Nostri consocii (Google, Affilinet) crustulis memorialibus utuntur. Concedis, si legere pergis.
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  • Echemos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • König von Tegea, der bei einem Versuch der Herakliden, auf die Peloponnes zurückzukehren, Hyllos im Zweikampf besiegt und ein 50-jähriges Stillhalten der Herakliden erzielt.
  • Echidna Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • "Schlange", halb Frau, halb Drachen. Die Eltern werden verschieden angegeben, u.a. Tartaros und Gaia oder Keto und Phorkys. Sie hauste in einer Höhle und verschlang, wer vorbeikam. Mit Typhon zeugte sie den Kerberos, die Hydra und die Chimaira. Argos tötete sie im Schlaf.
  • Echo Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Nymphe die, von Hera für ihre ablenkende Geschwätzigkeit damit bestraft wurde, dass sie nur die letzten Worte ihres Gesprächspartners wiederholen konnte. Als Narcissus ihre Liebe verschmähte, wurde sie zur bloßen, körperlosen Stimme.
  • Egeria Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Eine weissagende Quellnymphe (vgl. Camenae). Numa Pompilius, der zweite römische König, unterhielt ein enges Verhältnis zu ihr und soll Ihren Ratschlägen gefolgt sein. Ihr Quellheiligtum gehört zum Caelius und lag gleich vor der Porta Capena im Hain der Camenae.
  • Eileithyia Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Göttin der Geburt im Dienste der Hera oder der Artemis; nach Hesiod eine Tochter des Zeus und der Hera. Sie konnte dadurch, dass sie untätig blieb, die Geburt zumindest verzögern. So bei Leto, als sie Apollon und Artemis gebären sollte, und bei Alkmene, die Herakles zu Gunsten des Eurystheus verzögert auf die Welt brachte.
  • Eione (Ἠιόνη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Eirene Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Elare (Ἐλάρη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Tochter des Orchomenos. Von Zeus Mutter des Tityos
  • Eleos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Das personifizierte Mitleid (Barmherzigkeit). An seinen Altar auf der Agora in Athen konnten sich Hilfesuchende wenden. (Paus.1,17,1). Als Personifikation hat er einen ähnlichen Stellenwert wie Aidos, Pheme, Hybris ua. Paus.1,17,1 nennt diese Personifikationen um Nachzuweisen, dass die Athener an Frömmigkeit die anderen Griechen übertrafen.
  • Elissa: Dido Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Elysia Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Elysion < Elysium (Ἠλύσιον, μακάρων νῆσοι, χῶρος μακάρων, μακάρων πέδιον, arva beata, Hor.epod.16,41; sedes beatae, Verg.Aen.6,639 Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Der Ort (die Inseln) der Seligen, ursprünglich im Gegensatz zum Hades am westlichen Rand der Welt, jenseits des Okeanos, später ein abgesonderter Ort in der Unterwelt
  • Empusa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein Schreckgespenst mit einen Eselsfuß und einem Metallfuß hat. Hekate entsendet sie des Nachts zu schönen Jünglingen: Sie schläft mit ihnen, saugt dann aber ihr Blut aus oder frisst sie auf. Man konnte sie mit lautem Schmähgeschrei abwehren. Zu ihnen gehören die Lamien und Mormolyken.
  • Enarete (Ἐναρέτη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Tochter des Deimachos, kinderreiche Gattin des Aiolos
  • Endymion Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • war König von Elis. Die Nachfolge ließ er unter seinen drei Söhnen Aitolos, Paieon und Epeios durch ein Wettrennen entscheiden. Es siegte Epeios. Selene verliebte sich in den schönen Jüngling und gebar ihm 50 Töchter. Um ihn jung zu halten, ließ sie ihn in seiner Heimat in Karien in in einer Höhle des Berges Latmos in einen tiefen Schlaf fallen (Theokr.eid.3,49). Es wird auch erzählt, Selene habe ihn nur in Schlaf versenkt, um ihn ungestört küssen zu können; oder, er habe nur am Tag geschlafen, nachts sei er mit Selene auf der Jagd gewesen.
  • Enkelados Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Enyo Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
Eos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche - Aurora Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche - Morgenröte
Geburtsurkunde bei Hes.theog.371
Θεία δ'  Ἠέλιόν τε μέγαν λαμπράν τε Σελήνην
Ἠῶ θ', ἣ πάντεσσιν ἐπιχθονίοισι φαείνει
ἀθανάτοις τε θεοῖσι, τοὶ οὐρανὸν εὐρὺν ἔχουσι,
γείναθ' ὑποδμηθεῖσ' Ὑπερίονος ἐν φιλότητι.
Theia aber brachte den großen Helios und die leuchtende Selene
und die Eos, die allen Irdischen leuchtet
und den unsterblichen Göttern, die den weiten Himmel (inne)haben,
zur Welt, bezwungen von Hyperion in Liebe.
 
