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Cicero: Tusculanae Disputationes

Cicero: Gespräche in Tusculum

Cic.Tusc.2,51-67

Ist der Schmerz ein Übel?

 
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Cicero: Tusculanae Disputationes

Cic.Tusc.2,51-67

Ist der Schmerz ein Übel?

 

Cicero: Gespräche in Tusculum

Cic.Tusc.2,51-67

Ist der Schmerz ein Übel?

51,2
In quo vero erit perfecta sapientia (quem adhuc nos quidem vidimus neminem; sed philosophorum sententiis, qualis hic futurus sit, si modo aliquando fuerit, exponitur), is igitur sive ea ratio, quae erit in eo perfecta atque absoluta, sic illi parti imperabit inferiori, ut iustus parens probis filiis;Aber wer vollendete Weisheit besitzt (wir haben bisher noch keinen gesehen; doch zeigen die Lehrmeinungen der Philosophen, wie er wäre, wenn er je einmal auftrete) – der also, oder die in ihm vollendete und uneingeschränkte Vernunft wird über jenen untergeordneten Teil so herrschen, wie ein gerechter Vater über gute Söhne;
51,3
nutu, quod volet, conficiet, nullo labore, nulla molestia; eriget ipse se, suscitabit, instruet, armabit, ut tamquam hosti sic obsistat dolori.Durch seinen Wink wird er seinen Willen durchsetzen, ohne Mühe, ohne Verdruss; er wird sich selbet aufrichten, erwecken, rüsten, wappnen, um dem Schmerz wie einem Feind zu widerstehen.
51,4
Quae sunt ista arma? Contentio, confirmatio sermoque intimus, cum ipse secum: "Cave turpe quicquam, languidum, non virile!"Welche Waffen sind das? Anspannung, Festigung und die innere Selbstansprache: "Hüte dich vor etwas Schmählichem, Schlaffem, Unmännlichem!"
52,1
Obversentur species honestae animo, Zeno proponatur Eleates, qui perpessus est omnia potius, quam conscios delendae tyrannidis indicaret;Der Seele sollen Tugendbilder vorgehalten werden: man stelle sich jenen Zenon von Elea vor, der alles lieber erduldete, als die zur Vertilgung der Tyrannei Verschworenen anzuzeigen.
52,2
de Anaxarcho Democritio cogitetur, qui, cum Cypri in manus Timocreontis regis incidisset, nullum genus supplicii deprecatus est neque recusavit.Man denke an Demokrits Schüler Anaxarchos, der, als er auf Zypern in die Hände des Königs Timokreon fiel, keine Todesart durch Bitten abzuwenden suchte, noch ihr auswich.
52,3
Callanus Indus, indoctus ac barbarus, in radicibus Caucasi natus, sua voluntate vivus combustus est;Der Inder Calanus, ein ungebildeter Barbar, am Fuß des Kaukasus geboren, ließ sich freiwillig lebendig verbrennen.
52,4
nos, si pes condoluit, si dens, sed fac totum dolere corpus -, ferre non possumus.Wir, wenn uns ein Fuß wehtut, oder ein Zahn, mag meinetwegen der ganze Körper wehtun, wir können es nicht ertragen.
52,5
Opinio est enim quaedam effeminata ac levis - nec in dolore magis quam eadem in voluptate -, qua cum liquescimus fluimusque mollitia, apis aculeum sine clamore ferre non possumus.Uns beherrscht nämlich ein weibisches, eitles Vorurteil, in der Lust ebenso, wie im Schmerz; wenn dieses uns in Weichlichkeit dahinschmelzen und zerfließen lässt, können wir den Stachel einer Biene nicht ohne Geschrei ertragen.
53,1
At vero C. Marius, rusticanus vir, sed plane vir, cum secaretur, ut supra dixi, principio vetuit se alligari, nec quisquam ante Marium solutus dicitur esse sectus.Gaius Marius aber, ein Mann vom Land, aber ganz Mann, verbot, als er geschnitten wurde, wie ich oben sagte, von Anfang an, dass man ihn anbinde; und wirklich soll keiner vor Marius frei geschnitten worden sein.
53,2
Cur ergo postea alii? Valuit auctoritas.Warum also andere nach Marius? Es war die Wirkung seines Ansehens.
53,3
Videsne igitur opinionis esse, non naturae malum? Et tamen fuisse acrem morsum doloris idem Marius ostendit; crus enim alterum non praebuit.Siehst du nun, dass es ein Übel der Meinung, nicht der Natur ist? Und doch zeigt Marius auch, dass es ein scharfer Biss des Schmerzes war. Denn das andere Bein bot er nicht dar.
53,4
Ita et tulit dolorem ut vir et ut homo maiorem ferre sine causa necessaria noluit.Er ertrug den Schmerz wie ein Mann; aber als Mensch wollte er ihn größer ohne Not nicht ertragen.
