
    • Seius Venustus
  • Niederwerfung der Erhebung des afrikanischen Statthalters Sabinianus
  • Der Origenesschüler Gregorios v. Pontos (Thaumaturgos) wird Bischof in Neocaesarea
  • Der römische Gegenbischof Hippolytos wird nach Sardinien verbannt.
 
241
  • Im Mai 241 heiratet Gordianus III. Furia Sabinia Tranquillina, die Tochter des praefectus praetorio Gaius Furius Sabinius Timesitheus
  • Die Kultakten der Fratres Arvales werden abgeschlossen.
  • Panzerbüste Gordians III. (Paris)
  • Sarkophag mit Relieg einer Löwenjagd (Rom)
  • Iupitersäule aus Heddernheim bei Frankfurt
242
  • Konsulat des
    • Gaius Vettius Gratus Atticus Sabinianus
    • Gaius Asinius Lepidus Praetextatus
  • Frühjahr 242 zieht Gordianus III. gegen die Perser, die unter Schapur I. (271-272) [lat. "Sapor"] Mesopotamien besetzt hatten und in Syrien Antiocheia bedrohten. Unterwegs schlägt er die Goten, die Olbia, Tyra und Istrus erobert hatten.
  • Gordianus III. und Timesitheus siegen bei Resaina über Schapur I.
  • In Babylonien tritt der persische Wanderprediger Mani auf, der christlich-jüdische, gnostische und altpersische Elemente miteinander mischt (Manichäismus: dualistische Religion mit asketischer Ethik).
243
  • Konsulat des
    • Lucius Annius Arrianus
    • Gaius Cervonius Papus
244
  • Konsulat des
    • Tiberius Pollenius Armenius Peregrinus
    • Fulvius Aemilianus
  • Noch bevor Gordianus III. Ktesiphon erreicht, wird er Mitte Febr. 244 entweder unterwegs durch die Intrigen des neuen Gardepräfekten Iulius Philippus bei Zaitha am Euphrat ermordet oder schlicht Opfer einer Verwundung, die er sich in der Schlacht bei Peroz-Schapur am Euphrat zugezogen hatte. Ein Kenotaph Gordians wurde an Ort und Stelle bei Dura Europos am Euphrat errichtet, seine Leiche wurde in Rom beigesetzt.
  • Plotinos (204-270): Neuplatonismus (durch Gnostik und Theologie variierte Ideenlehre).
  • Sein Schüler Porphyrios (232-304) editiert sein Werk in sechs Enneaden geordnet.
Philippus Arabs (244-249)
  • Otacilia, Gattin des Philippus Arabs, Bronze (London, Brit. Mus.)
    Otacilia, Gattin des Philippus Arabs (244-249), Bronze (London, Brit. Mus.)
    Delbrück 47b
    Philippus Arabs schließt gegen Zahlung von 500 Tausend Denaren mit den Persern Frieden. Gebietsabtretungen wurden aber nicht vorgenommen. Der Frieden hielt bis 253.
  • Philippus Arabs kommt noch 244 nach Rom zurück.
  • Sein Bruder Iulius Priscus wird Oberbefehlshaber im Osten (rector orientis).
  • Sapor-Inschrift (Res gestae divi Saporis): Eine trinlingue persische Inschrift unweit Persepolis schildert die Feldzüge gegen die Römer von Gordian III. bis Valerian.
245
  • Konsulat des
    • Imperator Caesar Marcus Iulius Philippus Augustus (I)
    • Gaius Maesius Titianus
  • Auf seinem Karpenfeldzug vertreibt Philippus Arabs die Karpen aus Dakien und Mösien
  • Büste des Philippus Arabs (Rom)
246
  • Konsulat des
    • Gaius Bruttius Praesens
    • Gaius (?) Albinus
  • 246-247 Karpen- und Germanenfeldzug: Philippus Arabs versucht, die Goten von der unteren Donau abzuwehren.
247
  • Konsulat des
    • Imperator Caesar Marcus Iulius Philippus Augustus (II)
    • Imperator Caesar Marcus Iulius Severus Philippus (Augustus)
  • Dionysios, ein Schüler des Oigenes wird Bischof von Alexandreia
  • Dionysios: Osterfestbriefe an die Gemeinden in Ägypten
248
  • Konsulat der "duo Philippi"
    • Imperator Caesar Marcus Iulius Philippus Augustus (III)
    • Imperator Caesar Marcus Iulius Severus Philippus Augustus (II)
  • 21.-23. April 248 Tausendjahrfeier Roms
  • Gaius Messius Decius wehrt Vorstöße ab, die die Goten, Karpen und Vandalen gegen die Donaugrenze unternehmen.
  • Die Donauarmee stellt den Decius, den Stadthalter von Dakien, als Gegenkaiser auf.
  • Andere Gegenkaiser werden im Osten ausgerufen:
  • Christenverfolgung in Alexandreia
  • Cyprianus (200-258):
    • De catholicae ecclesiae unitate;
    • De lapsis (Abtrünnigen);
    • Briefe
249
  • Konsulat des
    • Fulvius Aemilianus (II)
    • Lucius Naevius Aquilinus
  • Caecilius Cyprianus wird Bischof von Karthago
  • Decius rückt in Italien ein und besiegt Philippus Arabs Anfang Sept. 249 bei Verona, der von den Soldaten umgebracht wird. Sein Sohn kommt im Prätorianerlager in Rom um sein Leben.
 
