Nos personalia non concoquimus. Nostri consocii (Google, Affilinet) suas vias sequuntur: Google, ut intentionaliter te proprium compellet, modo ac ratione conquirit, quae sint tibi cordi. Uterque consocius crustulis memorialibus utitur. Concedis, si legere pergis.
 
 
 

top

Politische und kulturelle Entwicklung Roms

Die entwickelte Republik: 6. Abschnitt

Der Numantinische Krieg (143-135) und der 1. Sklavenkrieg in Sizilien (135-132)

 

 

zurück weiter

Anfang  

Geschichte

v.Chr.
 
Kultur
   
145
  • Konsulat des
    • Quintus Fabius Maximus Aemilianus
    • Lucius Hostilius Mancinus
  • Verlegung der Comitien auf das Forum
 
144
  • 144-140: Bau der Aqua Marcia, der größten römischen Wasserleitung (90 km) durch den Praetor Quintus Marcius Rex
 
143
  • Numantinischer Krieg (143-133) (App.Hisp.76-97; Liv.54-59; Flor.2,18; Vell.2,1; Oros.5,4,5; Diod.33 (p.596)
    • Viriatus brachte die Keltiberer dazu, mit ihm ein Bündnis einzugehen.
    • Der Konsul Quintus Caecilius Metellus Macedonicus unterwarf  wieder die Keltiberer (Arevaker) außer der Stadt Numantia, die den Krieg allein weiterführte.. 
  • Der Konsul Appius Claudius Pulcher wird in den Westalpen von den Salassern zunächst besiegt, kann sie dann aber besiegen. Sein eigenmächtiger Triumph bleibt wegen einer Tochter, die Vestalin ist, ohne Strafe.
  • Ein letzter makedonischer Thronprätendent namens Philipp wird wird mit seinem Sklavenheer vom römischen Quaestor Lucius Tremellius geschlagen (Liv.53; Eutr.4,15; Varro rust.2,4,1.
 
142
  • Der Konsul Quintus Fabius Maximus Servilianus wird von Viriatus eingeschlossen und so zum Friedenschluss genötigt (Liv.54; App.Hisp.69; Diod.33,1,4).
141
  • Niederlage auf einem Feldzug gegen die Scordisci, einen keltischen Stamm in Moesia, den die Römer seit 179 bekriegen (Liv.40,57,7).
140
  • 140/139: Der Konsul Quintus Servilius Caepio setzt sich über den Friedensschluss seines Bruders von 142 einfach hinweg. Mit seinem Wissen oder eher sogar auf sein Betreiben wird Viriatus durch den Verrat seiner Gesandten ermordet. Seine Ermordung beendet den Viriatischen Krieg (Rückverweis148-140). (App.Hisp.67-75; Liv.54; Flor.1,33,17; Vell.2,1,3; Val.Max.9,6,4). Viriats Nachfolger Tantalus hat den Römern nichts entgegenzusetzen.
  • Der Konsul Gaius Laelius beantragt, den Bürgern Ackerland zuzuweisen. Er spricht sich in einer Rede dagegen aus, die Priesterstellen durch Wahl in den Comitien zu besetzen. 
  • Publius Cornelius Scipio Aemilianus unternimmt mit Spurius Mummius und Lucius Caecilius Metellus eine Gesandtschaft in den Osten. Mit dabei ist der Stoiker Panaitios.
  • Die Statue des Aules Metilius ist die älteste erhaltene Porträtstatue (Arringatore, Florenz)
  • 140-91 Redner Lucius Licinius Crassus
139
  • Konsulat des
    • Gnaeus Calpurnius Piso
    • Marcus Popillius Laenas
  • LEX GABINIA TABELLARIA de magistratibus mandandis: Plebiszit des Tribunen Aulus Gabinius, das die geheime Abstimmung bei der Wahl in den Comitien einführte.

    Cic.leg.3,35-36:Textanker Sunt enim quattuor leges tabellariae, quarum prima de magistratibus mandandis: ea est Gabinia, lata ab homine ignoto et sordido. Secuta biennio post Cassia est de populi iudiciis, a nobili homine lata L. Cassio, sed, pace familiae dixerim, dissidente a bonis atque omnis rumusculos populari ratione aucupante. Carbonis est tertia de iubendis legibus ac vetandis, seditiosi atque inprobi civis, cui ne reditus quidem ad bonos salutem a bonis potuit adferre. (3,36) Uno in genere relinqui videbatur vocis suffragium, quod ipse Cassius exceperat, perduellionis. Dedit huic quoque iudicio C. Coelius tabellam, doluitque, quoad vixit, se, ut opprimeret C. Popillium, nocuisse rei publicae. 