53,5
Totum igitur in eo est, ut tibi imperes.Also kommt es allein darauf an, dass du dich selbst beherrschst.
53,6
Ostendi autem, quod esset imperandi genus; atque haec cogitatio, quid patientia, quid fortitudine, quid magnitudine animi dignissimum sit, non solum animam comprimit, sed ipsum etiam dolorem nescio quo pacto mitiorem facit.Welches die Art dieser Herrschaft sei, habe ich gezeigt; die Überlegung nun, was der Beharrlichkeit, was der Tapferkeit, was der Seelengröße am würdigsten sei, hemmt nicht nur den Affekt, sondern lindert irgendwie auch den Schmerz.
54,1
Ut enim fit in proelio, ut ignavus miles ac timidus, simul ac viderit hostem, abiecto scuto fugiat, quantum possit, ob eamque causam pereat non numquam etiam integro corpore, cum ei, qui steterit, nihil tale evenerit, sic, qui doloris speciem ferre non possunt, abiiciunt se atque ita adflicti et exanimati iacent; qui autem restiterunt, discedunt saepissime superiores.Denn wie in der Schlacht der träge und feige Soldat beim ersten Anblick des Feindes den Schild wegwirft und aus allen Kräften flieht und deswegen bisweilen unverletzt umkommt, während dem, der Stand hält, nichts dergleichen passiet, so wirft sich, wer den Anblick des Schmerzes nicht ertragen kann, selbt weg und liegt so mut- und kraftlos; wer aber dagegen hält, bleibt sehr oft Sieger.
54,2
Sunt enim quaedam animi similitudines cum corpore.Denn zwischen Seele und Körper gibt es gewisse Ähnlichkeiten.
54,3
Ut onera contentis corporibus facilius feruntur, remissis opprimunt, simillime animus intentione sua depellit pressum omnem ponderum, remissione autem sic urgetur, ut se nequeat extollere.Wird der Körper angespannt, trägt man eine Last leicht; ist er schlaff, drückt sie ihn zu Boden. Ebenso nimmt die Anspannung der Seele einer Belastung jeglichen Druck; durch Erschlaffung aber wird sie so bedrängt, dass sie sich nicht zu erheben vermag.
55,1
Et, si verum quaerimus, in omnibus officiis persequendis animi est adhibenda contentio; ea est sola offici tamquam custodia.Und, die Wahrheit zu sagen, bei jeglicher Pflichterfüllung bedarf es seelischer Anspannung. Sie ist allein gleichsam die Hüterin der Pflicht.
55,2
Sed hoc idem in dolore maxime est providendum, ne quid abiecte, ne quid timide, ne quid ignave, ne quid serviliter muliebriterve faciamus, in primisque refutetur ac reiiciatur Philocteteus ille clamor.Beim Schmerz ist aber ganz besonders zu beachten, dass wir nichts mutlos, nichts furchtsam, nichts feige, nichts sklavisch oder weibisch tun; vor allem weg und fort mit jenem Geschrei eines Philoktet!
55,3
Ingemescere non numquam viro concessum est, idque raro, eiulatus ne mulieri quidem. Et hic nimirum est "fletus", quem duodecim tabulae in funeribus adhiberi vetuerunt.Zu seufzen ist bisweilen dem Mann gestattet, doch selten; Geheul nicht einmal dem Weib. Dies ist jenes Jammern, das die zwölf Gesetzestafeln beim Leichenbegängnis verbieten.
56,1
Nec vero umquam ne ingemescit quidem vir fortis ac sapiens, nisi forte ut se intendat ad firmitatem, ut in stadio cursores exclamant, quam maxime possunt.Übrigens wird der tapfere und weise Mann auch nie seufzen, es sei denn, um sich dadurch zur Festigkeit anzuspannen, gleich wie in der Rennbahn die Läufer so laut als möglich aufschreien.
56,2
Faciunt idem, cum exercentur, athletae, pugiles vero, etiam cum feriunt adversarium, in iactandis caestibus ingemescunt, non quod doleant animove succumbant, sed quia profundenda voce omne corpus intenditur venitque plaga vehementior.So machen es bei der Übung auch die Fechter; und die Boxer seufzen selbst, wenn sie den Gegner schwungvoll mit dem Schlagring treffen; nicht aus Schmerz oder weil sie den Mut verlieren; sondern weil beim Ausstoßen der Stimme der ganze Körper angespannt wird, und der Schlag heftiger kommt.
56,3
Quid? qui volunt exclamare maius, num satis habent latera, fauces, linguam intendere, e quibus elici vocem et fundi videmus?Wie? Jene, die stärker aufschreien wollen, – ist es ihnen etwa genug, Brust, Kehle und Zunge anzuspannen, also die Glieder, die die Stimme offensichtlich erzeugen und von sich geben?