 
Decius (249-251)
 
 
 
 
250
  • Zur Erneuerung des Römertums ordnet Decius in allen Provinzen die erste allgemeine Christenverfolgung an: Die Verweigerung des Opfers wurde mit Gefängnishaft geahndet; straffrei gingen die Christen aus, wenn sie für den Vollzug des Opfers eine amtliche Bescheinigung vorlegen konnten.
  • Der römische Bischof Fabianus wird hingerichtet
  • Eine Reform der Verwaltung soll den Senat stärker als bisher zur Geltung bringen
  • Quintus Herennius Decius (Quintus Herminius Etruscus) und Gaius Valens Hostilianus, die beiden Söhne des Kaisers werden zu Augusti (Mitkaisern) ernannt
  • Am 21. Juli 250 (?) wird der spätere Kaiser Maximianus (286-310) aus einfachen Verhältnissen in Sirmium geboren.
  • Decius hat zunächst in Gallien einen Aufstand zu beruhigen
  • Die Goten bringen das Bosporanische Reich mit Pantikapaion (Kertsch) unter ihre Abhängigkeit
  • 250-251 Gotenkrieg auf dem Balkan, wo Kniva Moesien und Thrakien in seine Hand gebracht hatte. Während Decius das belagerte Nikopolis schützt, rücken die Goten unter Kniva nach Süden vor und erobern durch Verrat des Lucius Priscus Philippopolis (Thessalonike).
  • 250-270 Ausgehend von Ägypten Ausbreitung der Pest
  • Numenios von Apameia: Neuplatoniker
  • Gargilius Martialis: Landwirtschaftliche Lehrschriften
  • Iulius Solinus: Collectanea rerum memorabilium
  • Apicius: De re coquinaria
  • Novatianus (Presbyter in Rom)
  • Sarkophag mit den Sieben Weisen (Rom)
  • Igeler Säule: Grabmal der Secundinier in Igel bei Trier
  • Mithrasrelief aus Osterburken (Karlsruhe)
251
  • Decius sammelt neue Streitkräfte und versucht mit seinem Legaten Trebonianus Gallus den Goten den Rückzug abzusperren. Diese schlagen Decius bei Beroia. Bei den Rückzugsgefechten kam der Kaiser zusammen mit seinem älteren Sohn Mitte 251 bei Abrittus ums Leben. Trebonianus Gallus wurde dabei Verrat vorgeworfen.
  • Mitte 251 wird Decius vergöttlicht, um einen Monat später der damnatio memoriae zu verfallen.
  • Dass Trebonianus Gallus den Goten freien Abzug und die Zahlung von Jahrgeldern zubilligte, wurde als Schimpf empfunden.
  • Nach Decius' Tod in der Schlacht bei Abrittus wurde er Mitte Juni 251 mitsamt seinem Sohn Volusianus vom Heer als Kaiser ausgerufen. Er adoptierte aber Decius' Sohn Hostilianus und anerkannte ihn als Mitregenten.
  • Hostilianus erliegt der Pest, die seit dieser Zeit 15 Jahre lang wütete. Andere meinen, Trebonianus habe ihn ermordet. Jedenfalls macht er seinen Sohn Volusianus zum Mitkaiser
252
  • Die Goten fallen in Kleinasien ein und plündern Pessinus und Ephesos.
  • Die Perser vertreiben Tiridates aus Armenien und setzen für ihn einen persischen Vasallenfürsten ein
253
  • Nach der "Sapor-Inschrift" (auf dem Siegesrelief von Naksch-i-Rustan bei Persepolis) erringen die Perser bei Barbalissos einen großen Sieg über die Römer (fehlt in westlichen Quellen), dem sich Verwüstungen in Syrien und Kappadokien anschließen. 37 Städte will Schapur erobert haben, darunter Dura-Europos am Euphrat und Antiocheia, die Hauptstadt von Syrien.
 
