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Publius Vergilius Varo


Aus Leben und Werk - Biographischer Steckbrief

 

[ Catull | Horaz | Ovid | Properz | Seneca | Vergil ]

[ Leben | Werke | Textauswahl | Zitate | Literatur ]
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(in der Hauptsache nach L.Bieler, II S.13 ff)

Publius Vergilius Maro

Leben

Quellen
Geburt
15.10.70 v,Chr. in Andes bei Mantua
Familie
Wohnort Cremona, einfache Verhältnisse
Vater Vergilius Maro (etruskischer Name, später erblindet)
Mutter Magia Polla (nach dem Tod ihres ersten Mannes zweite Ehe) 
Geschwister
  • Zwei Brüder, die vor ihm starben; 
  • Halbbruder Valerius Proculus aus der zweiten Ehe der Mutter
Ausbildung
  • Rhetorik in Mailand und Rom (kein Erfolg)
  • Philosophie (Epikureer Siron  in Neapel, in dessen Haus auch  Philodemos verkehrte).
Besondere Aspekte
  • Kein Stadtmensch, bevorzugter Aufenthaltsort: Sizilien und Neapel.  Menschenscheu ("Parthenias"). Aufnahme in den Kreis um Maecenas. Stadthaus auf dem Esquilin als Geschenk des Maecenas. Zunehmende Anerkennung (Theaterpublikum erhebt sich). 
Freundes-
kreis
Daten
15.10.70 v.Chr. Vergil wird in Andes bei Mantua geboren
65 Horaz geboren
63 Geburt Octavians, des späteren Kaisers Augustus
60 Triumvirat zwischen Caesar, Pompeius und Crassus
55 Anlegen der "toga virilis"
49 Mit der Überschreitung des Rubicon eröffnet Caesar den Bürgerkrieg
48 Caesar besiegt bei Pharsalos Pompeius und die Senatspartei
45 Caesar wird Diktator auf Lebenszeit
44 Ermordung Caesars. Horaz tritt in das Heer des Brutus ein.
43 Triumvirat zwischen Octavianus, M.Antonius und Lepidus. Cicero wird Opfer der folgenden Proskriptionen.
42-39 Bucolica ("Eclogae" - Hirtengedichte) auf Anregung des Asinius Pollio
41  Landverteilung in der Transpadana zur Abfindung der Veteranen von Philippi. Asinius Pollio und sein Nachfolger Publius Alfenus Varus unterstützen Vergil gegen den Verlust des Landbesitzes. 
40 Octavianus, M.Antonius und Lepidus schließen den Vertrag von Brundisium
39 In Misenum Vertragsschluss zwischen M.Antonius, Octavianus und Sex.Pompeius
39-29 Georgica (Landbau" - Lehrgedicht) auf Anregung des Maecenas
36 Octavians Feldherr Agrippa besiegt Sex.Pompeius bei Mylae und  Naulochos entscheidend.
31 Seeschlacht bei Actium. Octavianus hat damit endgültig über M.Antonius gesiegt, der setzt sich nach Ägypten ab.
29 Octavianus kommt aus dem Osten zurück. Vergil liest ihm aus den fertigen Georgica vor. 
29-19 Aeneis (Heldenepos, Nationaepos), deren Entstehung Augustus mit großem Interesse begleitete.
27
  • Octavianus erhält den Titel Augustus. Beginn des Prinzipats.
  • Einweihung des Apollontempels auf dem Palatin
  • Inkraftsetzung von Octavians Sittengesetzen
19 Vergil stirbt nach einer Griechenlandreise in Brundisium
Tod 21.09.19 v.Chr. in Brundisium (nach einer Fiebererkrankung in Megara). Bestattet außerhalb von Neapel an der Straße nach Puteoli. Seine Freunde Varius und Tucca verwalten sein literarisches Erbe.