56,4
Toto corpore atque omnibus ungulis, ut dicitur, contentioni vocis adserviunt.Nein! Mit dem ganzen Körper, mit allen Leibeskräften, wie man sagt, steigern sie die Spannung ihrer Stimme.
57,1
Genu mehercule M. Antonium vidi, cum contente pro se ipse lege Varia diceret, terram tangere.Mit dem Knie, bei Gott, sah ich den Marcus Antonius, als er angestrengt in eigner Sache nach dem Varischen Gesetz sprach, die Erde berühren.
57,2
Ut enim ballistae lapidum et reliqua tormenta telorum eo graviores emissiones habent, quo sunt contenta atque adducta vehementius, sic vox, sic cursus, sic plaga hoc gravior, quo est missa contentius.Denn wie ein Geschütz für Steine und die übrigen Geschosse eine desto stärkere Wurfkraft hat, je heftiger es angezogen und gespannt ist, so sind Stimme, Lauf, Schlag desto stärker, je größer die Anspannung dabei ist.
57,3
Cuius contentionis cum tanta vis sit, si gemitus in dolore ad confirmandum animum valebit, utemur;Da nun diese Spannung so große Wirkung hat, so werden wir das Seufzen anwenden, wenn es im Schmerz die Seele festigen kann;
57,4
sin erit ille gemitus elamentabilis, si inbecillus, si abiectus, si flebilis, ei qui se dederit, vix eum virum dixerim.Wenn aber jenes Seufzen jämmerlich, wenn es schwach, mutlos und weinerlich ist, so werden wir den kaum als Mann bezeichnen, der sich ihm ergibt.
57,5
Qui quidem gemitus si levationis aliquid adferret, tamen videremus, quid esset fortis et animosi viri;Allerdings würden wir, auch wenn dieses Seufzen einige Erleichterung schafft, doch noch zusehen, was den tapferen und mutigen Mann ausmacht;
57,6
cum vero nihil imminuat doloris, cur frustra turpes esse volumus?Warum aber sollen wir uns, wenn es nicht einmal etwas vom Schmerz vermindert, umsonst schmählich benehmen?
57,7
Quid est enim fletu muliebri viro turpius?Denn was ist für einen Mann schmählicher als weibisches Wimmern?
58,1
Atque hoc praeceptum, quod de dolore datur, patet latius.Übrigens ist das Gebot, das für den Schmerz gilt, von weiterem Umfang.
58,2
Omnibus enim rebus, non solum dolori, simili contentione animi resistendum est.Denn allem, nicht bloß dem Schmerz, muss man mit ähnlicher Anspannung der Seele widerstehen.
58,3
Ira exardescit, libido concitatur; in eandem arcem confugiendum est, eadem sunt arma sumenda.Zorn flammt auf; Begierde wird erregt: in derselben Burg muss man Zuflucht suchen, zu denselben Waffen greifen.
58,4
Sed quoniam de dolore loquimur, illa omittamus.Doch weil wir über den Schmerz reden, wollen wir jenes lassen.
58,5
Ad ferendum igitur dolorem placide atque sedate plurimum proficit toto pectore, ut dicitur, cogitare, quam id honestum sit.Um den Schmerz gelassen und gemäßigt zu ertragen, trägt also sehr viel bei, von ganzem Herzen, wie man sagt, zu überlegen, wie ehrenvoll dies ist.
58,6
Sumus enim natura, ut ante dixi (dicendum est enim saepius), studiosissimi adpetentissimique honestatis; cuius si quasi lumen aliquod aspeximus, nihil est, quod, ut eo potiamur, non parati simus et ferre et perpeti.Denn von Natur sind wir, wie schon bemerkt (denn man muss es öfter sagen), überaus um Ehre bemüht; haben wir erst einmal etwas von ihrem Glanz erblickt, sind wir, um ihn zu besitzen, bereit, alles zu ertragen und zu erdulden.
58,7
Ex hoc cursu atque impetu animorum ad veram laudem atque honestatem illa pericula adeuntur in proeliis;Aufgrund dieses Anlaufs und Drangs der Seele nach wahrem Lob und Ehre stellt man sich jenen Gefahren in den Schlachten;
58,8
non sentiunt viri fortes in acie vulnera, vel sentiunt, sed mori malunt quam tantum modo de dignitatis gradu demoveri.Tapfere Männer fühlen im Kampf keine Wunden; wenn doch, wollen sie lieber sterben, als nur im geringsten etwas an Würde einzubüßen.
59,1
Fulgentis gladios hostium videbant Decii, cum in aciem eorum inruebant.Die Decier sahen die blitzenden Schwerter der Feinde , als sie sich in die Schlacht mit ihnen stürzten;
59,2
His levabat omnem vulnerum metum nobilitas mortis et gloria.Der Adel und Ruhm des Todes nahm ihnen alle Furcht vor Wunden.