 
  • Schapur eroberte 253 die Städte Nisibis, Carrhae und Antiocheia
  • Erstes Flottenunternehmen der Goten auf dem Schwarzen Meer.
254
  • Druck der Alamannen gegen Limes und Rhein. Sie dringen in Gallien ein
  • Druck der Germanen gegen die Donaugrenze:
    • Die Goten stoßen nach Thrakien und Makedonien vor
    • die Quaden und Sarmaten drängen nach Pannonien
  • die Markomannen, Goten, Karpen, Burgunger, Sarmaten plündern in den Donauländern und auf dem Balkan (Griechenland)
  • Valerianus selbst zieht 254 in den Osten gegen die Perser. Er kann Antiocheia zurückerobern (wo er sich nachweislich am 12. Jan. 255 und im Mai 258 aufhält).
255
  • Salonina, die Gattin des Gallienus, wird zur Augusta erhoben.
256
  • Konsulat des
    • Lucius Valerius Maximus (II)
    • Marcus Acilius Glabrio
  • Schapur kann seine Siegesserie von 253 wiederholen: Er erobert Antiocheia zurück und setzt seinerseits einen römischen Gegenkaiser namens Kyriades ein.
  • Die Perser zerstören Dura-Europos am Euphrat
  • Valerianus zieht nach Kappadokien
  • Die Karpen und Goten besetzen Dakien. Die Goten stoßen bis nach Thessalonike vor. Sie starten zum zweiten Mal ein Flottenunternehmen auf dem Schwarzen Meer.
  • Alamannen und Franken durchbrechen den obergermanisch-rätischen Limes
  • In Africa kann Macrinius Decianus 256 die in Numidien einfallenden mauretanischen Gebirgsvölker (Quinquegentiani) abwehren.
  • Ketzertaufstreit: Die von Cyprianus geleitete afrikanische Bischofssynode fordert die Wiedertaufe für Ketzer, die zur Kirche zurückkehren. Sie werden vom römischen Bischof Stephan I. exkommuniziert.
257
  • Valerianus gewinnt zwar Antiocheia zurück. Doch als zusätzlich die Pest und eine Meuterei dem Kaiser zusetzen, tritt er mit den Persern in Verhandlungen ein.
  • Die Franken gelangen auf ihren Vorstößen vom Niederrhein aus über Gallien und Spanien bis nach Nordafrika. In Mauretanien kommt es bei Thamuda zu Kämpfen.
  • Nach anfänglicher Duldung der Christen ab Sommer 257 Verbote und Verfolgungen. Christen, die das Opfer verweigern, werden verbannt. (Märtyrertod des Papstes Sixtus II und 258 des Bischofs von Karthago Cyprianus)
258
  • Konsulat des
    • Marcus Nummius Tuscus
    • Mummius Bassus
  • Die Goten fallen 258 über Byzanz hinaus in Kleinasien (Bithynien) ein und erobern unter anderen Städten Chalkedon, Nikomedeia, Nikaia, Apameia.
  • Aufgabe des obergermanisch-rätischen Limes. Die Alamannen gelangen auf ihren Vorstößen bis nach Südgallien
  • Die pannonischen Truppen erheben ihren Statthalter Ingenuus zum Kaiser
259
  • Konsulat des
    • Nummius Aemilianus Dexter
    • Tiberius Pomponius Bassus
  • Gallienus hatte bei der Sicherung Galliens und Germaniens mit der Befestigung der Städte Köln, Trier und Neuß (Novaesium) Anfangserfolge errungen. Als die Germanen 259 bis Ravenna vordringen, überlässt er die Rheingrenze seinem älteren Sohn Publius Licinius Cornelius Valerianus, den bereits Kaiser Valerianus zum Caesar ernannt hatte, und besiegt seinerseits die Germanen bei Mailand, kann aber Raetien nicht zurückerobern.
  • Publius Licinius Cornelius Valerianus versucht zusammen mit dem Tribunen Silvanus, die Rheingrenze zu schützen, wird aber von Marcus Cassianius Latinius Postumus, den seine Truppen als Kaiser ausgerufen hatten, in Köln belagert und ca. 259 getötet. Daraufhin ernannte Gallienus seinen jüngeren Sohn Saloninus zum Caesar.
  • Allerdings gelingt es Marcus Cassianius Latinius Postumus, Gallien wieder zu beruhigen und auch Spanien und Britannien unter sich zu bringen bringen. Er verbündet sich mit den Franken und verfolgt die Absicht, ein eigenständiges gallisch-germanisches Reich unter seiner Herrschaft zu errichten. Gallienus gelingt es nicht, ihn auszuschalten, vielmehr wird er seinerseits von Postumus attackiert. Postumus regiert zehn Jahre (259-269)
    • Gallo- germanisches Sonderreich (259-274)
      • 269 rivalisierte Gaius Laelianus mit Postumius, wurde aber ein Opfer seiner Bemühungen.
      • Kurz darauf wurde Postumus 269 von seinen meuternden Soldaten ermordet
      • Sein Nachfolger, der Usurpator Marcus Aurelius Marius, wurde bereits nach nur zwei oder drei Tagen gestürzt
      • Von 268-271 hielt sich Marcus Piavonius Victorinus. Seine Mutter Victoria, die "Zenobia des Westens", hatte großen Einfluss und bestimmte auch die Ernennung des Statthalters von Aquitanien als Nachfolger:
      • Gaius Esuvius Tetricus (271-274). Er rief wegen der Unbotmäßigkeit seines Heeres schließlich Kaiser Aurelianus zu Hilfe. Dieser nutzte die Gelegenheit und bereitete dem gallischen Sonderreich 274 in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern bei Châlons ein Ende.
  • Quintus Gargilius Martialis kann 259/260 Faraxen, den gefürchteten Fürsten der in Numidien eindringenden mauretanischen Gebirgsvölker, gefangen nehmen und hinrichten lassen.
  • Aureolus, ein Legat des Gallienus, kann bei Mursa in Pannonien einen Sieg über Ingenuus erringen
  • In Carnuntum gibt sich Regalianus als Kaiser. Auch er wird militärisch niedergeworfen.
  • Dionysios 259-268 Bischof von Rom
260
  • Valerianus verhandelt nach einer Niederlage 260 bei Edessa mit Schapur, wird aber bei dem Treffen von den Persern gefangen genommen und stirbt in der Gefangenschaft (Zos.1,36; Zonar.12,22). Der Orient, Antiocheia, Tarsos, Caesarea sind für Rom verloren.
  • Siegesrelief von Naksch-i-Rustan bei Persepolis
  • Porta Nigra, Stadttor in Trier
  • Marmorkopf des Gallienus (Rom)
  • Grabmal von Neumagen (Noviomagus) mit dem Relief der Moselschiffer (Trier)
 