Werke

Frühe Lyrik
Die Authentizität der Werke ist jeweils umstritten. Am ehesten könnten Copa und Culex echt sein.
Titel, Inhalte und Form
  • Ballista: Gedicht auf einen Straßenräuber (nicht erhalten)
  • in der "Appendix Vergiliana zusammengefasst: 
    • Catalepton: 3 Priapea und 14 Epigramme
      • catal.1: Liebesgedicht
      • catal.2; 4: (parodierende) Catullnachahmung 
      • catal.3: Gloriagedicht
      • catal.4; 11: auf den Freund Musa
      • catal.5; 8: Siro-Gedichte
      • catal.6; 12; 13: Invektiven
      • catal.9: Panegyricus aus Messalla (unecht)
      • catal.14: Votivgebet für Beendigung der Aeneis
    • Dirae: Verwünschungsgedicht auf den neuen Landbesitzer und die verlassene Lydia (alexandrinisches Vorbild)
    • Copa (Eidyllion): Die syrische Schankwirtin lädt zum Lebensgenuss ein. Schlusswort: Mors aurem vellens, "Vivite", ait, "venio".
    • Moretum (Eidyllion): Ein Bauer bereitet sich vor der Tagesarbeit sein kärgliches Mahl
    • Ciris: Skylla, verrät aus Liebe ihren Vater Nisus an König Minos. Sie wird in einen Seevogel ("ciris") verwandelt
    • Culex: Neoterisches Epyllion: Eine Mücke rettet einem Hirten das Leben
    • Aetna: Wissenschaftliche Behandlung des Vulkanismus (Vorbild Lukrez)
Bucolica 42-39 v.Chr.:
10 Eklogen. Hirtengedichte nach dem Vorbild Theokrits.
Inhalte Einzel- oder Wechsellieder von Hirten
  • Hirtenlandschaft: Neben dem Sizilien Theokrits, die Heimat Vergils (Mincio, Mantua) und vor allem Arkadien (ecl.4; 10). 
  • Das Zeitgeschehen wird für Vergil wesentlich:
    • Landverteilung
    • Erwartung eines Heilsbringers ("göttlicher Jüngling")
  • Die einzelnen Eklogen (lateinisch und deutsch) mit kurzen Einleitungen und Literaturhinweisen (von Vergil nach dem Prinzip der 'variatio' geordnet):
Form
  • Keine innere Distanz des Stadtmenschen zu den einfachen Hirten wie Theokrit
Georgica
Anregung durch Maecenas. Vorbilder: Hesiod (Werke und Tage) und Lukrez
Inhalte
  • Lehrgedicht über den Landbau. Ambivalenz von Natur und Kultur: Die Natur ist einmal normativ, zum anderen muss man sie (durch labor, artes) überwinden und in ihre Kulturform überführen. 
  • Transzendierung des Stoffes: "Apotheose römischen Wesens im bäuerlichen Tagewerk"
    • der Landmann repräsentiert den Menschen schlechthin,
    • der Landbau  repräsentiert die menschliche Kultur schlechthin.
  • Exkurse: 
    • labor und artes, 1,121ff
    • Prodigien bei Caesars Tod, 1,466 ff.
    • Laudes Italiae, 2,136ff.
    • Goldene Zeit, 2,458 ff.
    • Kämpfende Stiere, 3,215 ff.
    • Norische Viehpest, 3,478 ff.
    • Epyllion, 4,315ff: Musenanruf, Nymhenkatalog, Proteus, Orpheus un Eurydike
Arbeits-
weise
Umfangreiches Diktat am frühen Morgen. Ausarbeiten und Feilen den Tag über ("wie eine Bärin, die ihre Jungen leckt")
Aeneis
Augustus nahm regen Anteil. Hohe Erwartungen. Enthusiastische Ankündigung durch Properz (Prop.3,34,65f.). 
Inhalte Aeneas und die Sendung Roms. Das Römertum unter der Leitidee eines göttlichen Planes (Fatum) [Komposition und Aufbau der Einzelgesänge: I | II | III | IV | V | VI | VII | VIII |IX | X | XI | XII ]
Form Heldenepos in 12 Gesängen
Vorbilder
  • Dem Vorwurf von furta entgegnet Vergil, es sei leichter, Hercules die Keule zu entringen, als Homer einen Vers.
  • Homer
    • Traditionelle Stilelemente: Epitheton, Formeln und Formelverse, Gleichnisse
    • Motive und Szenen
    • Komposition: Apologtechnik
  • Ennius
    • Ennius soll übetroffen werden
    • Reminiszensen an Ennius wirken archaisierend würdevoll
  • Eigenes: 
    • psychologisch differenzierte Menschendarstellung (individuelle Schicksale)
    • Teleologischer Charakter (volentem fata ducunt)
Arbeits-
weise
Zunächst Verteilung des gesamte Stoffes auf 12 Bücher. Einzelausarbeitung nach Interessenlage. Spuren:
  • Halbverse: Stellen, an denen die Kompositionsfuge noch nicht geglättet ist
  • Stützverse ("tibicines"): Vorläufige Verse, die später ersetzt werden sollten.

Textauswahl

Sententiae excerptae:
Lat. zu "Verg."
1961
Sic notus Ulixes?
So schlecht kennt ihr den Odysseus?
Petron.39,3; Verg.Aen.2,44

1332
Cui virtus animusque in corpore praesens, hic deos aequat, illo tendit originis suae memor.
Wem Kraft beiwohnt und ein fertiger Mut in dem Herzen, der steht den Göttern gleich; dorthin strebt er seines Ursprungs eingedenk.
Sen.epist.92,30 (Verg.Aen.5,363)

168
Quos ego!
Euch werde ich!
Verg.Aen.1,135

85
forsan et haec olim meminisse iuvabit.
vielleicht wird es einst Freude bereiten, sich auch daran zu erinnern.
Verg.Aen.1,203