Bei Homer erschöpft sich ihre Funktion nicht nur geradezu formelhaft darin, den Tag heraufzuführen.  So z. B.: Od. 5,1 f:
Ἠὼς δ' ἐκ λεχέων παρ' ἀγαυοῦ Τιθωνοῖο
ὤρνυθ', ἵν' ἀθανάτοισι φόως φέροι ἠδὲ βροτοῖσιν·
Eos aber erhob sich vom Lager des erlauchten Tithonos,
damit sie den Unsterblichen Licht bringe und den Sterblichen
 
Denn nur wenige Verse später beruft sich Kalypso auf ihr Schicksal als mythologisches Parallelbeispiel, um den Neid der Götter auf Göttinnen zu belegen, die sich um die Liebe sterblicher Männer bemühen. Od. 5, 121f:
[121] σχέτλιοί ἐστε, θεοί, ζηλήμονες ἔξοχον ἄλλων,
οἵ τε θεαῖς ἀγάασθε παρ' ἀνδράσιν εὐνάζεσθαι
ἀμφαδίην, ἤν τίς τε φίλον ποιήσετ' ἀκοίτην.
ὣς μὲν ὅτ' Ὠρίων' ἕλετο ῥοδοδάκτυλος Ἠώς,
[125] τόφρα οἱ ἠγάασθε θεοὶ ῥεῖα ζώοντες,
ἧος ἐν Ὀρτυγίῃ χρυσόθρονος Ἄρτεμις ἁγνὴ
οἷς ἀγανοῖς βελέεσσιν ἐποιχομένη κατέπεφνεν.
Grausam seid ihr Götter, missgünstig mehr als sonst alle, die ihr Göttinnen missgönnt, bei sterblichen Männern zu schlafen, offen, wenn eine sich einen als ihren Gatten erkoren. So als den Orion sich erwählte die rosenfingrige Eos: so lange wart ihr leichtlebenden Götter ihr missgünstig, bis auf Ortygia die goldthronende reine Artemis mit ihren sanften Pfeilen an ihn herantrat und ihn tötete.
  • Kinder der Eos mit Astraios: die Winde und die Gestirne, darunter besonders der Morgenstern (Eosphoros, Lucifer) (Hes.theog.378ff.).
    Ἀστραίῳ δ' Ἠὼς ἀνέμους τέκε καρτεροθύμους,
    ἀργέστην Ζέφυρον Βορέην τ' αἰψηροκέλευθον
    καὶ Νότον, ἐν φιλότητι θεὰ θεῷ εὐνηθεῖσα.
    τοὺς δὲ μέτ' ἀστέρα τίκτεν Ἑωσφόρον Ἠριγένεια
    ἄστρα τε λαμπετόωντα, τά τ' οὐρανὸς ἐστεφάνωται
  • mit Tithonos: Memnon und Emathion (Hes. theog. 984)
Peter Cornelius: Der Wagen der Eos / Der MorgenPeter Cornelius
Der Wagen der Eos / Der Morgen, 1820/21
Kohle auf Papier, aufgezogen auf Leinwand 1660 x 2220 mm
© Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie
(Inv. Cornelius 26)
Ausgestellt im Haus der Kunst München in der Zeit vom 10.09.04 - 09.01.05: Die Götter Griechenlands, Peter Cornelius
  • Eosphoros (Ἑωσφόρος) < Lucifer, > Phosphoros, > Phaethon: "Lichtträger" Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Epaphos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des Zeus mit Io. Er heiratet Memphis, die Tochter des Neilos.
  • Ephialtes: s. Aloaden Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Epigonen Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Die Söhne der "Sieben gegen Theben", die, um die Niederlage ihrer Väter zu rächen, zehn Jahre nach ihnen auf den Rat von Delphi gegen Theben ziehen und es erobern. Waren im ersten Zug alle Fürsten außer Adrastos umgekommen, so überlebten jetzt alle außer dem Sohn des Adrastos. An die Stelle des Laodamas, des Sohnes von Eteokles tritt der Sohn des Polyneikes.
  • Epimetheus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Bruder des Prometheus. Er "denkt", wie sein Name sagt, nicht wie Prometheus "vorsorglich voraus", sondern erst "hinterher". Mit Pandora verheiratet.
  • Epione Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Epona Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Im keltischen Bereich ursprünglich selbst eine Stute sitzt sie später als Schutzgöttin der Pferde und Esel, der Fuhrleute und Eselstreiber von Pferden und Eseln umgeben im Stall.
  • Erato (Ἐρατώ) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Unter den neun Musen die Vertreterin der Liebesdichtung
    • eine Nereide
  • Erebos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Das dem Chaos entwachsene Reich der Schatten, sowohl als Ort als auch als Person zu denken. Mit Nyx zusammen wird Erebos Vater von Aither, Hemera und Charon.