Gallienus (260-268)
 
  • Gallienus besaß eine qualifizierte Bildung und war ein Verehrer des Neuplatonikers Plotin
  • Er kann im Innern als erfolgreicher Reformkaiser gelten (unter Ausschluss des Senats), nach außen bewies er Tatkraft
  • Heeresreform des Gallienus:
    • Gründung einer mobilen Eingreiftruppe (besonders Reiter), die schnell an den jeweiligen Brennpunkten der Reichsgrenzen verfügbar sein soll. Sie steht in Mailand unter der Führung des Aureolus.
    • In das Heer werden auch Germanen, Dalmater und Mauren aufgenommen. Senatoren schloss Gallienus grundsätzlich vom Heer aus.
  • Überall erheben sich besonders seit 260 Gegenkaiser, die so genannten "triginta tyranni"
  • Toleranzedikt des Gallienus, aufgrund dessen die Christengemeinden ihr Eigentum zurückerhalten.
261
  • Toleranzedikt des Gallienus, das den Christengemeinden ihr Eigentum zurückgibt.
  • Die Gardepräfekten Marcus Fulvius Macrianus und Ballista (Ballista siegte bei Pompeiopolis) wehren 261 den Perser Schapur ab, der bis Tarsos in Kilikien vorgestoßen war.
    • Septimius Odaenathus, ein römischer Klientelfürst in Palmyra, besiegt unter Beteiligung der römischen Truppen die von Schapur angeführten Perser am Euphrat und erobert Mesopotamien. Deswegen ernannte ihn Gallienus 262 zum "dux orientis" (¤â¤ä¤ü╬▒¤ä╬Ě╬│ßŻŞ¤é ¤äß┐ć¤é ß╝Ĺß┐┤╬▒¤é) und übertrug ihm 264 auch die asiatischen Provinzen und Ägypten. 265 erhält er den Augustus-Titel. 267 tötet ihn und seinen Sohn und Mitregenten Septimius Herodes ein Verwandter namens Maionios. Seine Witwe Zenobia führt als Vormund für ihren Sohn Septimius Vaballathus die Regierungsgeschäfte. Sie erklärt 267 die Unabhängigkeit Palmyras von den Römern.
    • Marcus Fulvius Macrianus erhebt sich gegen Gallienus und ruft seine beiden Söhne Titus Fulvius Macrianus und Titus Fulvius Quietus zu Caesares aus
262
  • Inzwischen gab es von 262-268 neue Einfälle der Goten Boranen, Heruler und Sarmaten. Sie hatten sich der nördlichen Schwarzmeerhäfen bemächtigt, die Durchfahrt durch die Meerengen erzwungen und suchten die Küsten des Schwarzen Meeres und Kleinasiens heim
    • 263 Ilion und Ephesos, 266 Nikomedeia, Herakleia
    • 267-268 Die Goten und Heruler plündern in einem Flottenunternehmen in der Ägäis Thessalonike, Athen, Korinth, Argos, Sparta und Olympia. Doch kann der Historiker Publius Herennius Dexippus durch einen mutigen Sieg über die plündernden Heruler in Attika Athen vor dem Schlimmsten bewahren.
    • Gallienus mobilisiert eine Flotte, die am Nestos in Thrakien einen Sieg über die sich zurückziehenden Barbaren erringt. Er gewinnt den Herulerfürsten Neulobatus durch die Konsularinsignien zum Eintritt in das römische Heer.
  • Gallienusbogen auf dem Esquilinus
263
  • Konsulat des
    • Marcus Nummius Ceionius Albinus (II)
    • Dexter (oder: Maximus ?)
  • Die Goten und Heruler nehmen 263 Ilion, Ephesos und Nikomedeia
  • Zerstörung des Artemis-Heiligtums in Ephesos
264
  • 264 (od. 265) lässt sich Gallienus in die Mysterien von Eleusis einweihen
  • Gallienus lässt in Africa am Limes Tripolitanus ein Kastell errichten
265
  • Konsulat des
    • Licinius Valerianus (II)
    • Lucillus
 