    (35) Es gibt nämlich vier Stimmtafelgesetze, von denen sich das erste auf die Übertragung öffentlicher Ämter bezieht: Es handelt sich um die Lex Gabinia, die von einem unbekannten und gemeinen Menschen beantragt worden war. Darauf folgte zwei Jahre später die Lex Cassia über die Urteile des Volkes, die von Lucius Cassius, einem Mann aus dem Adel, beantragt worden war, der sich allerdings - seine Familie möge meine Worte verzeihen - von den Optimaten lossagte und jedes Gerede und Geschwätz aufgriff, wenn es den Interessen des Volkes diente. Das dritte Gesetz ist die Lex Papiria des Gaius Papirius Carbo über die Einführung und die Ablehnung von Gesetzen, eines aufrührerischen und unredlichen Mitbürgers, dem nicht einmal die Rückkehr zu den Optimaten die Rettung durch die Optimaten verschaffen konnte. (36) In einem einzigen Punkt, den Cassius selbst als Ausnahme zugelassen hatte, blieb die mündliche Abstimmung offensichtlich erhalten: bei Hochverrat. Aber Gaius Coelius führte auch bei diesem Urteil das Stimmtäfelchen ein und er bedauerte, solange er lebte, dass er dem Staat Schaden zugefügt hatte, um Gaius Popillius in die Knie zu zwingen. (Üb. R.Nickel)
  • Quintus Pompeius wird zum Frieden mit Numantia gezwungen, der jedoch nicht gehalten wird (App.Hisp.76-79).
  • Lucius Accius, wie Pacuvius Tragödiendichter nach griechischem Vorbild, (aber auch fabulae praetextae)
138
  • Der Konsul Decimus Iunius Brutus beendet in  in diesem und im nächsten Jahr den Aufstand der Lusitanier. Er kann fast ungehindert Spanien durchziehen und gelangt bis zum Ozean. Er befestigt Olysipo (Lissabon) und legt die Colonie Valentia an. Nur die Städte Termantia und Numantia behaupten sich.
137
  • LEX CASSIA TABELLARIA de populi iudiciis: Plebiszit des Tribunen Lucius Cassius Longinus Ravilla: Regelt die geheime Abstimmung In Prozessen vor der Volksversammlung (Cic.Brut.97; Cic.Brut.106; Cic.Sext.103)
  • Der Konsul Marcus Aemilius Lepidus Porcina agiert in Spanien eigenmächtig und eigennützig.
 
136
  • Gaius Hostilius Mancinus wird von den Numantinern eingeschlossen und kapituliert gedemütigt. Notgedrungen wird Frieden geschlossen, den Tiberius Sempronius Gracchus vermittelt. (App.Hisp.79-83; Plut.Tib.Gracch.5-7; Flor.1,34,6; Cic.off.3,109; Val.Max.1,6,7). Der Vertrag galt als Schandvertrag ("foedus turpissimum", Oros.5,4,20). Die ihnen angebotene Auslieferung des Gaius Hostilius Mancinus lehnten die Numantiner ab.
135
  • Der 1. Sklavenkrieg in Sizilien (135-132): Bildung eines regelrechten Sklavenstaates in Henna, wo der Sklave Eunus unter dem Namen Antiochos als König ca. 70 Tausend Mitsklaven um sich schart und als Syrer bezeichnet.  (Diod.Exc.34; Liv.59; Oros.5,5; Oros.5,9; Val.Max.2,7,9; Val.Max.9,12,1; Flor.2,7,7). 
    • Der Krieg wurde zunächst von Praetoren, dann von Konsuln geführt. 
    • 132: Der Konsul Publius Rupilius erobert Henna und Tauromenium und bringt den Krieg zum Abschluss.
    • Der Sklavenkrieg in Sizilien hatte Auswirkungen auch in Italien (Rom, Sinuessa, Minturnae) und in Athen und auf Delos. 
    • Die späteren großen Sklavenkriege:
      • 104-101: 2. Sklavenkrieg in Sizilien
      • 73-71: Der große italische Sklavenaufstand des Spartacus
  • Weitere Niederlage in Spanien, als der Prokonsul Marcus Aemilius Lepidus Porcina bei der Belagerung von Palantia scheitert.
134
  • Publius Cornelius Scipio [17] ist der neue Hoffnungsträger. Er belagert 15 Monate Numantia mit einem Heer von 80000 Mann, in dem neben vielen Freiwilligen (cohors amicorum) auch Numider unter Iugurtha mitkämpften. Scipios erste Aufgabe war es, die verfallene Disziplin im Heer wieder herzustellen und Numantia fachgerecht einzuschließen (App.Hisp.84-97; Liv.57-59; Eutr.4,17,3). Die Not im eingeschlossenen Numantia ließ selbst vor Kannibalismus nicht zurückschrecken. Im Sommer schließlich kapitulierte Numantia bedingungslos. Die Stadt wurde völlig zerstört, die Einwohner gingen in die Sklaverei (App.Hisp.96ff.).
133
  • Konsulat des
    • Publius Mucius Scaevola
    • Lucius Calpurnius Piso Frugi
  • Einnahme und Zerstörung von Numantia durch Publius Cornelius Scipio [17].
    Vell.2,4,2:Textanker Et P. Scipio Africanus Aemilianus, qui Carthaginem deleverat, post tot acceptas circa Numantiam clades creatus iterum consul missusque in Hispaniam, fortunae virtutique expertae in Africa respondit in Hispania, et intra annum ac tres menses, quam eo venerat, circumdatam operibus Numantiam excisamque aequavit solo. (Fortsetzung) Publius Scipio Africanus Aemilianus, der Carthago zerstört hatte, wurde, nachdem man so viele Niederlagen um Numantia erlitten hatte, zum zweiten Mal zum Konsul gewählt und nach Spanien geschickt. Er wurde seinem in Afrika erprobten Glück und Können auch in Spanien gerecht: Ein Jahr und drei Monate, nachdem er dorthin gekommen war, hatte er Numantia mit Verschanzungen eingeschlossen, erobert und dem Erdboden gleich gemacht. (Üb. E.Gottwein)
  • LEX SEMPRONIA AGRARIA Vorverweis
  • Attalos III. von PergamonVorverweis Vorverweis
  • 132-129: Der Aufstand des Aristonicus
 
zurück weiter
 

Sekundärliteratur

 H.Bengtson | I.König | S.Lauffer (1) | S.Lauffer (2) | B.Niese | C.Peter | Ploetz | H.A.Stützer |

 

Sententiae excerptae:
Fatal error: Uncaught Error: Undefined constant "dicta" in /homepages/44/d30717458/htdocs/roge/his_0145.php:750 Stack trace: #0 {main} thrown in /homepages/44/d30717458/htdocs/roge/his_0145.php on line 750