  • Erechtheus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • war (Sohn des Erichthonios oder) Enkel des Erichthonios und Sohn des Pandion (sofern man nicht auch ihn für erdgeboren hielt). Mit der Nymphe Praxithea hatte er eine zahlreiche Nachkommenschaft, darunter die Töchter Oreithyia, Prokris und Kreusa und seinen Sohn und Nachfolger Kekrops (2). Als siebter König besiegte er Eleusis, das zwar die Eleusinischen Mysterien behielt, aber politisch Athen zugeschlagen wurde.
  • Erginos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • König von Orchomenos. Als sein Vater Klymenos versehentlich durch einen Thebaner getötet worden war, zog Erginos mit einem Heer gegen Theben, um einen jährlichen Tribut von 100 Ochsen zu erzwingen. Im Kampf gegen Herakles unterlag er aber.
  • Erichthonios Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Erichthonios (1)
      • Als Hephaistos Athena in Liebe umarmen wollte, stieß sie ihn zurück. Sein Samen fiel zur Erde und brachte den "erdgeborenen" Erichthonios hervor. Den Athenern galt er als schlangenfüßig, auch Pheidias stellte ihn hinter dem Schild seiner goldelfenbeinernen Athena schlangenfüßig dar. Gaia übergab das kleine Kind in einer Lade Athena. Diese gab die Lade in die Obhut der Kekropstöchter mit der Weisung, sie nicht zu öffnen. Als Aglauros und Herse das Verbot übertraten, stürzten sie sich vor Schreck über den Anblick von der Akropolis zu Tode.
        Deutung: Erichthonios verkörpert das das ergeborene Samenkorn, das von der Erde (Gaia) in die Obhut des Taus (Herse und Pandrosos) und der klaren Luft (Aglauros) gegeben wird. 
      • Als Mann gewann Erichthonios die Königsmacht über Athen. Sein Sohn ist Erechtheus. Seine Leistungen als König:
      • Aufstellung des aus Olivenholz gefertigten Kultbildes der Athena auf der Akropolis;
      • Stiftung der Großen Panathenäen.
    • Erichthonios (2)
      • Vater des Tros, des Königs von Troia. Er war mit der Flussnymphe Astyoche verheiratet
  • Erinnyen Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche Erinyen Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche , Furien Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Rachegöttinnen, die dem Blut des von Kronos entmannten Uranos entspringen: Alekto ("die Rastlose"), Tisiphone (die "Mordstrafende"), Megaira (die "Verargende"). Sie werden als schreckenerregende Frauen mit Peitschen, Fackeln und Schlangenhaar dargestellt, die ihr Opfer mit Wahnsinn ("furor") schlagen. Sie schützen bestehende Naturordnungen, besonders die Familie.  Von einem verfolgten Übeltäter lassen sie erst ab, wenn sie ihn der gerechten Strafe zugeführt haben. So verfolgten sie Orestes nach der Rache an Klytaimestra. Mit der Anerkennung des Areopags in Athen, wurden sie von den Athenern als "Eumeniden" ("Wohlwollende") geachtet. (Apollod.1,1,4)
      Den Erinyen ist die Eibe (ἡ σμῖλαξ) geweiht. Sie ist stark giftig. Die Pfeile, mit denen Artemis, um ihre Mutter zu rächen, die Töchter der Niobe erschoss, sollen in Eibensaft getränkt gewesen sein.
  • Eris (Ἔρις, Ἔριδος) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Göttin des Streites (Discordia), die im Krieg an der Seite des Ares kämpft. Hesiod (Hes.theog.225ff.) lässt sie Tochter der Nyx sein und Mutter vieler hässlicher Kinder wie Ponos, Lethe, Limos, Ate und Horkos. Ihr Meisterstück legte sie mit dem "Zankapfel" ab, den sie bei der Hochzeit des Peleus mit Thetis, weil sie als einzige Göttin nicht eingeladen war, mit der Aufschrift "Der Schönsten" unter die Gäste warf. Den Streit, der darauf hin zwischen Hera, Athena und Aphrodite (Iuno, Minerva, Venus) entstand entschied Paris mit seinem Urteil für Aphrodite. Aphrodite hatte ihm als Belohnung die schönste Frau (Helena) zur Ehe versprochen. Die Einlösung ihres Versprechens führte zum Trojanischen Krieg: "Wer Wind (Streit) sät, wird Sturm (Krieg) ernten".