59,3
Num tum ingemuisse Epaminondam putas, cum una cum sanguine vitam effluere sentiret?Hat Epameinondas wohl damals geseufzt, als er zugleich mit seinem Blut sein Leben hinströmen fühlte?
59,4
Imperantem enim patriam Lacedaemoniis relinquebat, quam acceperat servientem.Hatte er doch sein Vaterland von den Spartanern unterworfen übernommen und hinterließ es in der Herrschaft über sie.
59,5
Haec sunt solacia, haec fomenta summorum dolorum.Das ist der Trost, das die Linderung für höchsten Schmerz!
60,1
Dices: quid in pace, quid domi, quid in lectulo? ad philosophos me revocas, qui in aciem non saepe prodeunt.Aber wie denn im Frieden, fragst du, wie zuhause, wie auf dem Ruhebett? Zu den Philosophen bringst du mich zurück, die nicht oft in die Schlacht ziehen.
60,2
E quibus homo sane levis, Heracleotes Dionysius, cum a Zenone fortis esse didicisset, a dolore dedoctus est.So wurde Dionysios von Herakleia, allerdings ein Leichtgewicht, als er von Zenon tapfer zu sein gelernt hatte, vom Schmerz eines anderen belehrt.
60,3
Nam cum ex renibus laboraret, ipso in eiulatu clamitabat falsa esse illa, quae antea de dolore ipse sensisset.Denn als er an den Nieren littt, schrie er mitten im Geheul, es sei falsch, was er zuvor über den Schmerz gedacht habe.
60,4
Quem cum Cleanthes condiscipulus rogaret, quaenam ratio eum de sententia deduxisset, respondit: "Quia, cum tantum operae philosophiae dedissem, si dolorem tamen ferre non possem, satis esset argumenti malum esse dolorem.Als ihn nun sein Mitschüler Kleanthes fragte, welcher Grund in denn von seiner Ansicht abgebracht habe, antwortete er: "Ich habe so viele Mühe auf die Philosophie verwandt, und kann den Schmerz doch nicht ertragen. Das ist Beweis genug, dass der Schmerz ein Übel ist.
60,5
Plurimos autem annos in philosophia consumpsi nec ferre possum; malum est igitur dolor."So viele Jahre hab ich auf die Philosophie verwandt und kann nicht dulden; also ist der Schmerz ein Übel."
60,6
Tum Cleanthem, cum pede terram percussisset, versum ex Epigonis ferunt dixisse:Hierauf soll Kleanthes mit dem Fuß auf die Erde gestampft und den Vers aus den Epigonen gesprochen haben:
60,7
"Audisne haec Amphiarae sub terram abdite?" Zenonem significabat, a quo illum degenerare dolebat."Amphiaraus, hörst du drunten dies?" Den Zenon bezeichnete er so und bedauerte, dass Dionysios sich seiner unwürdig erwies.
61,1
At non noster Posidonius; quem et ipse saepe vidi et id dicam, quod solebat narrare Pompeius, se, cum Rhodum venisset decedens ex Syria, audire voluisse Posidonium;Anders unser Poseidonios. Ich habe ihn selbst oft gesehen und will von ihm wiedergeben, was Pompeius zu erzählen pflegte: Er habe, als er von Syrien aus nach Rhodos gekommen sei, Poseidonios hören wollen.
61,2
sed cum audisset eum graviter esse aegrum, quod vehementer eius artus laborarent, voluisse tamen nobilissimum philosophum visere;Als er aber hörtee, er liege an heftigen Gliederschmerzen schwer krank, habe er den berühmten Philosophen wenigstens besuchen wollen.
61,3
quem ut vidisset et salutavisset honorificisque verbis prosecutus esset molesteque se dixisset ferre, quod eum non posset audire, at ille "Tu vero", inquit, "potes, nec committam, ut dolor corporis efficiat, ut frustra tantus vir ad me venerit."Als er in nun gesehen, begrüßt und mit ehrenvollen Worten angeredet, ihm auch sein Leidwesen ausgedrückt hatte, dass er ihn nicht hören könne, antwortete der: "Doch, du kannst! Ich lasse nicht zu, dass der körperliche Schmerz einen so großer Mann umsonst zu mir kommen lässt."
61,4
Itaque narrabat eum graviter et copiose de hoc ipso, nihil esse bonum, nisi quod esset honestum, cubantem disputavisse, cumque quasi faces ei doloris admoverentur, saepe dixisse: "Nihil agis, dolor! quamvis sis molestus, numquam te esse confitebor malum".Und nun sprach er liegend mit Nachdruck und Fülle gerade darüber, nichts sei gut, als was tugendhaft sei; und als ihn der Schmerz wie mit Flammengewalt ergriff, habe er öfter ausgerufen: "Nichts vermagst du, o Schmerz! Wie beschwerlich du auch seist, ich werde niemals zugestehen, du seiest ein Übel!"