82
fata viam invenient
das Schicksal wird einen Weg finden
Verg.Aen.10,113

27
audentis Fortuna iuvat
den Mutigen hilft das Glück
Verg.Aen.10,284

131
Nulla salus bello.
Heil ist nimmer im Krieg!
Verg.Aen.11,362

1440
Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.
Was dies auch sei, ich fürchte die Danaer, selbt wenn sie Geschenke bringen.
Verg.Aen.2,49

1236
Et quorum pars magna fui.
Und worin ich eine große Rolle spielte.
Verg.Aen.2,6

1174
Vixi et, quem dederat cursum fortuna, peregi.
Ja! ich lebt' und vollbrachte den Lauf vom Geschicke beschieden!
Verg.Aen.4,653; Sen.epist.12,9

194
tu ne cede malis, sed contra audentior ito
weiche du nicht dem Leid, sondern tritt ihm mutig(er) entgegen!
Verg.Aen.6,95

1029
Flectere si nequeo superos, Acherontem movebo.
Wenn ich die Götter im Himmel nicht erweichen kann, werde ich die Hölle in Bewegung setzen.
Verg.Aen.7,312

1715
Non omnis arbusta iuvant humilesque myricae.
Nicht jeden erfreun Tamarisken und niederes Strauchwerk!
Verg.eckö.4,2

1681
Patulae sub tegmine fagi.
Unter dem Dach der gebreiteten Buche.
Verg.ecl.1,1

1680
Parvis componere magna.
Mit Großem das Kleine vergleichen.
Verg.ecl.1,23

1678
Fortunate senex
O glückseliger Greis! Glücklich, du Alter!
Verg.ecl.1,46, Verg.ecl.1,51

1679
Nec mala vicini pecoris contagia laedunt.
Nicht wird des benachbarten Viehs ansteckende Seuche sie treffen.
Verg.ecl.1,50

1676
Deus nobis haec otia fecit.
Ein Gott hat uns diese Muße gewährt.
Verg.ecl.1,6

1677
Et iam summa procul villarum culmina fumant, | maioresque cadunt altis de montibus umbrae.
Schon auch rauchet das Dach an ländlichen Hütten von fernher: | Größere Schatten bereits entsinken den ragenden Bergen.
Verg.ecl.1,82f.

1682
Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.
Alles besiegt ja die Liebe, so lasst uns der Liebe nachgeben!
Verg.ecl.10,69

1055
Canere surdo.
Einem Tauben vorsingen. (Tauben Ohren predigen.)
Verg.ecl.10,8

1684
Nimium ne crede colori.
Vertrau doch nicht zu trotzig der Farbe!
Verg.ecl.2,17

1685
Alba ligustra cadunt, vaccinia nigra leguntur.
Abfällt weißer Liguster, gepflückt wird Iris, die dunkle.
Verg.ecl.2,17

1686
Heu heu! quid volui misero mihi?
Weh mir, ach! Was hab' ich getan, ich Verlorener!
Verg.ecl.2,58

1683
O crudelis Alexi, nihil mea carmina curas?
O grausamer Alexis, so ist denn nichts mein Gesang dir?
Verg.ecl.2,6

1687
Pallas, quas condidit arces, | ipsa colat; nobis placeant ante omnia silvae.
Mag, die sie gebauet, | Pallas die Burgen bewohnen; mir sei vor allem der Hain wert.
Verg.ecl.2,61f.

1691
Trahit sua quemque voluptas.
So reißt jedweden sein Trieb hin.
Verg.ecl.2,65

1688
Et sol crescentis decedens duplicat umbras.
Und die scheidende Sonne verdoppelt die wachsenden Schatten.
Verg.ecl.2,67

1689
Me tamen urit amor: quis enim modus adsit amoris?
Ich nur glühe von Liebe: wo ist doch Maß in der Liebe?
Verg.ecl.2,68

1690
Quae te dementia cepit?
Wie hat dich ergriffen der Wahnsinn!
Verg.ecl.2,69

1692
Invenies alium, si te hic fastidit, Alexim.
Wirst du von diesem verschmäht, wohl findet sich sonst ein Alexis.
Verg.ecl.2,73

1708
Idem amor exitium pecori pecorisque magistro.
Also dem Vieh, wie dem Herren des Viehs bringt Liebe Verderben.
Verg.ecl.3,101

1709
Vix (agni) ossibus haerent.
Kaum sind sie (die Lämmer) Haut und Knochen.
Verg.ecl.3,102

1710
Eris mihi magnus Apollo.
Du wirst mir ein großer Apoll sein.
Verg.ecl.3,104

1711
Non nostrum inter vos tantas componere lites.
Mir nicht ziemt es, bei Euch so gewichtigen Streit zu entscheiden.
Verg.ecl.3,108

1712
Amores | aut metuet dulcis aut experietur amaros.
Entweder wird er das Süße der Liebe scheuen' oder ihre Bitternis fühlen.
Verg.ecl.3,109f.