      Hes.theog.224-232

      Νὺξ ὀλοή· μετὰ τὴν δ' ᾿Απάτην τέκε καὶ Φιλότητα
      Γῆράς τ' οὐλόμενον, καὶ ῎Εριν τέκε καρτερόθυμον.
      αὐτὰρ ῎Ερις στυγερὴ τέκε μὲν Πόνον ἀλγινόεντα
      Λήθην τε Λιμόν τε καὶ ῎Αλγεα δακρυόεντα
      ῾Υσμίνας τε Μάχας τε Φόνους τ' ᾿Ανδροκτασίας τε
      Νείκεά τε Ψεύδεά τε Λόγους τ' ᾿Αμφιλλογίας τε
      Δυσνομίην τ' ῎Ατην τε, συνήθεας ἀλλήλῃσιν,
      ῞Ορκόν θ', ὃς δὴ πλεῖστον ἐπιχθονίους ἀνθρώπους
      πημαίνει, ὅτε κέν τις ἑκὼν ἐπίορκον ὀμόσσῃ·
      224
      225
      226
      227
      228
      229
      230
      231
      232
      Sie, die unselige Nyx, und den Trug und die Liebesumarmung.
      Dann das verzehrende Alter und Eris, die nimmer gebeugte.
      Aber die düstere Eris gebar aufreibende Mühsal,
      Mit der Vergessenheit Hunger, und Tränen entlockende Schmerzen,
      Schlachten und Kämpfe und Mord und dann Hinwürgen der Männer,
      Hader und Lügen hierauf und gleißende Rede und Wortstreit,
      Abfall von dem Gesetz und Verblendung, einander verbunden,
      Endlich den Eid, der mehr als alles die Menschen auf Erden
      Bringt in Weh, wenn wer mit Bedacht meineidig geschworen.
  • Eriphyle
Eros Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche - Amor Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche - Cupido Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche

Eros, Aquarell nach einer Zeichnung von Gerhard Marcks

Aquarell nach einer Zeichnung von Gerhard Marcks

eros2.jpg (56676 Byte)

nach einem Vasenbild
Entspringt am Anfang dem Chaos zusammen mit Gaia, Nyx und Tartaros [Hes.theog.116ff].  