62,1
Omninoque omnes clari et nobilitati labores contemnendo fiunt etiam tolerabiles.Überhaupt werden alle Strapazen, sofern sie rühmlich und ehrenvoll sind, durch Verachtung auch erträglich.
62,2
Videmusne ut, apud quos eorum ludorum, qui gymnici nominantur, magnus honos sit, nullum ab eis, qui in id certamen descendant, devitari dolorem?Sehen wir, wie da, wo die sogenannten gymnischen Spiele in großer Ehre stehen, die Teilnehmer an solchen Kämpfen keinen Schmerz vermeiden?
62,3
apud quos autem venandi et equitandi laus viget, qui hanc petessunt, nullum fugiunt dolorem.Wo aber Jagen und Reiten als etwas Rühmliches gilt, da weichen die, die nach solchem Ruhm trachten, keinem Schmerz aus.
62,4
Quid de nostris ambitionibus, quid de cupiditate honorum loquar?Was soll ich von unserem Ehrgeiz, was von unserer Gier auf Ehrenstellen reden?
62,5
quae flamma est, per quam non cucurrerint ii, qui haec olim punctis singulis colligebant?Durch welches Feuer liefen nicht diejenigen, die einst von Mann zu Mann die Stimmen sammelten?
62,6
Itaque semper Africanus Socraticum Xenophontem in manibus habebat, cuius in primis laudabat illud, quod diceret eosdem labores non esse aeque graves imperatori et militi, quod ipse honos laborem leviorem faceret imperatorium.Daher lobte Scipio Africanus von dem Sokratiker Xenophon, den er stets in Händen hatte, besonders jenen Ausspruch: dieselben Arbeiten seien nicht gleich beschwerlich für den Feldherrn und den einfachen Soldaten, weil allein schon die Ehre dem Feldherrn die Arbeit erleichtere.
63,1
Sed tamen hoc evenit, ut in vulgus insipientium opinio valeat honestatis, cum ipsam videre non possint.Jedoch gilt gemeinhin bei den Unverständigen nur ein Vorurteil von Ehre, da sie diese selbst nicht zu schauen vermögen.
63,2
Itaque fama et multitudinis iudicio moventur, cum id honestum putent, quod a plerisque laudetur.Daher lässt man sich durch das Gerede und das Urteil der Menge bestimmen, da sie für ehrenvoll halten, was von den meisten gelobt wird.
63,3
Te autem, si in oculis sis multitudinis, tamen eius iudicio stare nolim nec, quod illa putet, idem putare pulcherrimum.Von dir aber möchte ich, auch wenn du im Angesicht der Menge bist, doch nicht, dass du ihr Urteil teilst und das, was sie für das Schönste hält, auch dafür zu halten.
63,4
Tuo tibi iudicio est utendum; tibi si recta probanti placebis, tum non modo tete viceris, quod paulo ante praecipiebam, sed omnes et omnia.Dein eigenes Urteil musst du heranziehen; wenn du in der Billigung des Rechten mit dir selbst zufrieden bist, hast du nicht bloß dich selbst überwunden, wozu ich eben aufforderte, sondern alle und alles.
64,1
Hoc igitur tibi propone, amplitudinem animi et quasi quandam exaggerationem quam altissimam animi, quae maxime eminet contemnendis et despiciendis doloribus, unam esse omnium rem pulcherrimam, eoque pulchriorem, si vacet populo neque plausum captans se tamen ipsa delectet.Das also beherzige: ein weites Gemüt und ein hoch aufgerichteter Geist – hauptsächlich hervorragend durch Geringschätzung und Verachtung der Schmerzen – ist allein das Allerschönste, und desto schöner, wenn der Mensch ohne Öffentlichkeit und ohne Sucht nach Beifall allein in sich selbst das Vergnügen findet.
64,2
Quin etiam mihi quidem laudabiliora videntur omnia, quae sine venditatione et sine populo teste fiunt, non quo fugiendus sit (omnia enim bene facta in luce se collocari volunt), sed tamen nullum theatrum virtuti conscientia maius est.Mir wenigstens erscheint alles lobenswerter, was ohne Großtun geschieht, und ohne das Zeugnis der Öffentlichkeit; nicht als ob das zu fliehen wäre – denn alle guten Taten wollen ins Licht gestellt sein – aber doch gibt es für die Tugend keinen größeren Schauplatz als das eigene Bewusstsein.
65,1
Atque in primis meditemur illud, ut haec patientia dolorum quam saepe iam animi intentione dixi esse firmandam, in omni genere se aequabilem praebeat.Vorrangig missen wir uns bewusst sein, dass diese Geduld gegenüber den Schmerzen, die – wie ich schon oft bemerkt habe – durch Anspannung der Seele zu festigen ist, sich über all gleich zeige.