266
  • Die Goten und Heruler nehmen 266 Herakleia
267
  • Konsulat des
    • Ovinius (?) Paternus
    • Arcesilaus
  • 267-268 Die Goten und Heruler starten ein Flottenunternehmen in der Ägäis und plündern Thessalonike, Athen, Korinth, Argos, Sparta und Olympia. Doch kann der Historiker Publius Herennius Dexippus durch einen Sie über die Heruler in Attika Athen vor dem Schlimmsten bewahren.
268
  • Gallienus mobilisiert eine Flotte, die am Nestos in Thrakien einen Sieg erringt. Er gewinnt den Herulerfürsten Neulobatus durch die Konsularinsignien zum Eintritt in das römische Heer.
 
269
  • Claudius II. besiegt 269 die Alamannen, die über den Brenner vorstoßen, am Gardasee.
  • Gegen eine Flut von über 300 Tausend Ost- und Westgoten, Herulern und Gepiden, die in den Raum der Ägäis und in das Donaugebiet einströmen, lässt er seinen Bruder Quintillus die Alpenpässe sperren. Er selbst befreit Thessalonike und besiegt die Goten 269 bei Naissus (Nisch). Dabei sollen 50 Tausend Goten gefallen sein. Die anderen wurden über die Donau zurückgedrängt, Gefangene als "coloni" angesiedelt.
  • Auch zur See gelingt ein Sieg gegen die Germanen
270
  • Konsulat des
    • Flavius Antiochianus (II)
    • Virius Orfirus
  • Usurpator
    • Imperator Caesar Marcus Piavonius Victorinus Augustus (II) - Sanctus (in Gallien)
  • Antonios zieht sich als Eremit in die Wüste zurück und begründet damit das asketische Mönchtum.
  • Aurelianische Mauer (t.p.q.)
  • Todesjahr des Plotinos
  • Porphyrios: Schrift gegen die Christen
  • Prosahymnos einer Inschrift in Chalkis auf den ägyptischen Gott Harpokrates
  • Der PresbyterLukianos von Samosata gründet in Antiocheia eine theologische Schule, die statt der allegorischen Bibelexegese der Alexandriner die historisch-philologische praktiziert.
 
Aurelianus (270-275)
 