Eros als Schmied
Anakreon

Μεγάλῳ δηὖτέ μ' Ἔρως ἔκοψεν ὥστε χαλκεύς
πελέκει, χειμερίῃ δ' ἔλουσεν ἐν χαράδρῃ

Wieder hat mich getroffen des Eros Hieb
Wie die schwere Axt in des Schmiedes Faust
Und im eisigen Gießbach wusch er mich ab. (H.Rüdiger)

Sohn des Ares und der Aphrodite. Das verspielte Eros-Knäblein ist eine hellenistische Verniedlichung. Für Hesiod ist er ein gewaltiger, ursprünglicher Gott δηὖτε = δὴ αὖτε
ὁ πέλεκυς, εως - Beil, h.: Hammer   
ἡ χειμερίη - Gießbach, Sturzbach
 
Auf den philosophischen Eros, der über mehrere Stufen zur Schau der reinen Idee des Schönen strebt, lässt Platon Sokrates in seinem Symposion (Plat.Symp.201d-212c) eine Lobrede halten, angeblich die Lehre der Diotima aus Mantineia, die Sokrates in die "Mysterien" des Eros eingeweiht habe.
Sophokles lässt den Chor in seiner Antigone die unbändige Macht des Eros besingen. Dabei unterstellt der Chor Antigone zu Unrecht, sie handele bloß aus Liebe. 
781  Ἔρως ἀνίκατε μάχαν,  Ἔρως, ὃς ἐν κτήμασι πίπτεις,
ὃς ἐν μαλακαῖς παρειαῖς νεάνιδος ἐννυχεύεις,
φοιτᾷς δ' ὑπερπόντιος ἔν τ' ἀγρονόμοις αὐλαῖς·
καί σ' οὔτ' ἀθανάτων φύξιμος οὐδεὶς
οὔθ' ἁμερίων σέ γ' ἀνθρώπων. ὁ δ' ἔχων μέμηνεν.
781 Eros, unbesiegt im Kampf, Eros, der du in den Besitz einfällst,
der du in den Zarten Wangen des Mädchens nächtigst,
du wandelst über das Meer und in feldwohnenden Gehöften;
und weder von den Unsterblichen entgeht dir einer 
noch von den Tagmenschen dir. Es rast, wer dich hat. 

Peter Cornelius: Eros mit dem Pfau / Element der LuftPeter Cornelius
Eros mit dem Pfau / Element der Luft, 1821/22
Kohle auf Papier, aufgezogen auf Leinwand 780 x 1430 mm (Dreieck)
© Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie
(Inv. Cornelius 36)
Ausgestellt im Haus der Kunst München in der Zeit vom 10.09.04 - 09.01.05: Die Götter Griechenlands, Peter Cornelius

Friedrich Jossé (1897 - 1994), Pfälzer Maler und Zeichner
Eumaios Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
eumaios1.jpg (55681 Byte) Der edle Charakter des "Schweinehirten" wäre uns, auch wenn wir nicht gewusst hätten, dass er von Geburt ein Königssohn ist, nicht verborgen geblieben:

In einer verführerisch verkommenen Umwelt blieb er seinem Herrn Odysseus treu und war ihm neben der Göttin Athena und seinem Sohn Telemachos der zuverlässigste Helfer im Kampf gegen die Freier.

Bildquelle: A. Pfeiffer (Hg.): Pfälzisches Museum - Pfälzische Heimaterde, Kaiserslautern 1924
Europa Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
   
Ein Mythos mit Zukunft

Zeus verliebt sich in die phönizische Königstochter Europa und entführt sie in der Verkleidung eines zahmen Stiers über das Meer nach Kreta. Ihrer Liebe entspringen drei Söhne: Minos, Rhadamanthys und Sarpedon.
Der Gründungsmythos unseres europäisch - abendländischen Kulturkreises ist   zugleich Zukunftsvision der politischen  Integration Europas.

Europa01.gif (6365 Byte)

"Europa und der Stier"

gestaltet von Götz Knothe, Norderstedt und Berlin

Deckblatt einer Broschüre von
Heinz Friedrich: "Europa auf dem Stier
3000 Jahre Gegenwart"

herausgegeben von der "Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der humanistischen Bildung in Bayern e.V."