65,2
Saepe enim multi, qui aut propter victoriae cupiditatem aut propter gloriae aut etiam, ut ius suum et libertatem tenerent, vulnera exceperunt fortiter et tulerunt, iidem omissa contentione dolorem morbi ferre non possunt;Denn viele schon, die aus Begierde nach Sieg, oder um des Ruhmes willen, oder auch um ihr Recht und ihre Freiheit zu behaupten, mutig Wunden empfingen und trugen, können trotzdem den Schmerz einer Krankheit ohne Anspannung nicht ertragen.
65,3
neque enim illum, quem facile tulerant, ratione aut sapientia tulerant, sed studio potius et gloria.Denn sie hatten den, den sie leicht ertrugen, nicht aus Gründen der Vernunft und Weisheit ertragen, sondern mehr mit anderer Zielsetzung und aus Ruhmsucht.
65,4
Itaque barbari quidam et inmanes ferro decertare acerrime possunt, aegrotare viriliter non queunt.Daher sind einige Barbaren und wilde Menschen mit dem Schwert richtige Haudegen, in einer Krankheit aber feige Memmen.
65,5
Graeci autem homines, non satis animosi, prudentes, ut est captus hominum, satis, hostem aspicere non possunt, eidem morbos toleranter atque humane ferunt.Die Griechen dagegen, nicht mutig genug, doch nach ihrem geistigen Vermögen hinreichend kluge Köpfe, können einem Feind nicht ins Auge sehen; aber Krankheiten ertragen sie mit Ausdauer und Maß.
65,6
At Cimbri et Celtiberi in proeliis exultant, lamentantur in morbo. Nihil enim potest esse aequabile, quod non a certa ratione proficiscatur.Die Kimbern und Keltiberer jauchzen in Schlachten, heulen in Krankheiten. Denn nichts kann gleichmäßig sein, was nicht von einem festen Grundprinzip ausgeht.
66,1
Sed cum videas eos, qui aut studio aut opinione ducantur, in eo persequendo atque adipiscendo dolore non frangi, debeas existimare aut non esse malum dolorem aut, etiamsi, quicquid asperum alienumque natura sit, id appellari placeat malum, tantulum tamen esse, ut a virtute ita obruatur, ut nusquam appareat.Wenn du aber siehst, wie Menschen, die sich von einer Vorliebe oder Meinung leiten lassen, diese, ohne am Schmerz zu zerbrechen, verfolgen und erreichen, musst du daraus schließen, der Schmerz sei entweder kein Übel, oder, wenn wir, was herb und widernatürlich ist, ein Übel nennen wollen, es sei so unbedeutend, dass es von der Tugend so überdeckt wird, dass es nirgends mehr erscheint.
66,2
Quae meditare, quaeso, dies et noctes.Dessen sei dir ja Tag und Nacht bewusst!
66,3
Latius enim manabit haec ratio et aliquanto maiorem locum quam de uno dolore occupabit.Denn diese Maxime hat einen noch weiteren Umgang und gilt über den Schmerz hinaus.
66,4
Nam si omnia fugiendae turpitudinis adipiscendaeque honestatis causa faciemus, non modo stimulos doloris, sed etiam fulmina fortunae contemnamus licebit, praesertim cum paratum sit illud ex hesterna disputatione perfugium.Wenn wir nämlich alles tun, um der Schmach zu entgehen und Rechtschaffenheit zu gewinnen, so werden wir nicht nur die Stacheln des Schmerzes, sondern auch die Blitze des Schicksals verachten dürfen; zumal jener Zufluchtsort von der gestrigen Unterredung her bereitsteht.
67,1
Ut enim, si cui naviganti praedones insequantur, deus qui dixerit: "Eice te navi; praesto est, qui excipiat, vel delphinus, ut Arionem Methymnaeum, vel equi Pelopis illi Neptunii, qui per undas currus suspensos rapuisse dicuntur, excipient te et, quo velis, perferent", omnem omittat timorem, sic urgentibus asperis et odiosis doloribus, si tanti sint, ut ferendi non sint, quo sit confugiendum, tu vides.Denn wie ein von Seeräubern verfolgter Schiffer, wenn ihm ein Gott zuriefe: "Wirf dich aus dem Schiff! Einer ist da, der dich auffängt – ein Delphin, wie den Arion von Methymna, oder jene neptunischen Rosse des Pelops, die durch die Fluten den hoch erhabenen Wagen entrafften; sie werden dich auffangen und, wohin du willst, glücklich tragen", - wie der alle Furcht ablegen würde, so weißt auch du, wenn herbe und verhasste Schmerzen dich drücken und sie zu groß sind, sie zu ertragen, wohin du zu entfliehen hast!
     