  • Aurelianus, Gold (Berlin, Staatl. Münzsammlung)
    Aurelianus (270-275)
    Gold (Berlin, Staatl. Münzsammlung)
    Kaehler 246a
    Grenzsicherung gegen Vandalen, Sarmaten, verliert aber Dakien an die Goten:
    • 270 wirft Aurelianus die Juthungen (Alamannene) über die Donau zurück.
    • Er schlägt die Sarmaten und Vandalen, die Geiseln und Truppen stellen.
    • Dacien aber überlässt er, soweit es nördlich der Donau liegt, den Goten. Neueinrichtung der Provinz Dacia.
    • 270 kann er die Alamannen zunächst nicht von Oberitalien abwehren; er unterliegt bei Placentia. 271 kann er sie in Umbrien vernichtend schlagen und aus Italien verjagen.
    • 272 siegen die Römer an der Donau über die Karpen und siedeln sie teilweise an.
  • 270 wird in Ägypten wird ein Aufstand des Firmus niedergeschlagen. Marcus Aurelius Probus gewinnt Alexandreia zurück.
271
  • 271 kann Aurelianus die Alamannen in Umbrien vernichtend schlagen, nachdem er sie im Vorjahr nicht einmal von Oberitalien hatte fernhalten können.
  • In Gallien setzen sich 271 die Erhebungen von Ursupatoren mit der des Gaius Esuvius Tetricus, des bisherigen Statthalters von Aquitanien, fort
  • 271-280 lässt Aurelianus zum Schutz gegen erneute Barbareneinfälle die 19 km lange "Aurelianischen Mauer" errichten. Auch andere Städte, wie Athen, Milet, Nikaia werden befestigt.
272
  • Konsulat des
    • Quietus
    • Iunius Veldumnianus
  • Usurpator
    • Imperator Caesar Gaius Pius Esuvius Tetricus Augustus (in Gallien)
  • Der spätere Kaiser Constantinus d.Gr. wird am 27. Febr. 272 (oder 273) als Sohn des Constantius Chlorus und der Helena in Naissus (Moesien) geboren.
  • 272 siegen die Römer an der Donau über die Karpen und siedeln sie teilweise an.
  • Feldzug gegen Palmyra: Im Osten hatte sich die Lage dadurch zugespitzt, dass Zenobia, die Witwe des Septimius Odaenathus, ein eigenständiges palmyrenisches Reich begründen wollte. Aurelianus kam ihr zunächst entgegen und gestattete ihr ein erbliches Fürstentum. Als sie aber Mitte 271 ein autonomes Kaiserreich errichten wollte, marschierte Aurelianus 272 in Syrien ein und besiegt Zenobia bei Antiocheia und Emesa. Sie wird auf ihrer Flucht am Euphrat gefangen genommen.
  • Im Sassanidenreich ist Hormizd I. Nachfolger von Schapur I.
273
  • 273 werfen die Römer einen Aufstand der Palmyrener nieder und zerstören die Stadt.
  • Erneuter Machtwechsel im Sassanidenreich: Bahram I. folgt Hormizd I.
  • Der Philologe und Neuplatoniker Cassius Longinus (ca. 213-272) wird als Ratgeber der Zenobia hingerichtet
274
  • 274 kann Aurelianus Gaius Esuvius Tetricus (271-274) auf den Katalaunischen Feldern bei Châlons besiegen und Gallien dem Römischen Reich wieder zurückgewinnen.
  • 274 feiert Aurelianus als "restitutor orbis" oder als "pacator orbis" einen prächtigen Triumph
  • Aurelians Gattin Ulpia Severina wird zur Augusta erhoben.
  • Einführung des orientalischen "Sol invictus", dem er aufgrund einer Vision den Sieg über Palmyra zuschrieb, als obersten Staatsgottes. Am 25. Dez. 274 Einweihung seines Tempels auf dem Marsfeld
  • Tempel des Sol Invictus auf dem Campus Martius eingeweiht
275
  • Es schließt sich unmittelbar ein Feldzug gegen die Perser an, auf dem Aurelianus im Herbst 275 bei Caenophrurium (zwischen Byzanz und Herakleia) einer Verschwörung zum Opfer fiel. Die Soldaten ehrten ihn mit einem Grabmal an der Stelle seines Todes
  • Am 25. Sept. 275 wird nach Aurelianus' Tod der Senator und Konsular Marcus Claudius Tacitus auf Drängen des Heeres vom Senat zum Kaiser erhoben. Die Behauptung, er sei einem Interregnum allein durch den Senat erhoben worden ("Senatskaiser"), ist nicht nachweisbar.
  • Marcus Aurelius Olympius Nemesianus: Kynegetika (Lehrgedicht), Eklogen (Hirtengedichte)
  • Marcus Minucius Felix: Octavius (Christl. Apologetik)
  • Schlachtsarkophag Ludovisi (Rom)
  • Sarapistempel (Rom, Quirinal)
 
Tacitus (275-276)
 
  • Die oberste Appellation verweist Tacitus an den praefectus urbi. Dem Senat räumt er wieder mehr Rechte ein (Zugang zu einer militärischen Laufbahn, Münzprägung) und gilt deswegen als "verae libertatis auctor" und "restitutor rei publicae". Er veranlasst Gesetze gegen den Luxus.
  • Eutychianus wird Bischof von Rom (275-283)
  • In Babylonien wird Mani durch Priester des Zarathustra gesteinigt
276
  • Alamannen und Franken plündern und zerstören in Gallien viele Städte, darunter besonders auch Trier
  • In Kilikien erringt Tacitus 276 Erfolge gegen die Goten ("Gothicus maximus") und Alanen
  • 276 wird Tacitus von Soldaten nach 6-monatiger Regierungszeit in Tyana ermordet.
  • Nach der Ermordung des Tacitus wurde Juli 276 sein Halbbruder und praefectus praetorio Marcus Annius Florianus von einem Teil der Truppen in Kleinasien als Kaiser ausgerufen und vom Senat anerkannt. Er wurde aber bereits nach knapp drei Monaten von seinen eigenen Leuten in Tarsos beseitigt, als die syrischen Legionen Marcus Aurelius Probus zum Kaiser ausriefen.
 