1713
Claudite iam rivos, pueri: sat prata biberunt.
Knaben, verschließt jetzt die Rinnen: satt haben die Wiesen getrunken!
Verg.ecl.3,111

1695
Quid domini faciant, audent cum talia fures?
Was soll machen der Herr, wenn diebische Knechte so frech sind?
Verg.ecl.3,16

1696
Vis ergo inter nos, quid possit uterque, vicissim | experiamur?
Willst du, wohlan, so lass, was jeder vermag, uns versuchen | In wechselndem Streit.
Verg.ecl.3,28f.

1693
Infelix o semper, oves, pecus!
Schäfchen, o stets unglückliche Schar!
Verg.ecl.3,3

1697
Tu dic, mecum quo pignore certes!
Nun sprich, welch Pfand du gegen mich wettest! Sag du, worum du mit mir wetten willst!
Verg.ecl.3,31

1698
Res est non parva.
Viel steht auf dem Spiel.
Verg.ecl.3,54

1699
Amant alterna Camoenae.
Die Camenen (Musen) lieben den Wechsel.
Verg.ecl.3,59

12
Ab Iove principium.
Mit Jupiter fang an!
Verg.ecl.3,60

1703
Iovis omnia plena.
Alles ist von Iuppiter erfüllt.
Verg.ecl.3,60

1700
Lasciva puella.
Das lockere Mädchen.
Verg.ecl.3,64

1701
Fugit ad salices et se cupit ante videri.
Sie fliehet zum Weidengebüsch und wünscht zuvor sich gesehen.
Verg.ecl.3,65

1694
Parcius ista viris tamen obicienda memento.
Schonender muss man jedoch derlei vorwerfen den Männern.
Verg.ecl.3,7

1704
Triste lupus stabulis.
Unheilvoll ist Hürden der Wolf.
Verg.ecl.3,80

1705
Triste maturis frugibus imbres.
Unheilvoll ist reifenden Früchten Regen.
Verg.ecl.3,80

1706
Triste arboribus venti.
Unheilvoll ist Bäumen der Wind.
Verg.ecl.3,80f.

1702
Dulce satis umor.
Freundlich ist Feuchte der Saat.
Verg.ecl.3,82

209
Iungat vulpes et mulgeat hircos.
Füchse spanne er ins Joch und melke den Geißbock!
Verg.ecl.3,91

106
Latet anguis in herba.
Verborgen im Gras ist die Schlange.
Verg.ecl.3,93

1707
Cogite oves, pueri!
Knaben, die Schafe herein!
Verg.ecl.3,98

1714
Paulo maiora canamus!
Höheres lasset uns besingen!
Verg.ecl.4,1

1719
Omnis feret omnia tellus.
Jegliches Land wird alles erzeugen.
Verg.ecl.4,39

1720
Non rastros patietur humus, non vinea falcem.
Nicht mehr duldet der Boden den Karst, nicht Hippen der Weinberg.
Verg.ecl.4,40

1721
Cara deum suboles.
Sprössling, den Göttern so wert.
Verg.ecl.4,49

1716
Magnus ab integro saeclorum nascitur ordo.
Jetzt hebt von neuem an der Jahrhunderte prächtige Ordnung.
Verg.ecl.4,5

1722
Aspice, venturo laetantur ut omnia saeclo!
Schau, wie des Weltjahrhunderts Erscheinung alles entzücket!
Verg.ecl.4,52

1717
Redeunt Saturnia regna.
Es kehrt Saturnus' Regierung.
Verg.ecl.4,6

1723
Incipe, parve puer, risu cognoscere matrem.
Knäblein auf, und erkenn' am Lächeln die Mutter!
Verg.ecl.4,60

1718
Iam nova progenies caelo demittitur alto.
Ein neues Geschlecht entsteigt nun bald dem erhabenen Himmel.
Verg.ecl.4,7

1724
Vitis arboribus decori est.
Reben sind Bäumen ein Schmuck.
Verg.ecl.5,32

1725
Vitibus uvae decori sunt.
Trauben sind Reben ein Schmuck.
Verg.ecl.5,32

1726
Gregibus tauri decori sunt.
Stiere sind Herden ein Schmuck.
Verg.ecl.5,33

1727
Segetes pinguibus arvis decori sunt.
Saatfrucht ist fetten Gefilden ein Schmuck.
Verg.ecl.5,33

1728
Tale tuum carmen nobis, divine poeta, | quale sopor fessis in gramine.
Mir ist, göttlicher Sänger, dein Lied, was Schlummer im Grase | für den Ermatteten ist.
Verg.ecl.5,45f.