 

"Europa und der Stier"


mit neuem Ausgang erzählt von 
Elisabeth Bärenz, 6a (1998/99)
 
Einst spielte Europa, die Tochter des Königs mit ihren Freundinnen auf einer Blumenwiese am Meeresstrand. Zeus, der Herrscher des Olymps, verliebte sich sofort in Europa wegen ihres wunderschönen Aussehens. Europa sprach: "Welch tolle Blumen! Ich werde mir daraus einen hübschen Blumenstrauß machen!! Unterdessen überlegte Zeus, wie er Europa verführen könne, ohne dass sie merke, dass er Zeus ist. Doch auf einmal hatte er eine phantastische Idee: Er will sich in einen Stier verwandeln.  So konnte er der nichts ahnenden Europa unerkannt erscheinen. Als der Stier (alias: Zeus) auf der Wiese erschien, wurde der gut gebaute muskulöse Stier von Europa sofort entdeckt. Europa näherte sich dem scheinbar so harmlosen Tier mit großer Schnelligkeit. Sie murmelte leise: "So einen zahmen Stier habe ich noch nie gesehen." Europa streichelte den Stier. Das vielleicht leichtsinnige Mädchen schwang sich auf den Rücken des bis jetzt harmlosen Stieres.
Doch als das geschah, sprang der jetzt nicht mehr so freundliche Stier mit der armen Europa in das Meer und schwamm nach Griechenland. Europa, die sehr entsetzt war, weil ihr neues Kleid nass war, rief mit greller Stimme: "Ich reite niiee wieder auf einem Stier. Mein Kleid! Worauf habe ich mich nur eingelassen!!!"
Zeus bereute schon, dass er Europa entführt hatte. Am liebsten hätte er alles rückgängig gemacht.
  Ov.met.2,833-875  
Gustav Schwab: Online-Dateien aus dem Gutenberg-Projekt: Europa 
  • Euros Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche (Vulturnus) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Regenreicher und böiger SO-Wind, Sohn des Astraios und der Eos.
  • Euryale (Εὐρυάλη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Eurybates Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Eurybia Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Eurydike (Εὐρυδίκη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sie wird als jungvermählte Gattin des Orpheus von einer Schlange gebissen und muss in die Unterwelt hinab. Orpheus versucht im Vertrauen auf seine Sangeskunst, sie wieder an die Oberwelt zurückzuholen.  (Eurydike).
  • Eurykleia Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Die Amme des Odysseus, die ihn nach seiner Rückkehr, als sie ihm die Füße wäscht, an seiner Narbe erkennt. (Eurykleia)
  • Eurymachos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Er stammte aus Thrakien. Obwohl er unter den Freiern der Penelope der anständigste war, kannte Odysseus keine Gnade. Er erschoss ihn gleich nach Antinoos. (Eurymachos)
  • Eurymedon Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Eurynome (Εὐρυνόμη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Eurynomos Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Ein Unterweltsdaimon. Paus.10, 28,7: δαίμονα εἶναι τῶν ἐν Ἅιδου φασὶν οἱ Δελφῶν ἐξηγηταὶ τὸν Εὐρύνομον, καὶ ὡς τὰς σάρκας περιεσθίει τῶν νεκρῶν, μόνα σφίσιν ἀπολείπων τὰ ὀστᾶ.
  • Eurysthenes (Εὐρυσθένης) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Sohn des kurz vor der siegreichen Rückkehr der Herakliden auf die Peloponnes  vom Blitz erschlagen Aristodemos und der Argeia, der Tochter des Autesion. Er erhält zusammen mit seinem Zwillingsbruder  Prokles Lakonien zur Herrschaft. Sie begründen so das erbliche Doppelkönigtum in Sparta. Die Königsfamilien heißen aber weniger Eurystheniden und Prokliden,  sondern Agiaden oder Agiden (nach Agis, dem Sohn des Eurysthenes) und Eurypontiden (nach Eurypon, dem Enkel des Prokles). Beide Familien waren von Anfang an zerstritten und blieben es auch später.
      • Ein Sohn des Aigyptos, der Gatte der Danaide Mnestra (Hygin.f.170)
      • Auf der Francois-Vase ein Begleiter des Theseus bei seiner Rückkehr aus Kreta.
  • Eurystheus Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
  • Euterpe (Εὐτέρπη) Internetsuche bei Google | GBV-Literatursuche
    • Unter den neun Musen die Vertreterin der Lyrik
 
- Letzte Aktualisierung: 24.10.2017 - 17:25