Probus (276-282)
 
  • Der Senat nimmt am 3.Aug.276 die Ernennung des Probus mit Beifall auf. Der Kaiser gibt dem Senat einige Vollmachten zur├╝ck (z.B.: Appellation, Ernennung der Prokonsuln, Best├Ątigung aller kaiserlicher Verordnungen)
  • Probus vertreibt noch 276 die Goten aus Kleinasien
  • Bahram II. (Vararhan II.) wird neuer Perserkönig.
277
  • 277-278 Germanenkriege: Probus erzielt dabei militärische Erfolge, sichert die Grenzbefestigungen an Rhein und Donau und nimmt verstärkt Germanen in das römische Heer auf.
    • Er siegt im Neckargebiet gegen die Alamannen und Longionen und stellt den Limes wieder her
    • treibt die Franken aus Gallien über den Rhein zurück
    • 278 verjagt er die Burgunder, Vandalen und Goten aus Raetien
  • Verstärkung der Stadtbefestigung von Athen
278
  • Probus verjagt die Burgunder, Vandalen und Goten aus Raetien
279
  • 279 besiegt Probus in Kleinasien die aufständischen Isaurier. In Pisidien Einnahme der Festung Kremna.
  • In Syrien bezwingt Probus den Usurpatoren Saturninus und in Gallien die beiden Usurpatoren Bonosus und Proculus.
280
  • Konsulat des
    • Messalla
    • Gratus
  • Probus lässt die Blemmyer, die aus Nubien in Ägypten einfallen, wieder vertreiben
281
  • Ende 281 feiert Probus in Rom einen Triumph
  • Fertigstellung der Aurealischen Mauer
  • Neben der militärischen Grenzsicherung fördert Probus diese Gebiete auch mit friedlichen Maßnahmen:
    • In Ägypten Wiederherstellung der Bewässerungsysteme
    • in Rhein- und Donaugebiet, Gallien und Spanien Förderung des Weinbaus. Das Weinbauverbot Domitians hebt er auf.
282
  • Okt. 282 wird Probus auf einem Perserfeldzug von seinen Soldaten in Sirmium erschlagen. Sein Gardepräfekt Marcus Aurelius Carus wird gegen ihn zum Kaiser ausgerufen. Zum ersten Mal lehnt der Senat eine Anerkennung ab.
 
Carus (282-283)
 
  • 282 Balkankrieg: Carus schlägt in Pannonien die Sarmaten und Quaden
 
283
  • Carus unternimmt 283 mit seinemm jüngeren Sohn Numerianus einen Feldzug gegen den Perserkönig Bahram II., während Carinus zum Schutz des Westens zurückbleibt. Er erobert Seleukeia und Ktesiphon und nimmt den Ehrennamen "Parthicus" an.
  • Carinus unternimmt einen Germanenfeldzug, wahrend sein Vater und sein Bruder ihren Perserfeldzug unternehmen
  • Am 29. Aug. 283 wird Carus nach 10 Monaten und 5 Tagen Herrschaft bei Ktesiphon ermordet. Man führt seinen Tod auch auf Krankheit oder Blitzschlag zurück. Das Heer ernennt seinen jüngeren Sohn Numerianus zum Nachfolger.
  • 283-296 Gaius Bischof von Rom
 
Carinus (283-285) und Numerianus (283-284)
 
  • Die Römer schließen mit den Persern Frieden.
284
  • Anfang 284 triumphiert Carinus über die Quaden.
  • Der Gardepräfekt Flavius Aper ermordetseinen Schwiegersohn Numerianus auf dem Rückmarsch bei Chalkedon, aber seine Hoffnungen, zum Kaiser erhoben zu werden, erfüllten sich nicht; denn die Wahl des Heeres fällt am 17. Sept. (20. Nov.) 284 (bei Nikomedeia) auf Gaius Valerius Aurelius Diocletianus. Diocletianus erdolcht Flavius Aper vor aller Augen noch in der Heeresversammlung.
  • Im Westen hatte inzwischen Carinus die Herrschaft angetreten.
285
  • Carinus schaltet Anfang 285 bei Verona den Gardepräfekten Sabinus Iulianus (oder Marcus Aurelius Iulianus) aus, der sich in Oberitalien als Gegenkaiser erhoben hatte.
  • Carinus zieht Diocletianus entgegen und kann ihn im Frühherbst 285 am Margus in Mösien besiegen. Doch bringt ihm der Sieg nichts, denn er wird von seinen Soldaten erschlagen.
 
Trebonianus Gallus, Bronze (New York)
Trebonianus Gallus (Profil), Bronze (New York)
Gallienus (Rom, Thermenmus.)
Probus (Rom, Kapitol. Mus.)
Carinus (Rom, Konservatorenpal.)
Trebonianus Gallus (251-253),
Bronze (New York)
Gallienus (260-268) (Rom, Thermenmus.)
Probus (276-282) (Rom, Kapitol. Mus.)
Carinus (283-285) (Rom, Konservatorenpal.)