1729
Ergo alacris silvas et cetera rura voluptas | ... tenet.
Fröhlicher Jubel erfüllt nun den Hain, und jedes Gefilde.
Verg.ecl.5,53

1730
Deus, deus ille, Menalca!
Ein Gott, ein Gott ist er: o Menalcas!
Verg.ecl.5,64

1731
Vina novum fundam calathis Ariusia nectar.
Ariusischen Wein, gleich Nektar, will ich aus Schalen spenden.
Verg.ecl.5,71

1732
Saltantes Satyros imitabitur Alphesiboeus.
Nachahmen wird die Tänze der Satyrn Alphesiboeus.
Verg.ecl.5,73

1734
Satis est potuisse videri.
Es genügt der Ruhm euch, dass ihr's vermochtet! Es genügt der Schein, es gekonnt zu haben. (Dabeisein ist alles!)
Verg.ecl.6,24

1735
A virgo infelix, quae te dementia cepit!
Ach, unseliges Weib, wie hat dich betöret der Wahnsinn!
Verg.ecl.6,47

1733
Pastorem, Tityre, pinguis | pascere oportet ovis.
Hirten geziemt es, | Fett sich die Schafe zu weiden. (Schuster, bleib bei deinem Leisten)
Verg.ecl.6,4f.

1736
Pulsae referunt ad sidera valles.
Das hallende Tal trug's auf zu den Sternen.
Verg.ecl.6,84.

1739
Si quid cessare potes, requiesce sub umbra.
Kannst du verweilen, so gönne die Ruh' dir unter dem Schatten.
Verg.ecl.7,10

1737
Arcades ambo.
Beides Arkader (Gleich und gleich gesellt sich gern.).
Verg.ecl.7,4

1740
Ite domum pasti.
Geht von der Weide nach Haus! Gehet gesättigt nach Hause!
Verg.ecl.7,44

1741
Hic focus et taedae pingues, hic plurimus ignis | semper.
Hier ist ein Herd und harziger Kien, hier reichliches Feuer | stets.
Verg.ecl.7,49

1742
Ovium non curat numerum lupus.
Wölfe kümmert es nicht, ob die Schafe gezählt sind.
Verg.ecl.7,52

1743
Strata iacent passim sua quaeque sub arbore poma.
Hier um jeglichen Baum liegt Obst am Boden zerstreuet.
Verg.ecl.7,54

1738
Ocius | huc ades, o Meliboee; caper tibi salvus et haedi.
Meliboeus, | Komme geschwind hierher! Dein Bock ist gesund und die Ziegen.
Verg.ecl.7,8f.

1755
Bonum sit!
Es bringe Heil!
Verg.ecl.8,106

1756
Qui amant, ipsi sibi somnia fingunt.
Die Liebenden malen sich in ihren Träumen das Glück. (lügen sich etwas in die Tasche; sehen alles rosarot).
Verg.ecl.8,108

1745
A te principium, tibi desinam.
Lass mit dir mich beginnen und enden mit dir!
Verg.ecl.8,11

1746
Quid non speremus amantes?
Was müssen wir Liebenden ahnen? Nun können (müssen) Liebende alles erhoffen (erwarten)!
Verg.ecl.8,26

1748
Ut vidi, ut perii.
Wie war ich verloren, sobald ich sie (es) sah!
Verg.ecl.8,41

1749
Ut me malus abstulit error.
Wie riss mich der üble Irrtum (heilloser Wahn) hinweg!
Verg.ecl.8,41

1750
Nunc scio, quid sit Amor.
Kenn' ich doch Amor nunmehr!
Verg.ecl.8,43

1751
Non omnia possumus omnes.
Nicht alle können wir alles.
Verg.ecl.8,63

1752
Carmina vel caelo possunt deducere Lunam.
Selber den Mond vom Himmel vermag zu locken Beschwörung: Lieder (Sprüche) können den Mond sogar vom Himmel herabziehn.
Verg.ecl.8,69

1753
Numero Deus impari gaudet.
Gott freut sich an einer ungerade Zahl. (wegen ihrer Unteilbarkeit gilt sie als heilig und unsterblich)
Verg.ecl.8,75

1744
En erit umquam | ille dies (, mihi cum liceat...)
Ach kommt wohl je jener Tag [wann kommt wohl jener Tag] (, an dem ich... darf).
Verg.ecl.8,7f.

1754
Limine in ipso.
Gerade (unmittelbar) an der Schwelle.
Verg.ecl.8,92

1757
Quo te, Moeri, pedes?
Moeris, wohin (des Weges)? Moeris, wohin geht’s?
Verg.ecl.9,1

1760
Carmina tantum valent tela inter Martia, quantum Chaoniae aquila veniente columbae.
Gesänge gelten unter des Mavors Waffen so viel nur wie, wenn ein Adler naht, chaonische Tauben.
Verg.ecl.9,11ff.