Aufgabenvorschläge:
  1. Muss man im Besitz vollendeter Weisheit sein, um den Schmerz besiegen zu können?
    • Sind die Metapfern kriegerischer Auseinandersetzung angebracht? (zu 2,51)
  2. In den cap. 52-54 bringt Cicero aufmunternde Beispiele für vorbildlichen Umgang mit dem Schmerz.
    • Wieso üben diese Beispiele eine Kulturkritik nach Ort und Zeit?
    • Welche Schlussfolgerungen zieht Cicero aus diesen Beispielen?
  3. Männer seufzen nicht, außer wenn sie Kampfsportler sind! Sind Sie mit dem Männerbild, das hier entworfen wird, einverstanden? (zu 55ff.)
    • Liefert der griechische Held Philoktet hier ein positives oder ein negatives Beispiel?
    • Welche Bedeutung misst Cicero der "contentio" zu, die er hier so oft bemüht?
  4. Cap 58f. tritt der Begriff der honestas in den Vordergrund.
    • Ist dieser Begriff hier mit "Ehre" erschöpfend wiedergegeben
    • In welche Richtung führt dieser Begriff die Argumentation weiter?
    • Was tragen die Beispiele der Decier, des Epameinondas bei?
  5. Ab cap. 60 wird der merkwürdige Widerspruch im Verhalten im Kampf und auf dem Krankenbett angeführt.
    • Wieso sind die Beispiele für Dionysios von Herakleia - Kleanthes und Zenon - Pompeius gegenläufig?
    • Sind Ihnen beide Verhaltensweisen gleich unsympathisch oder halten Sie eine von beiden für nachahmenswert?
  6. Ab cap. 63 zieht Cicero konzentrierter Schlussfolgerungen für das richtige Verhalten.
    • Stellen Sie die Hauptpunkte zusammen!
    • Welche Bedeutung kommt der Öffentlichkeit für das sittliche Verhalten zu?
    • Kann man zu Recht behaupten, dass Cicero in den Leitbegriffen turpitudo und honestas (66,4) die bisherige Argumentation stimmig zusammenfasst?
Übersetzung von F.H.Kern, bearbeitet von E. Gottwein
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Sententiae excerptae:
Lat. zu "Cic" und "Tusc"
91
gloria virtutem tamquam umbra sequitur
der Ruhm folgt der Leistung wie ihr Schatten
Cic.Tusc.1,109