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Sekundärliteratur

 

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4347  Rostovtzeff, M.
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Aalen (Scientia-Verl.) 1985 [Ndr.Leipzig 1931]
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1937  Sanie, S.
Die syrischen und palmyrenischen Kulte im r├Âmischen Dakien
in: ANRW II.18.2 (1989) 1165-1271
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1938  Sanie, S.
Kulte und Glauben im r├Âmischen Suden der Moldau (Ostrum├Ąnien)
in: ANRW II.18.2 (1989) 1272-1316
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1939  Scardigli, B.
Die gotisch-r├Âmischen Beziehungen im 3. und 4. Jahrhundert n. Chr. Ein Forschungsbericht 1950-1970. I. Das 3. Jahrhundert
in: ANRW II.5.1 (1976) 200-285
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118  Schiller, Hermann
Geschichte der r├Âmischen Kaiserzeit, I 1: Von C├Ąsars Tod bis zur Erhebung Vespasians.
Gotha (Perthes) 1883
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131  Schiller, Hermann
Geschichte der r├Âmischen Kaiserzeit, I 2: Von der Regierung Vespasians bis zur Erhebung Diokletians
Gotha (Perthes) 1883
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464  Schiller, Hermann
Geschichte der r├Âmischen Kaiserzeit, I 3: Von Diokletian bis zum Tode Theodosius des Grossen
Gotha (Perthes) 1887
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1950  Schmidt, K.H.
Keltisch-lateinische Sprachkontakte im r├Âmischen Gallien der Kaiserzeit
in: ANRW II.29.2 (1983) 988-1018
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1954  Schmitt, R.
Die Sprachverh├Ąltnisse in den ├Âstlichen Provinzen des R├Âmischen Reiches
in: ANRW II.29.2 (1983)
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1959  Schwertheim, E.
Die orientalischen Religionen im r├Âmischen Deutschland. Verbreitung und synkretistische Ph├Ąnomene
in: ANRW II.18.1 (1986) 794-813
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1966  Solin, H.
Juden und Syrer im westlichen Teil der r├Âmischen Welt. Eine ethnisch-demographische Studie mit besonderer Ber├╝cksichtigung der sprachlichen Zust├Ąnde [Indices s. am Schlu├č dieses Teilbandes]
in: ANRW II.29.2 (1983) 587-789
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4365  Sommer, Michael
R├Âmische Geschichte, Bd. 2: Rom und sein Imperium in der Kaiserzeit (mit 16 Zeittafeln)
Stuttgart (Kr├Âner) 2009
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1972  Stier, H.E.
Augustusfriede und r├Âmische Klassik
in: ANRW II.2 (1975) 3-54
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1986  Teja, R.
Die r├Âmische Provinz Kappadokien in der Prinzipatszeit
in: ANRW II.7.2 (1980) 1083-1124
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2740  Temporini, Hildegard (Hg.)
Aufstieg und Niedergang der r├Âmischen Welt
Berlin [u.a.], 1972ff.
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Zur Verwaltungsgeschichte der r├Âmischen Provinzen Nordafrikas (Proconsularis, Numidia, Mauretaniae)
in: ANRW II.10.2 (1982) 3-61
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Forschungsberich zur Geschichte des r├Âmischen Hispanien
in: ANRW II.3 (1975) 428-451
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Die r├Âmische Wirtschaft in der Provinz Germanien zur Kaiserzeit
(Grin Verlag) 2008
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2006  Vittinghoff, F.
Zur r├Âmischen Municipalisierung des lateinischen Donau-Balkanraumes. Methodische Bermerkungen
in: ANRW II.6 (1977) 3-51
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Einheit und Vorgeschichte der griechisch-r├Âmischen Romanliteratur
in: MH 22, 1965, 133-154
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2022  Werner, R.
Das Problem des Imperialismus und die r├Âmische Ostpolitik im zweiten Jahrhundert v. Chr.
in: ANRW I.1 (1972) 501-563
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2832  Wlosok, A.
Rom und die Christen. Zur Auseinandersetzung zwischen Christentum und r├Âmischem Staat
Stuttgart 1970
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2029  Wolff, H.J.
R├Âmisches Provinzialrecht in der Provinz Arabia (Rechtspolitik als Instrument der Beherrschung
in: ANRW II.13 (1980) 763-806
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2043  Zapf, Georg Wilhelm
Muthmassungen ├╝ber den Ursprung und das Alterthum des Heil. R├Âmischen Reichs Stadt Aalen in Schwaben am Kocherfluss, und einem dortig gestandenen Lager der R├Âmer : als einem Beweiss, dass sich die Macht derselben auch in diese Gegend erstreckt ; Mit einer Kupfertafel.
Schwabach, 1773
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