1761
Heu! cadit in quemquam tantum scelus?
Ach, kann irgend ein Mensch so freveln?
Verg.ecl.9,17

1762
Occursare capro - cornu ferit ille - caveto.
Hüte dich ja, zu begegnen dem Bock: er stößt mit den Hörnern!.
Verg.ecl.9,25


Literatur:
zu "Vergil"
1060
Adam, B.
fatum in der Aeneis als Ausgangspunkt für ihre Erschließung
in: Anr 21/1975,408
booklooker
zvab

3404
Adkin, Neil / More Yukky Virgil
Aeneid 2,410-15
in: Herm. 134/2006, 398
booklooker
zvab

1105
Albrecht, M.v.
Einheit und Vielfalt von Vergils Lebenswerk
in: Gymn 90/1983
booklooker
zvab

3753
Albrecht, M.v.
Zur Tragik von Vergils Turnusgestalt. Aristotelisches in der Schlussszene der Aeneis.
in: Festschrift Ernst Zinn, Tübingen 1970, 1-5
booklooker
zvab

3543
Albrecht, Michael von
Vergil. Bucolica, Georgica, Aeneis. Eine Einführung.
Heidelberg (Winter, Heidelberger Studienhefte zur Altertumswissenschaft) 2006, 2/2007
booklooker
zvab

1143
Alföldi, A.
Neue Weltherrscher der vierten Ekloge Vergils
in: Herme.65/1930, 369-384; in: Binder: Saec.Aug.II, Darmstadt 1988
booklooker
zvab

1202
Altevogt, H.
Erste Ekloge Vergils im Unterricht
in: AU II 4,5
booklooker
zvab

1203
Altevogt, H.
Vergil
in: Krefeld: Interpretationen, Ffm 1968
booklooker
zvab

784
Antony, H.
Humor in der augusteischen Dichtung. Lachen.. bei Horaz, Properz, Tibull, Vergil
Diss. Wien 1970
booklooker
zvab

2964
Antony, Heinz
Humor in der augusteischen Dichtung : Lachen und Lächeln bei Horaz, Properz, Tibull und Vergil
Hildesheim : Gerstenberg, 1976
booklooker
zvab

3636
Anzinger, Silke
Schweigen im römischen Epos. Zur Dramaturgie der Kommunikation bei Vergil, Lucan, Valerius Flaccus und Statius
Berlin,... de Gruyter, 2007
booklooker
zvab

3685
Atwood, E.B. / Whiteaker, V.K.
Excidium Troiae
Cambridge, Mass. 1944
booklooker
zvab

3647
Austin, R.G.
P.Vergili Maronis Aeneidos liber primus, with a commentary by R.G.Austin
Oxford, Clarendon Press1971
booklooker
zvab

3684
Austin, R.G.
P.Vergili Maronis Aeneidos liber secundus, with a commentary by R.G.Austin
Oxford 1,1964; 1966
booklooker
zvab

3700
Austin, R.G.
P.Vergili Maronis Aeneidos liber quartus, with a commentary by R.G.Austin
Oxford 1955 (1960,1963,1966)
booklooker
zvab