2034
Sitne igitur malum dolere necne, Stoici viderint.
Ob der Schmerz ein Übel ist oder nicht, mögen die Stoiker zusehen.
Cic.Tusc.2,42,3

2035
Appellata est enim ex viro virtus.
"Virtus" kommt nämlich von "vir" (Mann).
Cic.Tusc.2,43,3

2036
Viri autem propria maxime est fortitudo, cuius munera duo sunt maxima, mortis dolorisque contemptio.
Die Haupteigenschaft des Mannes aber ist die Tapferkeit, die beide Hauptrichtungen in sich begreift: Verachtung des Todes und Verachtung des Schmerzes.
Cic.Tusc.2,43,4

2037
Contemno magnitudinem doloris, a qua me brevitas temporis vindicabit ante paene, quam venerit (Epikur).
Ich verachte die Heftigkeit des Schmerzes, von der mich die Kürze der Zeit erretten wird, beinahe noch bevor er gekommen ist.
Cic.Tusc.2,44,3

2038
saepe enim videmus fractos pudore, qui ratione nulla vincerentur.
Denn oft sehen wir durch Scham überwältigt, wer durch keinen Vernunftgrund besiegt werden konnte.
Cic.Tusc.2,48,3

2039
Ferendi doloris consuetudo est non contemnenda magistra.
Im Verachten des Schmerzes ist die Gewöhnung eine nicht zu verachtende Lehrmeisterin.
Cic.Tusc.2,49,4

2023
Omninoque, quae crescentia perniciosa sunt, eadem sunt vitiosa nascentia.
Grundsätzlich ist, was in seinem Wachstum verderblich ist, auch in seiner Entstehung fehlerhaft.
Cic.Tusc.3,41,3

2024
qui vitiis modum apponit, is partem suscipit vitiorum
Wer Fehlern ein Maß setzt, ergreift Partei für die Fehler
Cic.Tusc.4,42,4

2025
iracundiam cotem fortitudinis esse dicunt
Zorn sei der Schleifstein der Tapferkeit, sagen sie
Cic.Tusc.4,43,2

2026
est enim ira ulciscendi libido
Zorn ist Lust, sich zu rächen
Cic.Tusc.4,44,1

2027
ubi quicquid est, quod disci potest, eo veniendum.
wo etwas zu lernen ist, dahin muss man kommen
Cic.Tusc.4,44,5

2028
aegritudo ut taetra et inmanis belua fugienda
den Kummer muss man wie ein hässliches, abscheuliches Ungeheuer fliehen
Cic.Tusc.4,45,1

2029
Impunitas peccatorum data videtur eis, qui ignominiam et infamiam ferunt sine dolore; morderi est melius conscientia.
Die scheinen für ihre Verfehlungen straffrei zu bleiben, die unter Schmach und Entehrung nicht leiden. Besser sind Gewissensbisse.
Cic.Tusc.4,45,2

1436
Clavus clavo eicitur. (ἧλον τῷ ἥλῳ καὶ πάτταλον ἐξέκρουσας πατάλῳ· ἀντὶ τοῦ ἁμαρτήματι τὸ ἁμάρτημα θεραπεύεις, Diog.5,16)
Ein Keil treibt den anderen heraus. (Bös muss Bös vertreiben).
Cic.Tusc.4,75

30
aut bibat aut abeat (ἢ πῖθι ἢ ἄπιθι)
sauf oder lauf!
Cic.Tusc.5,118

1038
Sisyphi saxum versare.
Den Stein des Sisyphos wälzen. (Sich vergeblich abmühen.)
nach Cic.Tusc.1,5,10


Literatur:
zu "Cic" und "Tusc"
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An seine Freunde. (Text, Übersetzung) v.H.Kasten
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