3736
Austin, R.G.
P.Vergili M. Aeneidos liber sextus
Oxford 1977
booklooker
zvab

1281
Ax, W.
Pseudovergil "Mücke" - ein Beisp. röm. Literaturparodie?
in: Philol.128/1984,230
booklooker
zvab

3648
Bailey, C.
Religion in Virgil
Oxford 1935
booklooker
zvab

1373
Balk, C.
(Die) Gestalt des Latinus in Vergils Aeneis
Diss. Heidelberg 1968
booklooker
zvab

1581
Balzer, R.
Einfluß Vergils auf Curtius Rufus
Diss. München 1971
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3610
Barwick, Karl
Catulls Parzenlied, Theokrit und Vergils 8. Ecloge
Jena, 1952
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3801
Bauer, W.
Vergils Aeneis in der Jhrgst.11
in: Anr 34/2,1988,89
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1165
Becker, C.
Vergils Eklogenbuch (Epoden)
in: Hermes 83/1955, S.134.
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3813
Becker, C.
Schildbeschreibung in Vergils Aeneis
in: Wiener Studien 77/1964,111
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3414
Becker, Maria
Iam nova progenies caelo demittitur alto. Ein Beitrag zur Vergil-Erklärung
in: Herm. 131/2003, 456
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3703
Beckmann, F.
Mensch und Welt in der Dichtung Vergils
Münster 1950 (Orbis antiquus 1)
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3817
Bellesort, A
Virgile, son oeuvre et son temps
Paris 1949
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3818
Belling, H.
Studien über die Compositionskunst Vergils in der Aeneide
Leipzig 1899
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3822
Berger, W.
Vergilius, pater hesperiae
in: Anr 28/5,1982,288
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333
Berres, T.
Vergil und Homer. Beitrag zur Entmythologisierung des Verhältnisses
in: Gymn 100/1993,342-369
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3725
Berres, Th.
Vergil und die Helenaszene, mit einem Exkurs zu den Halbversen
Heidelberg 1992
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2640
Berres, Thomas
Vergil und die Helenaszene, mit einem Exkurs zu den Halbversen
Heidelberg: Winter: 1992
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3552
Bethe, E.
Vergilstudien II. Zur ersten, neunten und achten Ekloge
in: Rh.Mus.47/1892,577-596
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3838
Bielefeld, E.
Zu dem Vergilbildnis des Justus van Gent.. (Taf..)
in: Gymn 74/1967
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3745
Binder, G.
Aeneas und Augustus. Interpretationen zum 8. Buch der Aeneis
Meisenheim 1971
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3554
Binder, G.
Lied der Parzen zur Geburt Octavians (Vergils 4. Ekloge)
in: Gymn 90/1983
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3730
Binder, G. (Hg.)
Dido und Aeneas. Vergils Dido-Drama und Aspekte seiner Rezeption
Trier 2000
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3632
Blank-Sangmeister, Ursula
Vergil: Aeneas und Dido
Göttingen, V&R, 2007
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3848
Blümel, A.
Lüge des Sinon - Zum Anfang des 2.Buches der Aeneis des Vergil
in: AU XVIII 1,56
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3743
Boas, H.
Aeneas' arrival in Latium... (zu Aen. 7,1-135)
Amsterdam 1938
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3860
Bolte, H.
Catullgedichte als Hinführung zu Vergil
in: AU XII 3,5
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3863
Bömer, F.
Ovid und die Sprache Vergils
in: Gymn 66/1959,268 [in: Albrecht..: Ovid, WBG 1968 (WdF 92)]
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3864
Bömer, F.
Vergil und Augustus
in: Gymn 58/1951,26
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3687
Bömer, F.
Rom und Troia
Baden-Baden 1951
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3866
Borchardt, R.
Vergil
in: Oppermann: Vergil WBG 1966 (WdF 19)
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3704
Boyancé, P.
La réligion de Virgile
Paris 1963
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3871
Brasillach, R
Gegenwärtiger Virgil
Stuttgart 1962
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3563
Braun, L.
Sängerstreit der Hirten in Vergils dritter und siebenter Ekloge
in: Gymn 78/1971
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3873
Buchheit, V.
Anspruch des Dichters in Vergils Georgica. Dichtertum und Heilsweg
Darmstadt 1972
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3874
Buchheit, V.
Dardanus der Römer. Das trojanische Erbe Roms in der Deutung Vergils
in: Verg.üb.d.Sendung.., Heidelberg 1963
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3875
Buchheit, V.
Deutung des Latinus in Buch 7 (Aen.7)
in: Verg.üb.d.Sendung.., Heidelberg 1963
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3876
Buchheit, V.
Vergil im Unterricht
in: Hörmann: Dialog V, München 1970
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3877
Buchheit, V.
Das weitere Proömium der Aeneis (Aen.1,8-33). Naevius und Vergil
in: Verg.üb.d.Sendung.., Heidelberg 1963
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3650
Buchheit, V.
Vergil über dieSendung Roms
Heidelberg 1963 (Gymn.Beiheft 3)
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680
Buchheit, V.
Cicero inspiratus - Vergilius propheta? ..pagane Autoren bei Laktanz
in: Herm.118/1990,357
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449
Buchheit, V.
Eingangsverse der Aeneis (1-7). Das Proömium Homers
in: Vergüb.d.Sendung.., Heidelberg 1963
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3423
Buchheit, Vinzenz
Einflüsse Vergils auf das Dichterbewußtsein des Horaz IV. Carm. 1,1
in: Herm. 129/2001, 239
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3425
Buchheit, Vinzenz
Novos decerpere flores. Geistiges Schöpfertum bei Lukrez und Vergil
in: Herm. 132/2004, 426
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3426
Buchheit, Vinzenz
Bekenntnis zu Dionysos (Verg. Georg. 2, 486ff.493f.)
in: Herm. 135/2007, 112
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Buchheit, Vinzenz
Vergilische Geschichtsdeutung
in: Grazer Beitr. 1,1973, 23-50
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Büchner, K.
Schicksalsgedanke bei Vergil
in: Oppermann: Vergil WBG 1966 (WdF 19)
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Büchner, K.
Vergils Aeneis IV
in: AU IV 2,28
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Büchner, K.
P.Vergilius Maro. Der Dichter der Römer
Stuttgart, 3/1961 (SD aus der RE)
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Büchner, K.
Vergil: Eklogen. ecl.9; ecl.1; ecl,4.
in: Die röm.Lyrik, Stuttgart 1976
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Büchner, K.
Römische Literaturgeschichte. Ihre Grundzüge in intrpretierender Darstellung
Stuttgart (Kröner, TB 199) 1967
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3880
Burck, E.
Menschenbild bei Vergil
in: Schaefer: Menschenbild, München 1965
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3881
Burck, E.
Menschenbild im römischen Epos (Vergil)
in: Oppermann: Vergil WBG 1966 (WdF 19)
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Burck, E.
Vergils "Aeneis"
in: Burck. Röm.Epos, Darmstadt(WBG) 1979
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3883
Burck, E.
Zwischen Ennius und Vergil
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1555
Burck, Erich
Vom Menschenbild in der römischen Literatur
Heidelberg (Winter) 1966
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1545
Burck, Erich (Hg.)
Das römische Epos (Grundriss der Literaturgeschichten nach Gattungen)
Darmstadt (WBG) 1979
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Buscaroli, C. (Hg.)
Virgilio, Il libro di Didone
Mailand u.a. 1932
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Butz, H.-R.
Vergils Georgica als Schullektüre? -..zur Klärung des Kulturbegriffs
in: AU VI 1,R 130
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Camps, W.A.
An Introduction to Virgil's Aeneid
Oxford 1961
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Cauer, F.
Die römische Aeneassage von Naevius bis Vergilius
in: Jhrb.f.class.Philolog. Suppl.15, 1886, 97ff.
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Chwalek, B.
Elegische Interpretationen zu Vergils 10. Ekloge (Verg.ecl.10)
in: Gymn 97/1990
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Clark, R.J.
Catabasis. Vergil and the wisdom tradition
Amsterdam 1979
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Clausen, Wendell
A commentary on Virgil, Eclogues
Oxford : Clarendon Press, 1995
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Conte, Gian Biagio
The poetry of pathos. Studies in Virgilian epic
Oxford Univ. Press, 2007
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Conway. R.S.
P.Vergili Maronis Aeneidos Liber Primus
Cambridge 1935
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Cova, P.V. (Hg.):
Virgilio, Il libro terzo dell' Eneide
Mailand 1994
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Curtius, E.R.
Zweitausend Jahre Vergil
in: Oppermann: Vergil WBG 1966 (WdF 19)
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Delz, J.
Neuere Literatur zu Vergils Aeneis
in: Mus.Helv.25/1968,57-62
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Dido und Aeneas
Virgil (Forschungsbericht)
in: Anz.f.Altwft.21/1968;22/1969;32/1979
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3748
Dingel, J.
Kommentar zum 9. Buch der Aeneis Vergils
Heidelberg 1997
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3772
Dingel, J.
Non petit inpossibile. Gebete und ihr Erfolg in der Aeneis
in: Gymn.107/2000, 281
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Duckworth, G.E.
The significance of Nisus and Euryalus for Aeneid IX-XI
in: AJPh 88, 1967, 129-150
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3773
Duhn, M.v.
Gleichnisse in den ersten sechs Büchern von Vergils Aeneis
Diss.Hamburg 1952
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3627
Effe, B.
Daphnis: ein Paradigma bukolischen Funktionswandels. Die 6. Ekloge des Euricius Cordus als Dokument der Rezeption
in: Effe /Binder: Antike Hirtendichtung. Eine Einführung (2000), Anhang, S. 185-215
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3435
Effe, B.
Hercules fervidus ira : Ein Motiv der "Aeneis" und seine Rezeption bei Properz und Ovid
in: Herm. 130/2002, 164
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3774
Effe, B.
Zur Rezeption von Vergils Lehrgedichten in der karoling.Renaissance.
in: AuA 21/1975,140
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3626
Effe, B. / Binder, G.
Antike Hirtendichtung. Eine Einführung
Düsseldorf / Zürich (Patmos, Artemis & Winkler) 2,2000
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3758
Effe, Bernd
Epische Objektivität und auktoriales Erzählen
in: Gymn. 90, 1983, 171-186
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3775
Eggerding, F.
Fachbericht: Über das Vergilbild im heutigen Frankreich
in: Gymn 61/1954,555
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3776
Eggerding, F.
Parcere subiectis... Beitrag zur Vergilinterpretation
in: Gymn 59/1952,31
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3777
Eliot, T.S.
Was ist ein Klassiker?
in: AuA 03/1948,216 [in: Oppermann: Vergil WBG 1966 (WdF 19)]
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3440
Erbse, Hartmut
Zwei umstrittene Abschnitte in der «Aeneis» Vergils
in: Herm. 129/2001, 431
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3759
Erdmann, M.
Überredende Reden in Vergils Aeneis
Frankfurt/M... 2000
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3778
Erdmann, M.
Bilder am Apollotempel von Cumae und ihre Bedeutung im Kontext der Aeneis
in: Gymn.105/1998, S. 481
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3621
Faber, Riemer
Vergil Eclogue 3.37, Theocritus 1, and Hellenistic Ekphrasis,
in: AJPh 116, 1995, 411-417.
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